Schloß Schillingsfürst

Schloß Schillingsfürst Ein schönes Barockschloß auf dem höchsten Punkt des Naturparks Frankenhöhe. Falknerei, Schloßführungen und wechselnde Veranstaltungen und Ausstellungen

08/07/2024
31/10/2016

+++WINTERPAUSE+++ Bis zum 30.3.2024. Sonderführungen für Gruppen durchs Schloss sind möglich, Kontakt über die Homepage. Wir sehen uns dann beim Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende.

Herzlichen Glückwunschzum 90sten Geburtstag, Durchlaucht!!!
06/01/2016

Herzlichen Glückwunschzum 90sten Geburtstag, Durchlaucht!!!

Letztes Jahr im Sommer...Summer last year...
02/12/2015

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Es wird Weihnachten :-)
22/11/2015

Es wird Weihnachten :-)

Bitte alle mit abstimmen für die Mädels aus Schillingsfürst!http://aby.fm/627
26/10/2015

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http://aby.fm/627

Die ANTENNE BAYERN Pausenhof-Konzerte: Angesagte Mega-Stars rocken euren Pausenhof – bei einem Konzert, dass ihr nie vergessen werdet! Jetzt abstimmen für: Mädchenrealschule der Erzdiözese Bamberg Schillingsfürst in 91583 Schillingsfürst. Du darfst alle 5 Minuten erneut abstimmen!

Konzertkritik von ULRICH GRÜBERTeuflischer Tastentanz mit Inge Du auf Schloss SchillingsfürstHochkarätige Klaviermusik a...
11/10/2015

Konzertkritik von ULRICH GRÜBER

Teuflischer Tastentanz mit Inge Du auf Schloss Schillingsfürst

Hochkarätige Klaviermusik auf Schloss Schillingsfürst. Das bietet nicht nur die alljährliche Liszt-Akademie, also der mittlerweile weithin bekannte Meisterkurs mit Leslie Howard und handverlesenen Stundenten in Zusammenarbeit mit der Liszt-Stiftung Weimar. Nein, da gibt es mehr. Immer wieder finden Ehemalige des Meisterkurses den Weg zurück in das Schloss auf Frankenhöhe und Europäischer Wasserscheide. Dabei spielen natürlich der Hausherr, Fürst Constantin zu Hohenlohe, und sein rühriger Kulturföderverein eine wichtige Rolle. Aber nicht allein. Denn für alle, ob Künstler oder Konzertbesucher, stellen die Konzerte im zweiten Stock des Schlosses Schillingsfürst ein herausragendes sinnliches Erlebnis dar.

Das gilt auch und ganz besonders für zweiundzwanzigjährige Inge Du, derzeit Masterstudentin in der Klasse von Professor Markus Groh an der Universität der Künste, Berlin. Sie bat am Abend des 08. Oktober auf Schillingsfürst zum Tastentanz. Während im Musikzimmer sich eine illustre Schar an Musikliebhabern von der Dämmerung in den großen Fenstern, den Tapisserien und der Stuckdecke mit den Jagdszenen einstimmen lässt, während drunten im Hof der Hausherr Spätankömmlinge mit dem Handschlag begrüßt, sammelt sie ihre Konzentration in der Stille des schummrigen Nachbarraums hoch über der Hohenloher Ebene. "Landschaft und Umgebung sind so, dass man sich auf Musik einlassen kann. Der Ausblick vom Musiksaal des Schlosses bringt Inspiration." sagt sie.

Dazu schätzt sie den salonhaften Rahmen, in dem diese Konzerte stattfinden. Traditionell führt Fürst Constantin die Zuhörer mit kurzen Erlärungen durchs Programm. Die Stühle umringen den Flügel, mancher sitzt beinahe neben der Pianistin am Instrument. Inge Du weiß diese Atmosphäre zu nutzen. Schon mit dem ersten Stück wickelt sie das Publikum um ihre flinken zehn Finger: Franz Liszts 1. Mephisto-Walzer S514 ist alles andere als harmloser Gesellschaftstanz im Dreivierteltakt. Es ist vielmehr der Teufel selbst, der in Nikolaus Lenaus Literaturvorlage zum Tanz aufspielt. Er hilft dem Faust, auf dem Tanzboden eine Frau zu verführen, und zwar bis hin zum gar nicht bitteren Ende. Inge Du dreht diesen Walzer mit schwindlig machender Virtuosität und mitreißender Kraft.

