05/06/2026
„Die Pflege steht vor gewaltigen Herausforderungen. Wer die Pflege dauerhaft sichern will, kommt deshalb an Reformen nicht vorbei. Diese hat Bundesgesundheitsministerin Warken nun vorgelegt. Die Verantwortung endet aber nicht in Berlin. Auch Mecklenburg-Vorpommern kann einen Beitrag zur Entlastung leisten. Frau Schwesig lenkt aber wieder einmal von ihren eigenen Versäumnissen ab.
Nach dem Pflegeversicherungsgesetzes sind die Länder nämlich verpflichtet, Investitionskosten der Pflegeeinrichtungen zu fördern. Weil das Land dem seit Jahren nicht ausreichend nachkommt, zahlen Pflegeheimbewohner in MV monatlich rund 400 Euro für Investitionskosten, die eigentlich vom Land getragen werden müssten. Hinzu kommt die Ausbildungsumlage von derzeit rund 150 Euro im Monat. Zusammengenommen ergibt sich eine Belastung von rund 550 Euro im Monat. Wer über Entlastungen spricht, sollte deshalb nicht nur Forderungen an den Bund richten, sondern auch die eigenen Möglichkeiten nutzen“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Daniel Peters.