24/04/2026
Das kann kein Zufall mehr sein! Lasterunfall 8 und 9 kurz hintereinander
Was ist nur los auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz?
Nun sind es schon 9 Lastwagenunfälle in rund 5 Wochen auf der Bundesautobahn 9 rund um Schleiz. Diesmal krachte es nur kurz hintereinander, beide Unfälle Richtung Berlin.
Um 10:19 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Triptis und Schleiz zu einem umgestürzten Lastzug zwischen den Anschlussstellen Triptis und Lederhose zu einer möglich eingeklemmten Person alarmiert. Der Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt und nicht eingeklemmt. Die Einsatzkräfte aus Triptis arbeiteten die Maßnahmen vor Ort ab, währenddessen die Schleizer das Autobahnkreuz Triptis umfassend so absperrten, dass der Verkehr über die Bundesstraße 282 umgeleitet werden konnte.
Noch während der Sicherungsarbeiten kam es zwischen den Anschlussstellen Schleiz und Dittersdorf zu einem weiteren Unfall. Das Schadensbild: 100 Prozent wie am Vortag, gleiche Stelle, gleiche Baufirma, gleicher Unfallablauf! Wieder krachte ein Lastzug in das Sicherungsfahrzeug der Firma, die Leitplanken reparierte (die vom Vortag) und schob deren Verkehrssicherungsanhänger komplett zusammen und drehte das Fahrzeug. Wieder gab es, so wie schon am Vortag, einen neuen Schaden an der Leitplanke. Wieder hatten alle Unfallbeteiligten Glück gehabt.
Ist das alles noch Zufall? Im Übrigen wurden auf dem Autobahnabschnitt Schleiz-Dittersdorf innerhalb von nur 4 Tagen zwei Schilderwagen und zwei Sicherungsfahrzeuge schrottreif gefahren. Die Schilderwagen sind weithin sichtbar und sollen eigentlich die Einsatzstellen der Baufirmen sicherer machen.
Auch hier arbeiteten die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr mit Hochdruck daran, die Fahrzeuge zu beräumen um den Verkehr an der Unfallstelle vorbeileiten zu können. Somit konnte zumindest die Stadt Schleiz als Umleitungsstrecke etwas entlastet werden. Anders sah es allerdings am ersten Unfall bei Triptis aus. Unsere von der VIA-Gateway übernommene Vollsperrung bei Triptis musste bis in die Abendstunden aufrechterhalten werden. Dort staute sich auf den Umleitungsstrecken über Großebersdorf der Verkehr kilometerweit.