Stiftung Hof Brechmann

Stiftung Hof Brechmann Naturschutzstiftung

Eine interessante Tagung fand am 10.06.2022 auf Hof Brechmann statt. Hier ein Bericht in den Naturland Nachrichten: "Bio...
19/08/2022

Eine interessante Tagung fand am 10.06.2022 auf Hof Brechmann statt. Hier ein Bericht in den Naturland Nachrichten: "Biodiversität - wie kann sie im Betrieb gefördert werden"

"Natur pur bei Brechmanns" Zeitungsartikel aus der Neuen Westfälischen von heute 28.12.2021 (zum Vergrößern auf das + kl...
28/12/2021

"Natur pur bei Brechmanns" Zeitungsartikel aus der Neuen Westfälischen von heute 28.12.2021 (zum Vergrößern auf das + klicken):

Hier noch ein Artikel aus dem WestfalenBlatt zum Kleinen Fest am 19.9. Bitte nur die geteerte Zufahrt von der Paderborne...
12/09/2021

Hier noch ein Artikel aus dem WestfalenBlatt zum Kleinen Fest am 19.9. Bitte nur die geteerte Zufahrt von der Paderborner Str. aus benutzen (nicht über Flößweg). Ob corona kontrolliert wird weiss ich jetzt nicht. Am besten corona-Papiere mitbringen.

Am 21. August feierte Gerhard Brechmann, Gründer von Stiftung Hof Brechmann seinen 70. Geburtstag. In kleinem Kreis - co...
29/08/2021

Am 21. August feierte Gerhard Brechmann, Gründer von Stiftung Hof Brechmann seinen 70. Geburtstag. In kleinem Kreis - corona-gemäß - fand eine lustige Feier statt. Nachfolgend einige Augenblicke aus dem Leben meines Bruders:

Szenen vom Hof Brechmann (11)Unsere Großeltern:Aufgrund einer abzutragenden Schuldenlast (verursacht durch den verschwen...
11/08/2021

Szenen vom Hof Brechmann (11)
Unsere Großeltern:
Aufgrund einer abzutragenden Schuldenlast (verursacht durch den verschwenderischen Lebensstil einer Vorfahrin) wurde eisern gespart. Trotzdem baute Opa um 1900 einen verbesserten Wohntrakt in das alte Bauernhaus, so dass darin 11 Kinder großgezogen werden konnten. Dank der Elektrizität wurde vieles einfacher, wie die Wasserversorgung, Licht und Maschinen. Bisher wurde Trinkwasser durch Handpumpen aus dem hauseigenen Brunnen geschöpft. 1906 kam noch das neu gebaute Bruchstein-Heuerlingshaus an der Paderborner Str. dazu.
Aufgeschrieben vom Sohn Heinrich Brechmann:
"Groß war immer das Interesse Papas an Maschinen und technischen Dingen. An allen technischen Neuerungen nahm er lebhaften Anteil, zum Beispiel an der Anlage des elektrischen Lichtes (in den 20er Jahren). Sofort wurde das Buttern, Waschen, Rüben- und Häckselschneiden, Heu aufziehen durch Kraftstrom betrieben." "Im Schoppen in der Eckstube hatte er seine Werkstatt mit einer kleinen Hobelbank. Alle Harken, Mistgabel, Forken und Äxte wurden dort fabriziert oder repariert. – Leopold und Gerhard scheinen von Papa eine technische Begabung mitbekommen zu haben."
Aus einem Brief seines Sohnes Josef nach seinem Urlaub in Stukenbrock als Soldat:
"Da ist unser Hof, herrlich schön jetzt im Mai, eine himmlische Ruhe war allein auf der Heide in den Füchten [Kiefern]. Papa sagte, seine liebste Arbeit wäre, Ströißel affmaken [plattdeutsch: Heide als Einstreu für die Ställe abmachen], dann wäre er alleine in der feierlichen Stille. Nur Menschen mit einer tiefen Innerlichkeit fühlen sich hier geborgen. Papa hat eine ausgeglichene Ruhe, die froh macht."
War Opa eher zart besaitet, war Oma die Matriarchin, die genau wußte was in Haus und Hof zu tun war. Auch als fast alle Söhne im Krieg waren, wurden sie von zu Hause aus mit Nahrungspaketen und beigefügten Briefen versorgt. Das war selbst für einen Bauernhof schwierig, da an allen Ecken rationiert wurde.

Kleines Fest auf Brechmanns Hof 19.09.2021, 11-18 Uhr. Mit Golightly - swing bis chancon, Five B's - blues, José Lopez -...
11/07/2021

Kleines Fest auf Brechmanns Hof 19.09.2021, 11-18 Uhr. Mit Golightly - swing bis chancon, Five B's - blues, José Lopez - spanisches. Weitere Infos: golightly-music.de/kleinesfest. Bitte die corona-Inzidenz und -Nachrichten verfolgen.

