IPM Schwerte

IPM Schwerte Mit unserem Motto: Integration.Partizipation.Miteinander.

Für unser Schwerte – stehen wir für unseren Willen, unsere Heimatstadt gemeinsam mit vielen anderen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zu gestalten.

27/04/2026

𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐞𝐬 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫𝐟𝐞𝐬𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐦 𝐆𝐞𝐥ä𝐧𝐝𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐮𝐥𝐞𝐲𝐦𝐚𝐧𝐢𝐲𝐞-𝐌𝐨𝐬𝐜𝐡𝐞𝐞𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐝𝐞 𝐢𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐭𝐞 – 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐨𝐧𝐚𝐧𝐳 𝐮𝐧𝐝 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐬 𝐏𝐨𝐭𝐞𝐧𝐳𝐢𝐚𝐥

Das internationale Kinderfest auf dem Gelände der Süleymaniye Camii Schwerte in Schwerte war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.
Die Veranstaltung war außerordentlich gut besucht, zeitweise sogar so stark, dass deutlich wurde, wie groß das Interesse und der Zuspruch in unserer Stadtgesellschaft ist.

Besonders eindrucksvoll war die Reichweite der Moscheegemeinde: Sie erreicht nicht nur ihre eigenen Mitglieder, sondern auch Familien und viele Menschen weit darüber hinaus.
Das Fest hat einmal mehr gezeigt, dass solche Einladungen eine große Strahlkraft entfalten und viele Menschen zusammenbringen.

Für Kinder wurde viel geboten: Hüpfburgen, Spielangebote und erstmals auch ein Boxautomat sorgten für Begeisterung.
Auch das kulinarische Angebot war vielfältig und ließ keine Wünsche offen. Die Atmosphäre war offen, lebendig und geprägt von Gemeinschaft, Kinder wie Erwachsene hatten sichtbar Freude.

Mehrere Mitglieder*innen der IPM haben ihre Unterstützung angeboten und waren von morgens bis abends aktiv im Einsatz. Beim Aufbau, während der Veranstaltung und auch beim Abbau. Dieses Engagement unterstreicht die Bedeutung solcher Formate für das gesellschaftliche Miteinander in Schwerte.

Besonders hervorzuheben ist das friedliche und respektvolle Zusammenkommen von Menschen aus vielen unterschiedlichen Nationen. Solche Veranstaltungen machen sichtbar, wie gelebte Vielfalt in unserer Stadt funktioniert.
Gleichzeitig entstehen wertvolle Räume für Austausch und Begegnung, von denen alle profitieren.
Die Moscheegemeinde leistet damit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Schwerte.

Aus Sicht der IPM stellt sich vor dem Hintergrund des großen Andrangs jedoch auch eine weiterführende Frage: Wie kann dieses Format künftig noch stärker weiterentwickelt werden?
Ein größeres Gelände würde nicht nur die räumliche Situation entzerren, sondern vor allem neue Möglichkeiten eröffnen.
Insbesondere durch die Einbindung weiterer Vereine, Initiativen und städtischer Akteure könnte das Kinderfest inhaltlich deutlich erweitert werden.
Das vorhandene Potenzial ist groß: Mehr Mitwirkende bedeuten mehr Angebote, mehr Begegnung und noch mehr Teilhabe für unterschiedliche Gruppen unserer Stadtgesellschaft.
Ein möglicher Ansatz wäre daher, künftig wieder ein Gelände wie das Plateau der Rohrmeisterei in Betracht zu ziehen, in Kooperation mit der Stadt Schwerte und dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Schwerte - ACI Schwerte . So könnte das Kinderfest noch stärker als gemeinsames, stadtweites Ereignis weiterentwickelt werden.

Der 23. April hat seinen Ursprung in der Gründung der modernen türkischen Republik: Am 23. April 1920 wurde das erste Parlament eröffnet, ein Meilenstein auf dem Weg zu Demokratie und nationaler Selbstbestimmung.
Der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk widmete diesen Tag bewusst den Kindern, weil er sie als Zukunft der Gesellschaft verstand. Seitdem wird der 23. April als Tag der Kinder gefeiert, nicht nur in der Türkei, sondern inzwischen auch international als Symbol für Frieden, Zusammenhalt und die Bedeutung der kommenden Generationen.

