16/08/2026
Einsatzreiche Tage für die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm: Bereits am Montag unterstützten mehrere Einheiten die Verbandsgemeinde Maifeld beim Großbrand in Ochtendung – sowohl bei der Brandbekämpfung als auch bei der Bereitstellung von Löschwasser.
Am Freitag wurden das Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Tank aus Mülheim-Kärlich und wenig später das TLF 20/40-SL zur Waldbrandlage in der Verbandsgemeinde Vordereifel angefordert. Beide Fahrzeuge übernahmen dort den Wassertransport im weitläufigen und schwer zugänglichen Einsatzgebiet. Die Führung der eingesetzten Kräfte aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm lag bei Wehrleiter Arnd Lenarz.
Parallel wurde die Einheit Kettig um 14.14 Uhr zu einem Flächenbrand alarmiert. Wegen der massiven Rauchentwicklung wurde das Einsatzstichwort noch vor dem Ausrücken auf „Flächenbrand groß“ erhöht und zusätzlich der Löschzug Weißenthurm alarmiert. Unter anderem kam das MZF 2 der Einheit Rheindörfer auf Unimog-Basis mit einem 2.000-Liter-Rüstsatz Tank zur mobilen Brandbekämpfung zum Einsatz.
Unterstützt von örtlichen Landwirten gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf ein landwirtschaftliches Anwesen zu verhindern. Die Führung des Einsatzgeschehens innerhalb der Verbandsgemeinde lag zu dieser Zeit beim stellvertretenden Wehrleiter Marco Ihrlich.
In den frühen Morgenstunden des 15. August folgte ein weiterer Flächenbrand in der Gemarkung Weißenthurm, den die Einheit Weißenthurm rasch abarbeiten konnte. Bereits gegen 6 Uhr wurde das TLF 20/40-SL erneut in die Vordereifel alarmiert und dort bis zum Abend im Wassertransport eingesetzt. Kräfte der Einheit Rheindörfer unterstützten außerdem die Technische Einsatzleitung des Landkreises Mayen-Koblenz.
Parallel zum Einsatzgeschehen fand am Samstagvormittag am Rhein bei Urmitz die turnusmäßige Prüfung der Feuerlöschkreiselpumpen statt.
Innerhalb weniger Tage unterstützte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm damit bei zwei größeren überörtlichen Einsatzlagen und bewältigte gleichzeitig weitere Brände im eigenen Gebiet. Die örtliche Gefahrenabwehr blieb jederzeit sichergestellt.
Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften sowie den Landwirten, die die Brandbekämpfung in Kettig wirkungsvoll unterstützt haben.