13/03/2026
🌙 𝟭𝟲. 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗹𝗶𝗴𝗶ö𝘀𝗲𝘀 𝗙𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻𝗯𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗥𝗮𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗲
Heute fand im Bürgersaal des Rathauses das 16. interreligiöse Fastenbrechen der Stadt Schwerte statt.
Zahlreiche Gäste aus unterschiedlichen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten kamen zusammen, um diesen besonderen Abend gemeinsam zu begehen.
Seit dem ersten interreligiösen Fastenbrechen im Jahr 2008 ist diese Begegnung zu einer festen Tradition in unserer Stadt geworden. Sie steht für Dialog, Respekt und ein gutes Miteinander – Werte, die gerade in herausfordernden gesellschaftlichen Zeiten wichtiger sind denn je.
Zu Beginn des Abends sprach der erste Beigeordnete der Stadt Schwerte, Kenan Yıldız. In seiner Rede betonte er, dass Integration vor allem durch Begegnung entsteht.
Beim gemeinsamen Fastenbrechen wird sichtbar, was unsere Stadt ausmacht: Respekt, Zusammenhalt und Vielfalt an einem Tisch.
Seine zentrale Botschaft: Zugehörigkeit entsteht dort, wo Menschen einander begegnen und miteinander im Gespräch bleiben.
Im Anschluss begrüßte der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI), Ömer Kars, die Gäste.
Er sprach über die Bedeutung von Begegnung, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten.
Gerade angesichts schärfer werdender Debatten sei es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen miteinander ins Gespräch kommen.
Seine zentrale Botschaft lautete: In unserer Stadt darf es kein „Ihr“ und kein „Wir“ geben – sondern nur ein gemeinsames „Wir“.
Veranstaltungen wie das interreligiöse Fastenbrechen seien deshalb ein starkes Zeichen für Vielfalt, Dialog und ein solidarisches Miteinander in der Stadtgesellschaft.
Das Programm des Abends spiegelte die religiöse Vielfalt wider. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Serhat Torun an der Ney-Flöte.
Über die Bedeutung des Fastens im Islam sprach Okan Köse, während Maxim Fisenko erstmals beim Schwerter Fastenbrechen Einblicke in das Fasten im Judentum gab.
Diese Beiträge haben den Abend auf besondere Weise bereichert und gezeigt, dass unterschiedliche religiöse Traditionen oft ähnliche Werte teilen: Besinnung, Selbstreflexion und Gemeinschaft.
Ein besonderer Dank galt auch den Menschen, die diese Tradition über viele Jahre aufgebaut, geprägt und getragen haben. Stellvertretend für die Arbeit der Integrationsräte in den Jahren 2008 bis 2025 wurde Aynur Akdeniz und Aynur Yavuz für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Beide haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das interreligiöse Fastenbrechen in Schwerte zu einer festen und geschätzten Tradition geworden ist.
Ebenso wurde Heike Pohl, die seit 2017 als Geschäftsführerin des ACI tätig ist, für ihre kontinuierliche organisatorische Begleitung und ihr Engagement im Hintergrund herzlich gedankt.
Wir danken allen Helferinnen und Helfern, den Rednern sowie den vielen Gästen, die diesen Abend mit Leben gefüllt haben.
Das interreligiöse Fastenbrechen zeigt jedes Jahr aufs Neue:
Vielfalt, Begegnung und gegenseitiger Respekt sind eine große Stärke unserer Stadt Schwerte.