Diese Idee trägt bis heute, auch in Schwerte.
Das Kinderfest ist damit nicht nur eine kulturelle Veranstaltung, sondern auch ein Ausdruck von Gemeinschaft, Verantwortung und Zukunftsorientierung.





🌷 𝗙𝗿𝗼𝗵𝗲 𝗢𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻 – 𝗘𝗶𝗻 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗴𝗻𝗲𝘁𝗲𝘀 𝗙𝗲𝘀𝘁 𝗳ü𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲!Am heutigen Ostersonntag feiern Christinnen und Christen das Fest der ...
05/04/2026

🌷 𝗙𝗿𝗼𝗵𝗲 𝗢𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻 – 𝗘𝗶𝗻 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗴𝗻𝗲𝘁𝗲𝘀 𝗙𝗲𝘀𝘁 𝗳ü𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲!

Am heutigen Ostersonntag feiern Christinnen und Christen das Fest der Auferstehung, ein Symbol für Hoffnung und neues Leben.

Die IPM wünscht allen Christinnen und Christen sowie allen Menschen in unserer Stadt ein frohes und friedliches Osterfest. Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten und erleben Sie frohe Stunden des Miteinanders.

🛑 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗥𝗮𝘀𝘀𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀. 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻!Rassismus ist kein Phänomen der Vergangenheit. Er verändert seine ...
21/03/2026

🛑 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗥𝗮𝘀𝘀𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀. 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻!

Rassismus ist kein Phänomen der Vergangenheit.
Er verändert seine Formen und tritt heute oft subtiler auf, etwa in Sprache, politischen Narrativen oder alltäglichen Deutungen.

Dabei zeigt sich zunehmend, dass diskriminierende Positionen gezielt in den Bereich des gesellschaftlich Sagbaren verschoben werden.
Provokationen und wiederholte Grenzüberschreitungen sind keine Einzelfälle, sondern Teil einer Strategie.

Besonders deutlich wird das dort, wo gleiche Maßstäbe nicht für alle gelten.
Wenn religiöse oder kulturelle Ausdrucksformen nur dann problematisiert werden, wenn sie bestimmten Gruppen zugeordnet werden, entsteht kein neutraler Diskurs, sondern eine Form selektiver Empörung.

Diese Entwicklung betrifft nicht nur die große politische Bühne, sondern zeigt sich auch im lokalen Kontext, etwa hier in Schwerte.

Gerade deshalb ist es entscheidend, klar Position zu beziehen.
Für eine Gesellschaft, in der die Würde jedes Menschen geschützt wird und Vielfalt nicht als Problem, sondern als Stärke verstanden wird.

Wir als IPM Schwerte stehen für Chancengerechtigkeit, Respekt und ein solidarisches Miteinander.
Für uns gilt, Rassismus hat keinen Platz, weder im Alltag noch in politischen Debatten.

Eine demokratische Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit Minderheiten umgeht. Wer mit zweierlei Maß misst oder Ausgrenzung relativiert, stellt diese Grundlage infrage. Dafür stehen wir ein.






IPMSchwerte

🌙 𝗚𝗲𝘀𝗲𝗴𝗻𝗲𝘁𝗲𝘀 𝗥𝗮𝗺𝗮𝗱𝗮𝗻𝗳𝗲𝘀𝘁 – 𝗛𝗮𝘆ı𝗿𝗹ı 𝗥𝗮𝗺𝗮𝘇𝗮𝗻 𝗕𝗮𝘆𝗿𝗮𝗺ı – 𝗘𝗶𝗱 𝗠𝘂𝗯𝗮𝗿𝗮𝗸!Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen in Schwerte...
20/03/2026

🌙 𝗚𝗲𝘀𝗲𝗴𝗻𝗲𝘁𝗲𝘀 𝗥𝗮𝗺𝗮𝗱𝗮𝗻𝗳𝗲𝘀𝘁 – 𝗛𝗮𝘆ı𝗿𝗹ı 𝗥𝗮𝗺𝗮𝘇𝗮𝗻 𝗕𝗮𝘆𝗿𝗮𝗺ı – 𝗘𝗶𝗱 𝗠𝘂𝗯𝗮𝗿𝗮𝗸!

Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen in Schwerte und weltweit ein gesegnetes, friedvolles und freudiges Ramadanfest.

