24/05/2026
Beim Ausbildungsdienst des Standortes Griesbach, am vergangenen Freitag, drehte sich alles um das Thema „Staustufe“ zur Löschwasserentnahme aus offenen Gewässern.
Verglichen wurden dabei zwei verschiedene Varianten:
- Die klassische Staustufe aus zwei Steckleiterteilen und Mehrzweckfolie
Diese Variante gehört zu den bewährten Standardlösungen im Feuerwehrdienst. Mit einfachen Mitteln lässt sich hierbei schnell ein kleiner Wasserstau errichten, um auch bei niedrigem Wasserstand eine zuverlässige Wasserentnahme zu ermöglichen. Besonders praktisch ist, dass die benötigten Materialien auf vielen Fahrzeugen ohnehin vorhanden sind. Der Aufbau erfordert jedoch etwas Übung und Teamarbeit, damit die Konstruktion stabil sitzt und ausreichend Wasser angestaut werden kann.
- Die „Staustufe Biber“
Die moderne „Staustufe Biber“ ist speziell für die Wasserentnahme aus offenen Gewässern entwickelt worden. Sie punktet vor allem durch ihren schnellen und unkomplizierten Aufbau sowie ihre kompakte Bauweise. Durch das durchdachte System kann in kurzer Zeit ein effektiver Wasserstau erzeugt werden, was insbesondere bei zeitkritischen Einsätzen ein großer Vorteil sein kann. Zudem erleichtert die Konstruktion die Handhabung ungemein.
Beide Systeme wurden aufgebaut, getestet und hinsichtlich Aufbauzeit, Handhabung und Effektivität gegenübergestellt. Gerade bei abgelegenen Einsatzstellen ohne ausreichende Hydrantenversorgung kann eine schnelle und zuverlässige Wasserentnahme entscheidend sein.
Dabei zeigte sich, dass beide Varianten ihre jeweiligen Stärken haben. Während die klassische Staustufe mit einfachen vorhandenen Mitteln umgesetzt werden kann und viel Improvisationsmöglichkeiten bietet, überzeugt die „Staustufe Biber“ insbesondere durch ihre schnelle Einsatzbereitschaft und einfache Handhabung.
Zudem konnte unsere alte TS8 nach einer technischen Revision, durch einen unserer Kameraden, einen erfolgreichen ersten Testlauf absolvieren.