08/05/2026
Heute ist WELT-ROTKREUZ-TAG - wie immer am 8. Mai. Anlässlich dieses für uns wichtigen Datums wollen wir Euch Emmi Seifert (18) vorstellen. Sie ist eine von insgesamt vier Bundesfreiwilligendienstleistenden DRK Freiwilligendienste MV, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen unseres Unternehmens arbeiten. Emmi hat schon in der Schule damit begonnen, sich beim DRK M-V zu engagieren. Sie steht stellvertretend für so viele junge Menschen, die beim DRK M-V DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. ehrenamtlich mitgestalten.
Emmi stammt aus Nordwestmecklenburg, seit vergangenem Sommer lebt sie in Grevesmühlen. Hier unterstützt sie seit dem 1. Dezember 2025 das Team des Sozialtherapeutischen Zentrum „Alter Speicher“.
Sebastian Flügel leitet die Einrichtung. Er freut sich über das Interesse der jungen Frau an der Arbeit im Bereich Eingliederungshilfe mit Klientinnen und Klienten mit Doppeldiagnose (Sucht- und psychische Erkrankung). „Emmi ist aufgeschlossen, empathisch, neugierig und wissbegierig, und sie kommt gut mit unseren KlientInnen und ihren Krankheitsbildern zurecht. Ebenso wichtig, auch unsere Klienten mögen sie. Sie bereichert unsere Arbeit. Sie hat sich nach einem Probetag bei uns für unsere Einrichtung entschieden.“
Emmi erzählt, dass sie sich zielgerichtet nach einem Freiwilligendienst beim DRK umgeschaut hat. „Ich habe mich schon in der Schule ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz engagiert, ich habe beim Schulsanitätsdienst mitgemacht und Veranstaltungen mit abgesichert. Jetzt unterstütze ich beim Katastrophenschutz in der regionalen Medical Task Force.“
Mit den Erkrankungen der KlientInnen im „Speicher“ umzugehen, sagt sie, bereitet ihr keine Probleme. „Ich habe keine Berührungsängste Menschen gegenüber, die psychische oder andere Erkrankungen haben. Das resultiert zum Teil aus Erfahrungen, die ich selbst und in meinem eigenen Umfeld gemacht habe, und auch aus meinem sozialen Engagement. Natürlich musste ich anfangs die Geschichten der Klienten hier erst einmal verstehen und das, was ich sehe und höre tagtäglich, lernen einzuordnen. Doch das ging sehr gut. Dabei hat mir das Team geholfen.“
Was sie einmal später beruflich machen wird, ob sie eine Ausbildung im sozialen Bereich wählt oder etwas mit Umwelt oder eine Kombi aus beidem, sagt sie, wird sie noch herausfinden. Nach ihrem freiwilligen Jahr bei uns, das am 30. November 2026 endet, möchte sie ein paar Monate reisen, um mehr von der Welt zu sehen, Erfahrungen zu sammeln und unterwegs auch in freiwilligen Projekten arbeiten, um sich darüber klar zu werden, in welche Richtung es für sie gehen wird.
Wir freuen uns, dass sie da ist und hoffen, dass sie jede Menge Inspiration von ihrer Zeit als BufDi bei uns für ihr weiteres Leben mitnehmen kann.