Ein besonderer Monat geht zu Ende, ein Monat der Besinnung, des Zusammenhalts und der Gemeinschaft.

Wie überall auf der Welt sind auch heute in Schwerte viele Muslime zum gemeinsamen Festgebet in die Moscheen gekommen.
Die große Teilnahme und die vollen Gebetsräume zeigen eindrucksvoll, wie stark Gemeinschaft gelebt wird.

Möge dieses Fest Freude, Frieden und Zuversicht in alle Familien bringen.



𝗕𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗗𝗶𝗮𝗹𝗼𝗴𝘀: 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦ü𝗹𝗲𝘆𝗺𝗮𝗻𝗶𝘆𝗲-𝗠𝗼𝘀𝗰𝗵𝗲𝗲Gemeinsam mit Mats, dem Sprecher des...
17/03/2026

𝗕𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗗𝗶𝗮𝗹𝗼𝗴𝘀: 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦ü𝗹𝗲𝘆𝗺𝗮𝗻𝗶𝘆𝗲-𝗠𝗼𝘀𝗰𝗵𝗲𝗲

Gemeinsam mit Mats, dem Sprecher des Kinder- und Jugendparlaments Schwerte, und seinem Freund Nils besuchte der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Ömer Kars die Süleymaniye-Moscheegemeinde.
Für die beiden Jugendlichen war es der erste Besuch in einer Moschee.
Ein besonderer Anlass, der von Neugier, Offenheit und dem Wunsch nach Austausch geprägt war.

Vor Ort wurden sie herzlich empfangen. Okan Köse, Jugendsprecher der Gemeinde, nahm sich Zeit, um die Bedeutung des Ramadan und des Fastens zu erläutern.
Dabei ging es nicht nur um religiöse Hintergründe, sondern vor allem um Werte wie Gemeinschaft, Respekt und Zusammenhalt, die Menschen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg verbinden.

Im Anschluss wurde gemeinsam das Fasten gebrochen. In einer offenen und angenehmen Atmosphäre entstanden Gespräche, die von gegenseitigem Interesse und echtem Austausch geprägt waren.

Besonders bemerkenswert war das Engagement von Mats und Nils:
Beide hatten im Vorfeld bewusst auf Essen verzichtet, um nachempfinden zu können, wie sich das Fasten anfühlt. Dieses Verhalten zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Empathie und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel für ein respektvolles Miteinander sind.

Der Besuch macht deutlich, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Sie helfen, Berührungsängste abzubauen, Verständnis zu fördern und Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten zu bauen.

Abschließend richtet Ömer Kars seinen Dank an Mats und Nils für ihre Offenheit und ihren Mut, diesen Schritt zu gehen. Solche Begegnungen machen Hoffnung und zeigen, wie wichtig es ist, weiterhin Räume für Austausch und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

𝟭𝟲. 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗹𝗶𝗴𝗶ö𝘀𝗲𝘀 𝗙𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻𝗯𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿𝘀𝗮𝗮𝗹 𝗱𝗲𝘀 𝗥𝗮𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀𝗲𝘀 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲Auch in diesem Jahr war das interreligiöse Fastenb...
14/03/2026

𝟭𝟲. 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗹𝗶𝗴𝗶ö𝘀𝗲𝘀 𝗙𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻𝗯𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿𝘀𝗮𝗮𝗹 𝗱𝗲𝘀 𝗥𝗮𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀𝗲𝘀 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲

Auch in diesem Jahr war das interreligiöse Fastenbrechen im Rathaus ein lebendiger Abend voller Begegnungen, guter Gespräche und gelebter Gemeinschaft.

Zum Auftakt begrüßte der Erste Beigeordnete Kenan Yildiz die zahlreichen Gäste und betonte die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in unserer Stadt.

In der anschließenden Rede unterstrich der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI), Ömer Kars, dass es in unserer Stadt kein „Ihr“ und „Wir“ geben darf – sondern nur ein gemeinsames Wir. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten zunehmend an Schärfe gewinnen, sind solche Räume der Begegnung wichtiger denn je.

