19/06/2026
"Von extern wie auch intern haben Helfende, Einsatzkräfte und Mitarbeitende des Deutschen Roten Kreuzes Rassismus und Diffamierungen erfahren.
Helfende waren im Einsatz extremen Anfeindungen ausgesetzt. Dort beziehen wir eindeutig und klar Stellung. Gleichermaßen ist es inakzeptabel, dass intern rassistische, diskriminierende und beleidigende Äußerungen gegen Mitarbeitende des Deutschen Roten Kreuzes getätigt werden. Auch hier beziehen wir eindeutig und klar Stellung. Das ist mir persönlich ganz wichtig.
Unsere volle Solidarität und Mitgefühl gelten den Betroffenen dieser Vorfälle. Sie haben unseren größten Respekt für ihren Einsatz und wir sind ihnen für ihr Engagement unendlich dankbar. Für die Äußerungen der Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes entschuldige ich mich ausdrücklich bei den Betroffenen.
Rassismus und Diskriminierung haben im Deutschen Roten Kreuz keinen Platz. Grundlage unseres Handelns sind die sieben Grundsätze, insbesondere Menschlichkeit. Alle, die sich im Deutschen Roten Kreuz engagieren, sind überall und jederzeit unseren Grundsätzen verpflichtet. Ehrenamtliche genauso wie Mitarbeitende.
Deshalb nehmen wir alle Vorwürfe in diesem Kontext sehr ernst, überprüfen und verbessern die eigenen verbandlichen Abläufe und den Umgang damit. Wir werden auch künftig klar und unmissverständlich Haltung zeigen, gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit."
Christian Reuter, DRK-Generalsekretär