DRK Rettungsdienst Schwalm-Eder gemeinnützige GmbH

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Heute ist Welt-Blutspendetag.Als Rettungsdienst sammeln wir selbst kein Blut. Das übernimmt beim DRK der Blutspendediens...
14/06/2026

Heute ist Welt-Blutspendetag.

Als Rettungsdienst sammeln wir selbst kein Blut. Das übernimmt beim DRK der Blutspendedienst, nicht wir. Trotzdem ist uns der Tag wichtig. Denn im Einsatz erleben wir oft, wofür gespendetes Blut später gebraucht wird: bei Unfällen, inneren Blutungen oder Komplikationen rund um eine Geburt. Wenn jede Minute zählt, hilft am Ende auch das, was andere vorher gespendet haben.

Vieles, was viele über Blutspenden denken, stimmt so nicht. Ein paar Dinge, die uns im Alltag begegnen:

🩸 Blut wird nicht vor allem nach Unfällen gebraucht. Der größte Teil geht an Krebspatientinnen und -patienten, gefolgt von Menschen mit Herz- oder Magen-Darm-Erkrankungen.

🩸 Der Bedarf ist konstant: In Deutschland werden jeden Tag rund 15.000 Blutspenden gebraucht, an jedem ganz normalen Tag.

⏳ Blut lässt sich nicht lange lagern. Rote Blutkörperchen sind maximal 42 Tage haltbar, Blutplättchen sogar nur vier Tage.

🕐 Eine Spende dauert rund eine Stunde, die Entnahme selbst nur wenige Minuten. Danach kannst du nach etwa zwei Monaten wieder spenden.

Im Einsatz können wir vieles. Aber Blut herzustellen gehört nicht dazu. Das können nur Menschen, die sich die Zeit nehmen. Wenn du gesund bist und spenden darfst: Es lohnt sich.

Im Schwalm-Eder-Kreis gibt es regelmäßig Blutspendetermine. Alle Termine der kommenden Zeit findest du gebündelt beim DRK-Blutspendedienst: https://www.blutspende.de/blutspendetermine/landkreis/schwalm-eder-kreis-06634

Anatomie und Physiologie sind die Grundlage für alles, was im Rettungsdienst danach kommt. Wer den Körper versteht, trif...
11/06/2026

Anatomie und Physiologie sind die Grundlage für alles, was im Rettungsdienst danach kommt. Wer den Körper versteht, trifft im Einsatz bessere Entscheidungen. 🩺

Unsere Klasse NotSan 2025B hat an unserer Rettungsdienstschule in Homberg (Efze) einen Präparationskurs - geleitete von Dozentin Lea Wagner - am Schweinemodell durchgeführt. 🔬 Das Schwein eignet sich dafür gut, weil seine Organe dem menschlichen Aufbau in vielen Punkten ähneln.

Was vorher Abbildung im Buch war, lässt sich hier sehen, ertasten und im Zusammenhang begreifen. 🤲 Genau dieser Schritt macht aus theoretischem Wissen ein Verständnis, auf das man sich später verlassen kann.

Erster von sechs: In Wabern-Harle ist unser neuer Rettungsdienststandort an den Start gegangen. 🚑Am 1. Juni um sieben Uh...
09/06/2026

Erster von sechs: In Wabern-Harle ist unser neuer Rettungsdienststandort an den Start gegangen. 🚑

Am 1. Juni um sieben Uhr hat dort die erste Besatzung ihren Dienst angetreten und ist seitdem im regulären Einsatz. Mittags kamen dann geladene Gäste aus Politik und aus den eigenen Reihen dazu, um den neuen Standort gemeinsam feierlich zu eröffnen.

Warum das Ganze? Nach dem Notruf zählt vor allem die Zeit. Das hessische Rettungsdienstgesetz sieht vor, dass ein Rettungswagen innerhalb von zehn Minuten beim Patienten ist, doch im Schwalm-Eder-Kreis wird das immer schwerer zu halten. Die Einsatzzahlen sind in den letzten 15 Jahren kontinuierlich gestiegen, gleichzeitig werden die Wege länger, weil Patienten immer häufiger in Kliniken außerhalb des Kreises gebracht werden müssen.