Besonders gefreut haben wir uns über die vielen Gäste des Abends, darunter der stellvertretende Bürgermeister Hans Haberschuss, die Vizekonsulin des Generalkonsulats der Republik Türkiye in Essen Elif Sağlık sowie der Vizekonsul Hasan Baştaş, ebenso wie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Ein besonderer Moment des Abends war die Würdigung der Menschen, die diese Tradition über viele Jahre geprägt haben. Bereits 2008 rief Aynur Akdeniz gemeinsam mit Ehrenbürgermeister Heinrich Böckelühr das interreligiöse Fastenbrechen ins Leben. Ab 2020 wurde diese wichtige Tradition von Aynur Yavuz fortgeführt. Auch Heike Pohl, seit 2017 Geschäftsführerin des ACI, wurde für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.

Inhaltlich bereichert wurde der Abend durch Beiträge von Okan Köse von der Süleymaniye-Moscheegemeinde über das Fasten im Islam sowie von Maxim Fisenko von der liberalen jüdischen Gemeinde HaKochaw aus Unna über das Fasten im Judentum. Beide machten deutlich, dass unterschiedliche religiöse Traditionen viele gemeinsame Werte teilen.

Der musikalische Beitrag von Serhat Torun an der Ney-Flöte sowie der Muezzin-Ruf von Imam İzzet Yıldız, der das Fastenbrechen einleitete, gaben dem Abend einen besonders feierlichen Rahmen.

Ein großer Dank gilt außerdem den vielen jungen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, die diesen Abend möglich gemacht haben.

Das interreligiöse Fastenbrechen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig unsere Stadt ist – und wie stark unsere Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur miteinander ins Gespräch kommen.

𝟴. 𝗠𝗮̈𝗿𝘇 – 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass viele Rechte für Frauen über J...
08/03/2026

𝟴. 𝗠𝗮̈𝗿𝘇 – 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻𝘁𝗮𝗴

Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass viele Rechte für Frauen über Jahrzehnte hinweg erkämpft werden mussten.
Seine Wurzeln liegen in der Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, als Frauen weltweit für grundlegende Rechte auf die Straße gingen, für das Wahlrecht, bessere Arbeitsbedingungen und mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Heute ist dieser Tag weiterhin wichtig. Er erinnert uns daran, wie viel erreicht wurde, aber auch daran, dass Gleichberechtigung noch nicht überall Realität ist.

Auch in Deutschland bestehen weiterhin Ungleichheiten: Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer weniger als Männer, sind in vielen Führungspositionen unterrepräsentiert und übernehmen nach wie vor einen großen Teil der unbezahlten Sorge- und Familienarbeit.

Der Weltfrauentag ist deshalb nicht nur ein Tag der Wertschätzung für das, was Frauen jeden Tag in Familie, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Ehrenamt leisten.
Er ist auch ein Tag, der uns daran erinnert, dass Gleichstellung weiterhin aktiv gestaltet werden muss.
Für eine Gesellschaft, in der Chancen, Respekt und Anerkennung unabhängig vom Geschlecht selbstverständlich sind.



𝗔𝗳𝗗-𝗙𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗯𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗡𝗲𝘂𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗲𝗺𝗽𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗛ö𝗰𝗸𝗲: 𝗜𝗣𝗠 𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗮𝘂𝘀𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀𝗲𝘀Die v...
24/02/2026

𝗔𝗳𝗗-𝗙𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗯𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗡𝗲𝘂𝗷𝗮𝗵𝗿𝘀𝗲𝗺𝗽𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗛ö𝗰𝗸𝗲: 𝗜𝗣𝗠 𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗴𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗮𝘂𝘀𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀𝗲𝘀

Die veröffentlichten Bilder vom Neujahrsempfang der AfD-Fraktion Dortmund haben bei uns für Irritationen gesorgt.
Die AfD-Fraktion Schwerte war bei der Veranstaltung anwesend, bei der Björn Höcke als Redner auftrat.
In ihrem eigenen Beitrag wurde er als „Freund aus Thüringen“ bezeichnet und die Veranstaltung positiv hervorgehoben.

Diese öffentliche Nähe wiegt für uns umso schwerer, weil die AfD-Fraktion ebenfalls im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration vertreten ist.
Der Ausschuss steht für gesellschaftliche Teilhabe, Gleichberechtigung und Zusammenhalt in unserer Stadt.
Er trägt Verantwortung für das Klima des Miteinanders.

Rechtsextreme und völkisch nationalistische Ideologien widersprechen diesen Grundsätzen fundamental.
Wer Integration ernst nimmt, kann Ausgrenzung entlang ethnischer oder kultureller Kategorien nicht relativieren.

