Schnelleinsatzgruppe Malteser Sigmaringen

Schnelleinsatzgruppe Malteser Sigmaringen Im Landkreis Sigmaringen wird der Regelrettungsdienst von 8 Rettungswachen bedient. Für Notfälle werden Rettungswagen vorgehalten. zwischen 19:00 und 7:00 Uhr.

Täglich werden durch den Rettungsdienst Leben gerettet, Menschen aus gefährlichen Situationen befreit und Kranke / Verletzte in geeigneter Weise ins Krankenhaus transportiert. Seit Januar 2012 gilt ein getrenntes System zwischen Notfallrettung und Krankentransport. Die Besatzung eines Rettungswagens (RTW) setzt sich aus einem Rettungsassistenten (RettAss) und einem Rettungssanitäter (RS) zusammen.

Krankentransporte werden mit sogenannten Krankentransportfahrzeugen (KTW) durchgeführt.Diese Fahrzeuge sind mit einem Rettungssanitäter (RS) und einer geeigneten Person, idealerweise mit der Qualifikation Sanitätshelfer (SH) oder Rettungshelfer (RH), besetzt. Malteser Lehrrettungswache 11 Sigmaringen



Vorgehaltene Rettungsmittel:

- 1 Rettungswagen (RTW)

im 24h Betrieb, für Notfalleinsätze in Sigmaringen und dem direkten Umland

- 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Montags bis Freitags zwischen 19:00 und 07:00 Uhr

Am Wochenende im Wechsel mit dem DRK zwischen 7:00 - 19:00 Uhr oder zwischen 19:00 - 7:00 Uhr

-2 Krankentransportwagen (KTW)

Zwei Montags bis Freitags zwischen 6:00 und 24:00 Uhr in drei Schichten. Am Samstag wird ein KTW zwischen 6:00 und 24:00 Uhr in zwei Schichten angeboten. Malteser Außenstandort 12 in Bad Saulgau

- 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Täglich wird ein Notarzteinsatzfahrzeug in der Kur- und Bäderstadt Bad Saulgau durch die Malteser Sigmaringen gestellt. Der Standort wird gemeinsam mit dem DRK Bad Saulgau betrieben. Die Schichtzeiten des Fahrzeuges sind im wöchentlichen Wechsel mit dem DRK zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr bzw. Organisatorisch ist der Standort der Rettungswache Sigmaringen unterstellt.

Adresse

Allee 9
Sigmaringen
72488

Allgemeine Information

Nah am Menschen, modern und kompetent – seit über 900 Jahren Papstaudiensz bei der Romwallfahrt 2015 Die Gemeinschaft der Malteser geht zurück auf ein vom seligen Gerhard gegründetes Hospiz in Jerusalem. Dessen Bruderschaft schlossen sich 1099 die ersten Ritter aus dem Abendland an. 1113 wurde der Orden vom Papst bestätigt. Durch die Jahrhunderte verlagerte sich der Hauptsitz über Rhodos nach Malta – daher der Name "Malteser" – und schließlich nach Rom. Ab 1310 wurde ein Hospital- und Sanitätswesen aufgebaut, das die weltweite Bekanntheit des Malteserordens begründete. Der Malteserorden ist als katholischer Ritterorden vom Vatikan anerkannt. Als souveränes Völkerrechtssubjekt unterhält er diplomatische Beziehungen zu über 100 Staaten und ist als offizieller Beobachter bei den Vereinten Nationen akkreditiert. Sein Leitsatz lautet: "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen". Malteser Hilfsdienst Der Malteser Hilfsdienst wurde als eingetragener Verein 1953 vom Malteserorden und dem Caritasverband gegründet: mehr als 1.030.000 Mitglieder und Fördermitglieder sowie rund 70.000 Ehren- und Hauptamtliche an über 700 Standorten machen ihn zu einer der großen sozialen Organisationen der Bundesrepublik. Der Malteser Hilfsdienst in Deutschland ist aktiv in: Erste Hilfe-Ausbildung Sanitätsdienst Rettungsdienst Notfallvorsorge und Katastrophenschutz Besuchs- und Begleitungsdienst Hospizarbeit Malteser Jugend Eine wachsende Bedeutung haben die sozialen Dienste, so etwa der Mahlzeitendienst (fast 4 Mio. Menüs jährlich), der Hausnotruf (72.000 Kunden) und die Fahrdienste (6,1 Mio. Beförderungen in Deutschland; rund 4.000 weltweite Kranken-Rücktransporte jährlich). Der Malteser Hilfsdienst bedarf zur Verwirklichung seiner Aufgaben ordentlicher Mitglieder, zum anderen ist er auf Fördermitglieder (Dauerspender) angewiesen. Ohne finanzielle Unterstützung durch Fördermitglieder sind wesentliche Leistungen, welche die Gesellschaft dringend benötigt (Katastrophenschutz, Jugendarbeit, Besuchs- und Begleitungsdienst, Hospizarbeit) nicht zu erbringen. Durch Neugewinnung soll der derzeitige Mitgliederbestand nicht nur erhalten, sondern erweitert werden.

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Katastrophen/-Bevölkerungsschutz

Im Sommer 1957 wurde die Bereitschaft Sigmaringen mit zehn Helfern und zwei Helferinnen gegründet. Gündungsmitglieder waren Prinz Franz von Hohenzollern, der erste Gruppenleiter Ernst Hug, Wolfgang Staudenmeier, Bernhard Glas, Günther Malke, Werner Dietmann, Karl Heinz Fritz und Gerlinde Boos. Von Sigmaringen ging auch die Initiative zur Gründung anderer Gruppen aus, unter anderem in Wald und in Konstanz. 1960 wurde das erste Fahrzeug, ein VW-Bus, angeschafft und in Eigenarbeit zu einem Krankentransporter ausgebaut.

Sechs Jahre nach der Gründung gab es hohen Besuch: Der Großmeister des Malteser-Ritterordens, Fra Angelo de Mojana die Cologna besuchte die Malteser in Sigmaringen und das Malteser Kinderheim in Krauchenwies. Die behelfsmäßige Unterkunft beim DRK wurde im Sommer 1967 verlassen, die Malteser zogen ins Sigmaringer Schloss ein. 1967, zur 100-Jahrfeier des Schlesischen Malteser-Ritterordens kam der Großmeister Fra Angelo erneut nach Sigmaringen.

Während diesen und in den folgenden Jahren werden die Tätigkeitsfelder der Malteser in Sigmaringen Schritt um Schritt ausgebaut. 1966 nehmen die Malteser zusammen mit der Caritas Fahrdienste zur Mutter- und Kindererholung auf, 1971 wird eine Jugendgruppe gegründet, die Vorläufer für einen bundesweiten Jugendverband war. 1973 beginnt der Alten- und Behindertenfahrdienst. Nach einem Umzug an den Karl-Anton-Platz engagieren sich die Malteser 1978 in der Betreuung vietnamesischer Flüchtlinge.