02/06/2026
Eigentumsoffensive: Deutschland braucht ein 50-Prozent-Ziel beim Wohneigentum
Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt 2022 nur eine Wohneigentumsquote von 41,9 Prozent. Um die 50-Prozent-Marke zu erreichen, müssten rechnerisch rund 3,1 Millionen zusätzliche Haushalte Eigentum bilden.
Maximilian Eitner, stellvertretender Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER NRW und Immobilienexperte der FREIEN WÄHLER, erklärt:
„Deutschland ist Eigentums-Entwicklungsland. Wer nach 40 oder 45 Arbeitsjahren im Alter Sicherheit haben will, braucht mehr als warme Worte über private Vorsorge. Wenn die Regierung Merz selbst einräumt, dass die gesetzliche Rente allein den Lebensstandard künftig nicht mehr sichern wird, dann muss sie den Menschen auch den Weg in echtes Vermögen öffnen. Wohneigentum ist dafür eine der wertbeständigsten und greifbarsten Formen der Altersvorsorge.“
Wir lehnen deshalb den aktuellen CDU-Vorstoß ab, selbstgenutztes Wohneigentum im Pflegefall stärker zur Finanzierung von Pflegekosten heranzuziehen. Wer privat vorsorgt, Eigentum bildet und über Jahrzehnte Verantwortung übernimmt, darf dafür nicht am Ende bestraft werden. Die Debatte sendet ein fatales Signal an die arbeitende Mitte: Wer kein Eigentum aufgebaut hat, wird im Zweifel staatlich abgesichert – wer sich dagegen ein Haus oder eine Wohnung als Altersvorsorge erarbeitet hat, soll plötzlich stärker zur Kasse gebeten werden.