Die Idee dahinter ist einfach: Wir bringen Fahrzeuge in die Fläche. So steht an jedem der geplanten Standorte ein besetztes Fahrzeug näher bei den Menschen, und zwar genau dort, wo die Hilfsfrist bisher schwer einzuhalten war.

Wabern-Harle ist in einer umgebauten ehemaligen Fahrzeughalle der Familie Jäger entstanden und zunächst auf fünf Jahre angelegt, denn in dieser Zeit schauen wir, wie gut das Konzept in der Praxis funktioniert.

Insgesamt sind sechs Standorte geplant, vier davon besetzen wir, zwei übernehmen die Kollegen vom Malteser Hilfsdienst. Wabern-Harle ist der Anfang, und wenn ihr uns folgt, bekommt ihr mit, wie es weitergeht. 🤝

Heute ist Tag des Laufens. 👟 Weltweit feiert die Lauf-Community die Freude anBewegung. Für uns ist das ein guter Anlass,...
03/06/2026

Heute ist Tag des Laufens. 👟 Weltweit feiert die Lauf-Community die Freude an
Bewegung. Für uns ist das ein guter Anlass, über etwas zu sprechen, das im
Rettungsdienst oft unsichtbar bleibt: körperliche Fitness.

Denn Fitness ist bei uns nicht nur Freizeit. Sie gehört zur Arbeit dazu. 💪

Eine Trage durchs enge Treppenhaus tragen. Einen Menschen sicher bewegen, ohne
ihn oder uns zu gefährden. Stundenlange Schichten, bei denen die Kraft auch am
Ende noch reichen muss. Das geht nicht ohne körperliche Belastbarkeit.

Wie jede und jeder fit bleibt, ist persönliche Sache. Der eine läuft, die andere
fährt Rad oder geht ins Studio. Viele bei uns tun genau das, freiwillig. Nicht
für eine Bestzeit, sondern damit die Kraft im Einsatz zuverlässig da ist. ❤️

Heute also ein kurzer Gruß an alle, die heute die Laufschuhe schnüren. Wir kennen
das Gefühl, wenn die Beine müde werden.


Skilltraining auf der Rettungswache Schwalmstadt. 💉 Heute: Aufziehen eines Medikaments mit PAL Julian Schneider.Lehrsaal...
01/06/2026

Skilltraining auf der Rettungswache Schwalmstadt. 💉 Heute: Aufziehen eines Medikaments mit PAL Julian Schneider.

Lehrsaal? Brauchen wir nicht zwingend. 😄 Manchmal wird der Schulungsraum einfach dorthin verlegt, wo gerade Platz ist. Hauptsache, die Hände wissen am Ende, was sie tun. 🙌
Genau das macht gute Ausbildung aus: nicht nur Theorie nach Plan, sondern Üben im echten Alltag. 📚 Zwischen zwei Einsätzen, am umfunktionierten Materialwagen, mit den Kolleginnen und Kollegen drumherum.

Danke an Julian, der sich die Zeit nimmt, sein Wissen weiterzugeben. 👏

Jonas ist Praxisanleiter an unserer Rettungswache in Homberg. Im April war er zu Gast bei der Schulsanitäts-AG der Oheta...
27/05/2026

Jonas ist Praxisanleiter an unserer Rettungswache in Homberg. Im April war er zu Gast bei der Schulsanitäts-AG der Ohetalschule in Verna 🎓, mit einem Rettungswagen im Gepäck. 🚑

Wie läuft ein Einsatz ab? Was macht ein Notfallsanitäter eigentlich genau? Und wie kommt man überhaupt in diesen Beruf? Jonas hat die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und gezeigt, was an Bord eines Rettungswagens alles passiert.
Jonas kennt den Weg, den viele von euch vielleicht gerade überlegen: 2019 hat er selbst die Ausbildung zum Notfallsanitäter angefangen. Seit 2022 ist er im Einsatz, seit Anfang 2025 bildet er den Nachwuchs aus.

