20/07/2026
Wir gedenken der Männer und Frauen des 20. Juli und ihrem Aufstand des Gewissens.
Der 20. Juli ist der offizielle Gedenktag zur Erinnerung an den militärischen und zivilen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Am 20. Juli 1944 ließ Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Bombe im Führerhauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen detonieren. Heute findet die Feierstunde der Bundesregierung mit Totengedenken und Kranzniederlegung im Ehrenhof des Bendlerblocks statt. Anschließend werden nebenan, wie seit 1999 üblich, auf dem Paradeplatz des Bundesverteidigungsministeriums Rekruten der Bundeswehr vereidigt. Der Bendlerblock ist der Ort, an dem Stauffenberg und seine Mitstreiter erschossen wurden. Die Inschrift der Gedenktafel im Ehrenhof erinnert dabei an fünf der wichtigsten Akteure des Attentats: Generaloberst Ludwig Beck, General der Infanterie Friedrich Olbricht, Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Oberleutnant Werner von Haeften.
Der Mut der Widerstandskämpfer erinnert uns auch heute daran, wie wichtig es ist, für Menschenwürde einzustehen, Courage zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die Demokratie, für das Recht und für Freiheit. Denn sie sind keine Selbstverständlichkeit. Es sind Werte, die wir jeden Tag aufs Neue schützen und gegen ihre Feinde verteidigen müssen. Damals wie heute.