Heute vor 10 Jahren erschien folgender Zeitungsartikel. Er macht die Naturschutz-Arbeit der Stiftung auf dem alten Hof B...
16/06/2021

Heute vor 10 Jahren erschien folgender Zeitungsartikel. Er macht die Naturschutz-Arbeit der Stiftung auf dem alten Hof Brechmann deutlich. Über den Waldbau gibt es einen Zeitungsbericht am 08.06.2021.

Szenen vom Hof Brechmann (10)Familie Brechmann 1932:Alle Vorfahren auf diesem Foto (vermutlich Fotograf Hörster) sind ni...
14/06/2021

Szenen vom Hof Brechmann (10)

Familie Brechmann 1932:
Alle Vorfahren auf diesem Foto (vermutlich Fotograf Hörster) sind nicht mehr am leben, bis auf unsere Tante Thea Brechmann - stehend, mit der Hand auf dem Schoß ihrer Mutter Anna.
Obere Reihe v.l.:
Lene (Helene) - heiratete 1949 den Bauern und Brennereibesitzer Heinrich Spexard.
August, unser Vater - übernahm nach dem Tod des Vaters Ferdinand 1943 den Hof. Eigentlich galt in dieser Gegend Westfalens das Jüngstenrecht (laut dem Anthropologen E. Bornemann das Überbleibsel einer matriarchalen Gesellschaftsform. Da auf dem Hof eher die Frauen "die Hosen anhatten" könnte das passen). Aber durch den Krieg und weil die jüngeren Geschwister bald studierten bekam er den Hof. 1947 heiratete er Ferdinande Spexard (Schwester von Heinrich Spexard), unsere Mutter.
Tini (Christine) - wurde Haushälterin bei ihrem Bruder, Prälat Heinrich Brechmann.
Heinrich Brechmann, 1935 zum Priester geweiht. In den letzten Lebensjahrzehnten Prälat in Wiedenbrück.
Gerhard - lernte Elektriker, wollte Ingenieur werden, ist 1944 im Krieg gefallen.
Leopold - hatte zusammen mit August die landwirtschaftliche Schule besucht. Vermutlich wegen einer langen Lungenentzündung als Kind hatte er sein Leben lang mit Asthma und Husten zu tun (COPD).
Hedwig - heiratete 1944 den Sparkassenrendanten August Hölting.
Josef - studierte Theologie, ist 1941 im Krieg gefallen.
Edmund - studierte auch, heiratete 1957 in Hamm wo er später Gymnasialdirektor wurde.
Vorne: Thea (Theresia) Brechmann, unverheiratet, lebte und arbeitete auf dem Hof. Mit 88 Jahren zog sie in das Seniorenheim Caravita. Sie feierte im Mai 2021 ihren 97sten Geburtstag.
Mutter Anna, geborene Kipshagen geb. 1878 und Vater Ferdinand geb. 1866.
Ihre Tochter Elisabeth fehlte in der Runde, sie war 1929 mit 19 Jahren an einer Infektion gestorben.
Es war üblich, dass die jungen Frauen die einjährige Hauswirtschaftschule besuchten. Die Jungmänner machten eine Ausbildung oder besuchten das Gymnasium.
In den 20er und 30er Jahren gab eine katholische Sturm- und Drangbewegung. Nach Geschlechtern getrennt trafen sich die Jungfrauengruppen und die Jungmännergruppen. Man sang, tanzte, spielte, oder diskutierte. Manchmal ging es auch gemeinsam auf Fahrt.
Die Jungs waren z.B. bei der Sturmschar oder ND Bund Neudeutschland (nahm nur männliche Akademiker auf). Es ging um christliche Erneuerung, Gemeinschaft, Vertiefung des Glaubens, Besinnung auf das Ur-Christentum. Man wanderte und baute Zeltlager. Jede lokale Gruppe hatte einen Führer, Banner mit christlichen Symbolen und man grüßte sich mit Heil. Schon 1933 wurden aber die Fahnen und Versammlungen untersagt. Es sollte nur noch eine Flagge geben, die mit den komischen Haken und gleich massenhaft und überall. Schließlich wurden alle Gruppen verboten, die nicht HJ oder BDM waren.
Die ganze Familie unterstützte den Bau des Jugendheimes, wo sich die katholischen Jugendgruppen treffen konnten. Der Grundstein wurde am 18.9.1932 gelegt. Im Januar 1935 wurde es eingeweiht.
Josef war ein glühender Theologiestudent: „Es kommt nun darauf an, ob wir die von Gott gestellte Aufgabe erfüllen. ... Wer diese Aufgabe erfüllt, dem wird das höchste Glück zu Teil werden, die ewige Seligkeit“.
Er wollte möglichst bald in den Krieg ziehen gegen die gottlosen Bolschewiken. Da Theologen keine Karriere in der Armee machen durften (soweit ich weiss), waren er und sein Bruder Heinrich einfache Soldaten. Josef starb im August 1941 an der Ostfront.
Zwischen den 10 Geschwistern und ihren Eltern gab es ein enges Band. Das geht aus rund 1.500 Briefen hervor die sie untereinander austauschten. Unser Vetter Bernhard Spexard hat den grössten Teil der Briefe abgeschrieben. Die meisten sind in Sütterlin verfasst.

