12/09/2026
Ob nach Naturkatastrophen oder in bewaffneten Konflikten, humanitäre Helfende sind fortlaufend unermüdlich für Menschen in Not im Einsatz – und das unter immer gefährlicheren Bedingungen. Angriffe, Entführungen und Gewalt haben in den vergangenen Jahren ein erschreckendes Ausmaß erreicht.
Im Jahr 2025 wurden weltweit mehr als 1.180 humanitäre Helfende Opfer schwerer Angriffe, insbesondere lokale Mitarbeitende und Freiwillige, die den größten Teil der humanitären Hilfe vor Ort leisten. 350 von ihnen starben.
Auch Helfende der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sind davon betroffen. 2025 wurden mindestens 31 Mitarbeitende und Freiwillige der Bewegung während ihrer humanitären Arbeit getötet, im noch laufenden Jahr 2026 sind es jetzt schon 21.
Wer humanitäre Helfende angreift, gefährdet nicht nur einzelne Menschen, sondern nimmt ganzen Bevölkerungsgruppen lebenswichtige Unterstützung. Sicherer und ungehinderter humanitärer Zugang sowie der Schutz unserer Mitarbeitenden und Freiwilligen und die uneingeschränkte Achtung der anerkannten Schutzzeichen muss gewährleistet werden.