Nach dieser Verbeugung vor dem Schillingsfürster "Hausheiligen" (oder ist er gar der "Schlossgeist"?) Franz Liszt wendet Inge Du sich Robert Schumann zu. Der hatte im Jahr 1834 begonnen, Variationen zu einem Trauermarsch des Flötisten Ignaz Ferdinand Freiherr von Fricken aus Asch in Böhmen zu komponieren. Bis 1837 waren daraus die zwölf "Symphonischen Etüden cis-moll opus 13" geworden. Ein vielfältiges Werk, dessen einzelne Variationen sich Anleihen in verschiedenen Musikepochen holen und daher eine hohe Anpassungsfähigkeit vom Pianisten fordern. Die Zuhörer dürfen sich genussvoll zurücklehnen, derweil Inge Du das Stück meisterhaft die Farben wechseln lässt bis hin zum großen Finale, in dem aus dem Trauer- ein Triumphmarsch geworden ist.

Nun entführt Inge Du das (restlos begeisterte) Publikum auf eine ganz finstere Baustelle. Im Jahr 1841 verstarb mit gerade mal siebenunddreißig Jahren in Paris der bettelarme, erfolglose Dichter Louis Bertrand. Dessen (beinahe) einzige Hinterlassenschaft bestand in einem Buch, das bis zu seinem Tod nicht veröffentlicht worden war. Es handelt sich um ein sehr schräges Werk mit dem Titel "Gaspard de la Nuit". Allerdings behauptet Bertrand, sein "Zauberbuch" mit der abgründigen Kurzprosa von einem abgerissenen, nächtlichen Herumtreiber namens "Gaspard" auf einer Parkbank geschenkt bekommen zu haben. Und er lässt durchblicken, dass dieser "Kaspar aus der Nacht" kein geringerer als der Teufel selbst gewesen sei. Dazu passend bevölkern Bertrands Buch irrwitzige Geschichten und gruselige Gestalten. Ein Dreivierteljahrhundert später nahm der Komponist Maurice Ravel den Stoff auf. Die drei Sätze seines Klavierwerkes "Gaspard de la Nuit" (Uraufführung: 1909) sind berüchtigt. Und zwar, weil sie höllisch schwer zu spielen sind. Am anspruchsvollsten ist der dritte Satz, den Ravel dem teuflischen Kobold "Scarbo" gewidmet hat. "Scarbo" gilt als eines der schwersten Stücke der Welt. Mit "Scarbo" setzte Inge Du den Höhepunkt des Abends. Sie bewältigt nicht nur die technischen Herausforderungen des Stücks, sondern erweckt den "Scarbo" in Ravels Musik zum Leben. Plötzlich turnt dieser nächtlichen Albtraum durch das Musikzimmer. Der Zuhörer darf erahnen, mit welchen Qualen er denjenigen heimsucht, mit deren Ängsten und Gelüsten er nächtens spielt.

Die anschließende Pause verdient eine kurze Erwähnung. Für die Zuhörer bedeutete sie, sich im nächtlichen Treppenhaus des Schillingsfürster Schlosses mit Flüssigem zu versorgen, die Beine zu vertreten und sich auszutauschen. Für Inge Du bedeutete sie erneuten Rückzug in Dunkelheit, Stille und innere Sammlung.

