04/03/2026
Gewerbesteuerhebesatzänderung in Sande
In der heutigen Finanzauschusssitzung wurde eine Änderung des Gewerbesteuerhebesatzes beschlossen. Die Bürger für Sande (BfS) und die CDU hatten ursprünglich eine Senkung des Hebesatzes von 500 auf 470 Punkte vorgeschlagen, um den Gewerbesteuerhebesatz auf das Niveau der benachbarten Kommunen in Friesland anzupassen. Die SPD hatte eine weitere Senkung auf 450 Punkte ins Spiel gebracht, welcher schließlich zugestimmt wurde.
Die Änderung des Gewerbesteuerhebesatzes soll nicht nur die Resilienz bestehender Betriebe erhöhen, sondern auch mehrere andere Vorteile mit sich bringen:
-Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen: Durch die Senkung wird der Standort Sande für Unternehmen attraktiver, da der Hebesatz nun auf dem Niveau der umliegenden Kommunen liegt.
- Wirtschaftsförderung: Der Schritt sendet ein klares Signal an die ansässigen Unternehmen und mögliche Investoren, dass Sande die wirtschaftliche Entwicklung aktiv fördert.
-Unterstützung des wirtschaftlichen Wachstums: Unternehmen können durch die Senkung der Steuerlast ihre Investitionen in Innovation und Expansion erhöhen.
-Verstärkung des Arbeitsmarktes: Eine attraktivere Steuerlast schafft Anreize für Unternehmen, in der Region Arbeitsplätze zu schaffen und die lokale Arbeitsmarktsituation zu verbessern.
Ein klarer positiver Nebeneffekt dieser Entscheidung ist der geplante Bau des Hybridparks Wasserstoff, welcher weitere sekundäre Effekte für die Region mit sich bringen dürfte, darunter neue Arbeitsplätze, Unternehmensansiedlungen und innovative Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.
Gegen die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes war die Gruppe Linke/FDP/Grüne, die den Wert von 500 Punkten, trotz seiner sogar überregionalen Höhe, als notwendig betrachtete, um die Finanzkraft der Gemeinde zu sichern.
Mit dieser Entscheidung unterstreicht Sande seinen Willen zur positiven Wirtschaftsentwicklung und stärkt gleichzeitig die Attraktivität des Standorts für Unternehmen und Investoren