Gedenkstätte Salzgitter

Gedenkstätte Salzgitter Die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte liegt mitten auf dem Werksgelände der heutigen Salzgitter AG. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.

bietet Führungen an. Die Dauerausstellung wurde in einem der Teil der ehemaligen Unterkunftsblöcke des Konzentrationslagers eingerichtet. Sie dokumentiert die Geschichte des Lagers und berichtet von Einzelschicksalen ehemaliger Häftlinge, greift aber auch den Umgang mit der NS-Geschichte Salzgitters auf. bietet als Trägerverein der Gedenkstätte regelmäßig Führungen und Veranstaltungen am historischen Ort an. Durch die besondere Lage in einem arbeitenden Industriebetrieb kann die Gedenkstätte nur in Begleitung besucht werden. Führungen bitte über das Vereinsbüro buchen. Am zweiten Samstag im Monat ist die Gedenkstätte KZ Drütte zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher geöffnet.

English in the commentsMartha Else Gutheim (geb. Stern) wurde am 21. März 1908 in Kirchheimbolanden geboren. Sie wuchs i...
17/09/2026

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Martha Else Gutheim (geb. Stern) wurde am 21. März 1908 in Kirchheimbolanden geboren. Sie wuchs in einer jüdischen Familie auf. 1926 besuchte sie die Jüdische Haushaltsschule in Frankfurt am Main. Dort lernte sie Edith Kleeblatt kennen und verbrachte in den folgenden Jahren viel Zeit in Salder. Hier traf sie ihren späteren Ehemann Julius Gutheim.

Nach ihrer Ausbildung arbeitete Else zunächst im Manufakturwarengeschäft ihrer Eltern in Kirchheimbolanden. Ab 1930 war sie als Ver- und Einkäuferin bei der Firma S. Kleeblatt in Salder tätig. Im Dezember desselben Jahres heiratete sie Julius Gutheim. Das Paar bekam zwei Töchter.

Mit der zunehmenden Verfolgung jüdischer Menschen durch die Nationalsozialisten wurde auch das Leben der Familie Gutheim immer schwieriger. 1935 sah sich die Familie gezwungen Salder zu verlassen und zog zu Elses Eltern. Dort begannen die Vorbereitungen für die Emigration.

Ende 1937 gelang der Familie die Flucht in die USA. Am 11. Dezember 1937 gingen Else, Julius und ihre beiden Töchter an Bord der Washington nach New York.

In den USA begann die Familie, sich ein neues Leben aufzubauen. Else arbeitete später im Familienunternehmen und erhielt 1944 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

1965 reichte Else Gutheim eine Wiedergutmachungsklage gegen das Land Rheinland-Pfalz ein. Sie machte unter anderem berufliche und wirtschaftliche Nachteile geltend, die durch die nationalsozialistische Verfolgung und die Unterbrechung ihrer beruflichen Tätigkeit entstanden waren.

Else Gutheim starb 2022 in New York.

Bild 1 + 3: Copyright Privatbesitz
Bild 2: Copyright: United States Holocaust Memorial Museum
Provenance: Dena Rueb Romero

English in the comments.Julius Gutheim wurde am 4. Juni 1896 in Wolfhagen bei Kassel geboren. Er wuchs mit sieben Geschw...
14/09/2026

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Julius Gutheim wurde am 4. Juni 1896 in Wolfhagen bei Kassel geboren. Er wuchs mit sieben Geschwistern in einer jüdischen Familie auf. Wie sein jüngerer Bruder Max nahm Julius am Ersten Weltkrieg teil.

Nach dem Krieg zog Julius nach Salder zur Familie seiner Tante Helene Kleeblatt. Ab 1923 war er Teilhaber der Firma S. Kleeblatt, eines Textilgeschäfts. Dort lernte er Else Stern kennen. Die beiden heirateten 1930 und bekamen zwei Töchter: Doris (1931) und Ellen (1933).

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderte sich das Leben der Familie grundlegend. Am 1. April 1933 kam es reichsweit zu einem Boykott jüdischer Geschäfte, so auch in Salder.

Der Boykott und die antisemitische Gesetzgebung machten es der Familie zunehmend unmöglich, ihr Geschäft weiterzuführen. Kundschaft blieb aus, der Einkauf neuer Waren wurde erschwert und Julius wurde eingeschüchtert.

Ende 1935 musste das Geschäft schließen und wurde verkauft. Wenige Monate später zog die Familie Gutheim nach Kirchheimbolanden, zu Elses Familie. Von dort aus begann sie, ihre Auswanderung vorzubereiten.

Julius reiste zunächst nach Palästina, wo bereits zwei Schwestern seiner Frau lebten, um Möglichkeiten für einen Neuanfang zu prüfen. Er entschied sich jedoch gegen eine Auswanderung dorthin und kehrte nach Deutschland zurück.

1937 gelang der Familie schließlich die Ausreise in die USA. Dort konnten die Familie ein neues Leben beginnen und der nationalsozialistischen Verfolgung entkommen. Die Familie eröffnete eine eigene Textilreinigung in New York. Am 3. September 1971 verstarb Julius Gutheim.

Für die Gutheims wurden am 26. August 2026 Stolpersteine im Gänsebleek 13 in Salzgitter-Salder verlegt.

 

Bild 1 + 3: Copyright Privatbesitz
Bild 2: Copyright: United States Holocaust Memorial Museum
Provenance: Dena Rueb Romero

11/09/2026

Rechtsextremismus ist keine Alternative! Demokratie schon!