Als sie an den Flügel zurückkehrt, hat sie die Rolle gewechselt. Sie ist jetzt Ludwig van Beethoven. Der späte Ludwig van Beethoven, der im Jahr 1821 seine Sonate opus 31 in As-Dur niemand anderem als sich selbst gewidmet hat. Vermutlich aus Dankbarkeit darüber, eine schwere Erkrankung lebend überstanden zu haben. Inge Dus Spiel zeigt diesen dankbaren, spröden Mann. Der sowohl zu Ruhe und Muße in den gesanglichen Passagen, als auch zu seiner sprichwörtlich klavierbrecherischen Kraft in der Erregung zurückgefunden hat.

Zum Schluss ihres Programms verwandelt Inge Du sich wieder in sich selbst. Das Abschlussstück ist die "Rhapsody in Blue" aus dem Jahr 1924 von George Gershwin. Inge Du hat es eigens für dieses Konzert auf Schillingsfürst in ihr Repertoire zurückgeholt.
Sie stellt das Stück nicht für sich allein. Vielmehr verlegt sie es in ein altes Kino. Sie begleitet einen imaginären Stummfilm, in dessen dramatische und komische Wendungen sie die jazzige "Rhapsody" einpasst.

Die Zuhörer aber haben nach diesem beinahe versöhnlichen Angebot der Künstlerin, das Konzert zu beschließen, immer noch nicht genug. Sie sind so hingerissen, dass sie zwei Zugaben erklatschen: die Konzertetüde von Kapustin und die 1. Ballade von Chopin. Während die Wurzeln des 1937 geborenen Nikolai Kapustin im Jazz liegen und die Konzertetüde damit eine logische Verlängerung der "Rhapsody in Blue" darstellt, lässt sich Inge Du mit dem Chopin noch einmal dazu überreden, in die Romantik zurückzukehren. Und sie kehrt ins Dramatische zurück: auch Frédéric Chopins 1. Ballade hat eine Geschichte. Einerseits gilt sie als polnische Nationalmusik, weil von Chopin im Jahr 1831 komponiert, als Russland und Preußen den polnischen Novemberaufstand niederschlugen. Andererseits handelt es sich um genau jenes Stück, mit welchem der untergetauchte jüdisch-polnische Pianist in Roman Polanskis Film "Der Pianist" das Herz des deutschen Offiziers erweicht, der ihm beim Überleben hilft.

Am Ende kann man Organisatoren, Pianistin und Zuhörerschar nur beglückwünschen, zu diesem Abend zusammengefunden zu haben. Und man darf mit Fug und Recht behaupten: wer nicht da war, der hat was verpasst.

Interessant zu wissen: Kardinal Gustav Adollf zu Hohenlohe Schillingsfürst, ein Bruder des Reichskanzlers Chlodwig zu Ho...
13/09/2015

Interessant zu wissen: Kardinal Gustav Adollf zu Hohenlohe Schillingsfürst, ein Bruder des Reichskanzlers Chlodwig zu Hohenlohe Schillingsfürst war ein guter Freund des Komponisten Franz Liszt. Eine Geliebte des Kompnisten ist in einem aktuellen Lied besungen, von einer Rockband; ein Portrait der Dame befindet sich in einere privaten Sammlung des Schlosses! "Volbeat"... Lola Montez...https://www.youtube.com/watch?v=7CspafvAui4&list=RD7CspafvAui4 =193

I do not own anything from this video. This is for entertainment purposes. Lyrics: Feel the fire where she walks Lola Montez so beautiful Shady and a tempere...

13/08/2015

Liebe Besucher des Schlosses, wir möchten gerne wissen wie es Ihnen bei uns gefallen hat, zu diesem Zweck haben wir eine Umfrage gestartet. Über rege Teilnahme würden wir uns freuen, dauert nur ein paar Minuten :-D

http://www.fbgen.de/UMFRAGE/start.php?u=MTcwMg==

Adresse

Am Wall 14
Schillingsfürst
91583

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Dienstag 10:30 - 17:00
Mittwoch 10:30 - 17:00
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Freitag 10:30 - 17:00
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Sonntag 10:30 - 17:00

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