Wenn ihr auch mal einen RTW von innen sehen wollt oder Fragen zur Ausbildung habt, schreibt uns einfach. 💬

Wir haben in der vergangenen Woche zwei Menschen aus unserem Team verloren. Mit Siegfried (Siggi) Krüger, einem langjähr...
25/05/2026

Wir haben in der vergangenen Woche zwei Menschen aus unserem Team verloren. Mit Siegfried (Siggi) Krüger, einem langjährigen Rettungssanitäter der Rettungswache Homberg/Efze, und Dmitry Sverdlov, unserem Notarzt, sind zwei geschätzte Kollegen von uns gegangen.

Beide haben unzählige Schichten in unserem Landkreis verbracht. Sie haben Verantwortung übernommen und waren zur Stelle, wenn andere dringend Hilfe brauchten. Unser Leitgedanke „Menschen helfen Menschen“ war für sie kein einfacher Slogan, sondern fest verankerter Alltag im Rettungsdienst.

Wir sind traurig über diesen Verlust. Die Plätze im RTW und im NEF bleiben nun leer. 😪 Wir werden Sigi und Dmitry als verlässliche, engagierte Kollegen in Erinnerung behalten und nehmen ihr Andenken mit in unsere nächsten Einsätze.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihren Familien, Freunden und Angehörigen in dieser schweren Zeit.

Macht es gut, Kollegen. Wir übernehmen ab hier. 🕊️🚑

Künstliche Intelligenz wird den Rettungsdienst verändern. Nicht morgen, aber in den nächsten Jahren. Und nein, es geht n...
21/05/2026

Künstliche Intelligenz wird den Rettungsdienst verändern. Nicht morgen, aber in den nächsten Jahren. Und nein, es geht nicht darum, Notfallsanitäter oder Notärzte zu ersetzen. Es geht darum, sie zu unterstützen, zu entlasten und die Patientenversorgung zu verbessern. Vieles davon ist noch Zukunftsmusik, aber nach dem derzeitigen Stand der Technik könnte es genau so kommen. 🚑

Wir haben uns mal angeschaut, in welchen Bereichen KI den Rettungsdienst verändern könnte:

🔴 Die Leitstelle
KI-Systeme könnten im Hintergrund Notrufe analysieren. Durch Spracherkennung und die Analyse von Stimmmustern wie Stresslevel oder Atemgeräuschen könnte die KI den Disponenten frühzeitig auf kritische Zustände wie Herzstillstand oder Schlaganfall hinweisen. Gleichzeitig könnte KI anhand von Einsatzdaten, Wetterberichten und Verkehrsaufkommen vorhersagen, wo und wann Notfälle am wahrscheinlichsten eintreten. Rettungsmittel könnten so strategisch vorpositioniert werden.

🔴 Diagnostik vor Ort
Am Notfallort zählt jede Sekunde. KI-Algorithmen könnten 12-Kanal-EKGs in Echtzeit auswerten und feinste Anomalien erkennen, die auf einen Herzinfarkt hindeuten. Beim Ultraschall unterstützt KI bei der Sondenführung und interpretiert Bilder automatisch. Und Smartwatches oder medizinische Sensoren der Patienten könnten im Notfall direkt ausgelesen werden und dem Rettungsteam sofort ein Bild der Vorgeschichte liefern.

🔴 Navigation und Logistik
KI-Navigationssysteme könnten nicht nur den Verkehr in Echtzeit berücksichtigen, sondern direkt mit der Infrastruktur kommunizieren. Ampeln auf der Anfahrtsroute präventiv auf Grün schalten und autonome Fahrzeuge warnen, um rechtzeitig eine Rettungsgasse zu bilden.

🔴 Dokumentation
Das Schreiben des Einsatzprotokolls kostet wertvolle Zeit. Zukünftig könnten Mikrofone im Rettungswagen das Gespräch zwischen Patient, Sanitäter und Arzt analysieren und das Notfallprotokoll automatisch ausfüllen. Das Personal kontrolliert und zeichnet ab, statt selbst zu tippen.

