29/04/2026
PRESSEMITTEILUNG: Nachtfahrverbot für Mähroboter in Schwerin tritt in Kraft - Initiative der Fraktion Unabhängige Bürger/FDP zeigt Wirkung -
Mit dem Inkrafttreten des nächtlichen Fahrverbots für Mähroboter in Schwerin seit Wochenbeginn, wird ein wichtiger Beschluss der Stadtvertretung aus November 2025 nun umgesetzt. Die Fraktion Unabhängige Bürger/FDP, die die Initiative seinerzeit eingebracht hatte, sieht darin einen Erfolg für den lokalen Tierschutz.
„Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag nun konkrete Wirkung entfaltet“, erklärt Manfred Strauß (UB), Fraktionsvorsitzender der Fraktion Unabhängige Bürger/FDP. „Der Schutz des Igels und anderer nachtaktiver Tiere ist ein praktisches Beispiel dafür, wie kommunale Politik unmittelbar zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann. Das Verbot ist eine pragmatische und zugleich notwendige Maßnahme.“
Konkret gilt das Verbot künftig stadtweit in den sensiblen Abend- und Nachtstunden – beginnend eine Stunde vor Sonnenuntergang bis mindestens eine Stunde nach Sonnenaufgang. In dieser Zeit sind Igel besonders aktiv und durch automatisierte Mähgeräte gefährdet. Tagsüber können Mähroboter hingegen weiterhin ohne Einschränkungen betrieben werden. Vergleichbare Regelungen in anderen Städten haben bereits gezeigt, dass sich dadurch die Zahl verletzter Tiere deutlich reduzieren lässt.
Auch Jörn Osterode (UB), Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Gefahrenabwehr und Ordnung, unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung: „Der Beschluss der Stadtvertretung war ein wichtiger Schritt für den praktischen Artenschutz vor Ort. Jetzt kommt es darauf an, die Regelung konsequent umzusetzen und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren.“
Neben dem nächtlichen Verbot der Mähroboter sieht der damalige Antrag der Fraktion Unabhängige Bürger/FDP ausdrücklich auch eine Aufklärungskampagne vor. Diese soll das Bewusstsein für den Schutz heimischer Wildtiere stärken und Hinweise für eine tierfreundliche Gartengestaltung geben.
Die Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Landeshauptstadt diesen zweiten Baustein nun ebenfalls aufgreift: „Nur durch Information und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger kann der Schutz der Igel dauerhaft gelingen“, so Strauß abschließend.