Hier ein Artikel zur Wiederaufforstung im Klimawandel aus dem Westfalen-Blatt, 08.06.2021, geschrieben von Frau Schönfel...
08/06/2021

Hier ein Artikel zur Wiederaufforstung im Klimawandel aus dem Westfalen-Blatt, 08.06.2021, geschrieben von Frau Schönfeld

Szenen vom Hof Brechmann (09)Gemüse und ObstEin wichtiger Teil der Selbstversorgung war der Gemüsegarten, sowie Beerenst...
05/06/2021

Szenen vom Hof Brechmann (09)
Gemüse und Obst
Ein wichtiger Teil der Selbstversorgung war der Gemüsegarten, sowie Beerensträucher und die vielen Obstbäume um den Hof.

Wiederaufforstung im Klimawandel nach dem Totalverlust von 6 ha Fichten-MonokulturenIm Herbst 2020 und Frühjahr 2021 wur...
28/05/2021

Wiederaufforstung im Klimawandel nach dem Totalverlust von 6 ha Fichten-Monokulturen

Im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 wurden 6.500 Laubholzpflanzen wieder aufgeforstet. Nach dem Sturm Friederike im Januar 2018 und den 2 folgenden Trockenjahren mit Borkenkäferbefall waren 6 ha Fichtenwald verschwunden (siehe Bericht vom 18. Januar 2020). 4.000 Traubeneichen, 1.350 Rotbuchen, 475 Vogelkirsche, 150 Kornellkirsche, 125 Hunds-Rose, 125 Faulbaum, 150 Schwarzdorn, 100 Wildbirne und 50 Holzapfel sind von der Forstfirma Plessner neu gepflanzt worden. Der Anteil der Traubeneiche ist fast 2/3, da sie trockenresistenter ist als die heimische Stieleiche und dem Klimawadel hoffentlich besser standhält. Damit die kleinen Bäume nicht wie die Zinnsoldaten in Reih und Glied stehen, wurde die sog. Pulkpflanzung angewandt. Etwa 20 Bäumchen wurden zusammen gesetzt, dazwischen eine Freifläche ähnlich wie ein Schachbrettmuster. Darin sollen in den nächsten Jahren immer wieder junge, verschieden grosse Bäume aus zu dicht stehendem Waldbestand gesetzt werden. Gerhard Brechmann hat diese Bepflanzung seit vielen Jahren erfolgreich angewandt. Da die Bäume mit Wurzelballen umgepflanzt werden, ist die Anwuchsrate nahezu 100%. So entsteht von Anfang an ein gemischter mehrstufiger Wald (siehe letztes Foto). Auf einen teuren Zaun wurde verzichtet. Vor allem auf der Ostseite der Paderborner Str. kommen Pflanzhülsen als Verbißschutz zum Einsatz.
Die ersten Fichten pflanzte unser Vater August Brechmann in den 50er Jahren. Sie wurden zunächst als Weihnachtsbäume verkauft. Da naturgemäß nur junge Fichten für das Weihnachtsfest geschlagen wurden, kamen nach und nach neue Schonungen dazu. Als Kinder haben wir die stechenden Bäumchen tausendfach mit gepflanzt. Ende der 60er Jahre wollten die Weihnachtsbaumkonsumenten die normalen Fichten mit den spitzen Nadeln nicht mehr so gerne haben. Die schlankere Omorika und die Blautanne kamen in Mode. Schließlich wurden fast nur noch Nordmanntannen importiert. 2003 verkaufte Gerd Brechmann die letzten Weihnachtsbäume.
Die 50- bis 70 jährigen Fichtenbestände brachten jetzt einen regelmässigen Ertrag durch Winterfällung der stärksten Bäume. So wurde die Monokultur lichter und es bildeten sich Zonen mit Naturverjüngung und den eingesetzten Laubbäumen. Nach dem Sturm 2018 und dem weiteren Komplettverlust durch den Borkenkäfer war auf den Flächen daher schon ein gewisser Stock an Jungpflanzen vorhanden. Ein Forst-Fräsen der Flächen kam darum nicht infrage.
Der junge Laubbaumbestand wird mindestens 2- bis 3 Menschen-Generationen manuelle Pflege benötigen. Das gilt für jeden naturnahen Wald, der aus einer Kahlschlagsfläche großgezogen werden soll. Erst wenn ein mehrstufiger urwaldähnlicher und artenreicher Misch-Wald daraus geworden ist (etwa in 100 Jahren), reicht es die großen Bäume zu entnehmen (falls man das will). Jungbäume wachsen dann von allein in den Lücken nach. Natürlich ist das auch die wohl effizienteste Methode CO2 zu binden.

Adresse

Paderborner Str . 36
Schloß Holte-Stukenbrock
33758

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Stiftung Hof Brechmann erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Stiftung Hof Brechmann senden:

Teilen