🔴 Ausbildung
Schon heute bilden wir realitätsnah aus. Aber KI könnte das auf ein neues Level bringen: In Virtual-Reality-Szenarien reagieren KI-gesteuerte Patienten physiologisch korrekt und dynamisch auf die richtigen oder falschen Medikamentengaben und Maßnahmen der Auszubildenden.

Aber: KI hat auch Grenzen. Datenschutz- und Haftungsfragen müssen erst gelöst werden. Und eine KI kann keinem Patienten die Hand halten, keine Angehörigen beruhigen und keine chaotische Einsatzstelle intuitiv ordnen. Der Faktor Mensch bleibt unersetzlich. KI wird im Rettungsdienst vom Werkzeug zum stillen Kollegen. Nicht mehr, nicht weniger.

Was denkt ihr? Wird KI den Rettungsdienst besser machen? Schreibt es uns in die Kommentare. 💬

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa. Über 7 Millionen Menschen weltweit leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankun...
19/05/2026

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa. Über 7 Millionen Menschen weltweit leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Von außen sieht man davon nichts. Am 19. Mai macht der Welt-CED-Tag darauf aufmerksam.
Für uns im Rettungsdienst ist das ein Thema, das im Einsatz eine Rolle spielt. Denn wenn wir zu Patienten gerufen werden, wissen wir oft nicht, welche Vorgeschichte jemand mitbringt. Starke Bauchschmerzen, Kreislaufprobleme, Dehydration. Das können akute Schübe einer chronischen Erkrankung sein.
🔴 Was für uns zählt: zuhören Nachfragen. Die Beschwerden ernst nehmen, auch wenn man sie nicht sehen kann. Wer seit Jahren mit einer chronischen Erkrankung lebt, kennt seinen Körper oft besser als jede Ersteinschätzung. Dieses Wissen nutzen wir im Einsatz, statt es zu übergehen.
CED ist dabei nur ein Beispiel. Viele Erkrankungen sind unsichtbar. Und genau deshalb gehört es zu unserem Anspruch, jeden Patienten als ganzen Menschen wahrzunehmen. Mit allem, was dazugehört. Wenn du mehr über CED erfahren willst: Die Deutsche Morbus-Crohn/Colitis-ulcerosa-Vereinigung (DCCV e. V.) informiert unter dccv.de. 💜

Vom RTW ins Management – geht das so einfach? Genau das finden wir jetzt gemeinsam heraus. Unsere Kollegin Emilia ist No...
14/05/2026

Vom RTW ins Management – geht das so einfach? Genau das finden wir jetzt gemeinsam heraus.

Unsere Kollegin Emilia ist Notfallsanitäterin und kennt die Arbeit im Einsatz in- und auswendig. Jetzt tauscht sie für ein Jahr ihre Einsatzjacke gegen den Büro-Look. Als unser erster „ORGA-Trainee“ startet sie in ein komplett neues Pilotprojekt.

Das Ziel? Wir möchten ausprobieren, ob und wie wir erfahrene Einsatzkräfte intern für Leitungsfunktionen qualifizieren können. Emilia schnuppert in den nächsten 12 Monaten in alle entscheidenden Bereiche rein – vom Qualitätsmanagement über die Dienstplanung bis hin zur Rettungsdienstleitung. Sie arbeitet aktiv mit, übernimmt Projekte und lernt die Abläufe im Hintergrund kennen.

Das Wichtigste an diesem Projekt: Es ist ein echter Testlauf für beide Seiten. Wir prüfen gemeinsam ganz realistisch: Passt der Job zur Person? Falls nicht, ist die Rückkehr auf den Rettungswagen eine sichere Option. So vermeiden wir falsche Vorstellungen und nehmen den Druck raus.

Wir begleiten Emilia auf diesem Weg und nehmen euch in ihrem „Logbuch“ regelmäßig mit in die verschiedenen Abteilungen.

Was glaubst du, wird für sie die größte Umstellung sein? Schreib es uns in die Kommentare! 👇

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Krusborn 3
Schwalmstadt
34613

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