Die IPM Schwerte hat für die kommende Sitzung einen Antrag zur Entwicklung und Einführung von Leitlinien für den Ausschuss gestellt.
Wir halten es für notwendig, dass in diesen Leitlinien klar festgeschrieben wird, wofür dieses Gremium steht und wogegen es sich abgrenzt.

Dazu gehört für uns auch eine eindeutige Positionierung gegen rechtsextreme Tendenzen und gegen Ideologien, die die Würde und Gleichwertigkeit von Menschen infrage stellen.

Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Schwerte - ACI Schwerte braucht eine klare inhaltliche Orientierung.
Die IPM wird sich dafür einsetzen, dass diese Orientierung in den Leitlinien deutlich und verbindlich formuliert wird.

IPM Schwerte

🌍 21. Februar – Internationaler Tag der MutterspracheSprache ist mehr als Kommunikation. Sie ist Erinnerung, Identität, ...
21/02/2026

🌍 21. Februar – Internationaler Tag der Muttersprache

Sprache ist mehr als Kommunikation. Sie ist Erinnerung, Identität, Kultur und Heimat.

Der Internationale Tag der Muttersprache geht zurück auf die bengalische Sprachbewegung. Nachdem 1952 Urdu zur alleinigen Amtssprache Pakistans erklärt wurde, obwohl nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sie als Erstsprache sprach, protestierten viele Menschen für die Anerkennung der bengalischen Sprache. Bei Demonstrationen an der Universität Dhaka kamen Studierende ums Leben.

Zum Gedenken an diese Ereignisse erklärte die UNESCO 1999 den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache.

Dieser Tag erinnert uns daran, wie eng Sprache mit Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung verbunden ist. Weltweit werden viele Sprachen, insbesondere Minderheitensprachen, immer weiter verdrängt. Mit jeder Sprache, die verschwindet, geht auch ein Teil kultureller Vielfalt verloren.

Gerade in einer vielfältigen Stadtgesellschaft wie unserer ist Mehrsprachigkeit kein Hindernis, sondern ein Reichtum. Die Muttersprache zu pflegen heißt, die eigenen Wurzeln zu stärken. Gleichzeitig schafft Mehrsprachigkeit Brücken zwischen Menschen und Kulturen.

Integration bedeutet nicht, die eigene Sprache aufzugeben. Integration heißt, sich verständigen zu können und dabei die eigene Identität zu bewahren.

Heute setzen wir hiermit ein Zeichen für sprachliche Vielfalt, Respekt und gegenseitige Anerkennung.

𝗘𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻. 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗛𝗮𝗻𝗮𝘂 𝘂𝗻𝗱 𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗚𝗲𝘄𝗮𝗹𝘁Sechs Jahre nach dem rassistis...
19/02/2026

𝗘𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻. 𝗚𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗛𝗮𝗻𝗮𝘂 𝘂𝗻𝗱 𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗚𝗲𝘄𝗮𝗹𝘁

Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau erinnern wir an die neun Menschen, die am 19. Februar 2020 aus rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Motiven ermordet wurden:

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und
(an Spätfolgen)

Ihr gewaltsamer Tod mahnt uns, Rassismus, Ausgrenzung und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Erinnerung darf sich nicht im Gedenken erschöpfen, sondern muss politische und gesellschaftliche Konsequenzen haben.

Auch in Schwerte setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Gemeinsam mit dem Integrationsrat der Stadt Schwerte haben wir die Gedenkstätte 10+1 Bäume in Schwerte Villigst unterstützt. Die Bäume erinnern an die Opfer rechter Gewalt und stehen symbolisch für Demokratie, Solidarität und die unantastbare Würde jedes Menschen.

Für uns als IPM Schwerte bedeutet Integration mehr als strukturelle Teilhabe. Sie verlangt den aktiven Abbau von Vorurteilen, die Förderung von Begegnung sowie eine klare Haltung gegenüber rassistischen und menschenfeindlichen Ideologien. Erinnerung ist deshalb nicht nur Rückblick, sondern ein verbindlicher Auftrag für Gegenwart und Zukunft.

Die Opfer von Hanau dürfen nicht vergessen werden. Erinnern heißt handeln. Für ein respektvolles und friedliches Miteinander.





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