Als Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen stehen wir für Demokratie und ihre grundlegenden Werte.

Demokratie gibt uns die Freiheit, kritisch zu denken und zu widersprechen. Sie ermöglicht uns, uns durch eine freie Presse zu informieren, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und unser Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Diese Freiheiten sind nicht selbstverständlich. Unsere Geschichte zeigt, was passiert, wenn demokratische Grundrechte abgeschafft, Menschen ausgegrenzt und politische Gegner verfolgt werden.

Deshalb gilt für uns: Rechtsextremismus ist keine Alternative!

📢 Pro Demokratie geht auch im zweiten Halbjahr weiter!Auch in der zweiten Jahreshälfte laden wir euch zu unserer Veranst...
10/09/2026

📢 Pro Demokratie geht auch im zweiten Halbjahr weiter!

Auch in der zweiten Jahreshälfte laden wir euch zu unserer Veranstaltungsreihe „Pro Demokratie“ ein. Dieses Mal erwarten euch vier Veranstaltungen, die unterschiedliche Perspektiven auf Demokratie, politische Bildung und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen eröffnen.

Mit dabei sind Vorträge von Veronika Kracher und Dr. Danny Schmidt, ein Workshop mit Susanne Siegert sowie eine Lesung mit Ika Sperling.

📅 1. Oktober | 17.00 Uhr
Lange Nacht der Demokratie – Misogyne Hetzkampagnen
Vortrag mit Veronika Kracher
📍 Gedenkstätte KZ Drütte

📅 6. Oktober | 17.00 Uhr
Verschwörungsideologien durchschauen und selber bauen
Vortrag mit Dr. Danny Schmidt
📍 Gedenkstätte KZ Drütte

📅 13. Oktober | 16.00 Uhr
Social Media & historisch-politische Bildung
Workshop mit Susanne Siegert
📍 Gedenkstätte KZ Drütte

📅 10. November | 17.00 Uhr
„Der große Reset“
Lesung mit Ika Sperling
📍 Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad

 

👉 Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen bitte jeweils bis zum Vortag um 12:00 Uhr im Vereinsbüro.

 
Die Veranstaltungen am 6. Und 13. Oktober sowie am 10 November werden von der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle, der Gedenkstätte KZ Lichtenburg, der Gedenkstätte Mor...
07/09/2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle, 

der Gedenkstätte KZ Lichtenburg, 

der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg, 

der Memorial Langenstein Zwieberge,

der Gedenkstätte Bernburg, 

der Gardelegen Memorial, 

der Gedenkstätten in Wansleben, Wolfen und Halle-Mötzlich sowie weiteren Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt,

WIR STEHEN AN EURER SEITE. 

WIR KÄMPFEN GEMEINSAM FÜR DEN FORTBESTAND DER DEMOKRATIE UND UNSERER HISTORISCH-POLITISCHEN BILDUNGSARBEIT.

WIR KÄMPFEN GEMEINSAM DAFÜR, DASS IHR WEITER AUFKLÄRT ÜBER RECHTE GEWALT, DASS IHR WEITER TAG FÜR TAG MENSCHEN AUFWECKT, FÜR FREIHEIT UND GERECHTIGKEIT EINZUSTEHEN. 

WIR WISSEN UM DIE FOLGEN EINER ABKEHR VON FREIHEITLICHEN GRUNDWERTEN UND UNTERSTÜTZEN EUCH, BEIM VERMITTELN DIESER WERTE, DIE ALS LEHRE AUS DEN VERBRECHEN DES NS UNUMSTÖSSLICH SIND. 

Ganz egal, was andere wählen, wir wissen, sobald ein Politikwechsel zu spürbaren Konsequenzen führt, Not und Isolation erzeugt, die soziale Frage verschärft und Krisen in Ermangelung an Lösungen vergrößert, werden wir Orientierung geben, hin zur Demokratie, Nächstenliebe und Menschenrechten. 

WIR STEHEN AN EURER SEITE.

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September laden wir gleich zu zwei Veranstaltungen ein. Ge...
04/09/2026

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September laden wir gleich zu zwei Veranstaltungen ein. Gemeinsam möchten wir historische Orte in Salzgitter erkunden und Spuren der nationalsozialistischen Zwangsarbeit und Verfolgung sichtbar machen.

11:00–13:00 Uhr | „Netzwerke“ Führung zum Tag des offenen Denkmals

Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer heute noch betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume.

Während der Führung informieren wir über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals liegt ein besonderer Fokus auf den Netzwerken der KZ-Außenlager und weiteren La**rstrukturen im Salzgittergebiet.
📍 Treffpunkt: Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watenstedt

 

15:00–17:00 Uhr | Einweihung neuer Informationstafeln

Auch der Erzbergbau in Salzgitter war während des Nationalsozialismus eng mit Zwangsarbeit verbunden. Zivile Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge mussten im Bergwerk Haverlahwiese der Reichswerke „Hermann Göring“ arbeiten.

Im Sommer 1944 wurde nahe des Schachts Haverlahwiese II das KZ-Außenlager Gebhardshagen eingerichtet. Rund 450 Männer mussten dort für etwa zwei Monate über und unter Tage Zwangsarbeit leisten.

Zukünftig informieren drei neue Informationspulte entlang des Waldwegs zwischen Gebhardshagen und Altenhagen über diese Geschichte.

Wir laden herzlich zur feierlichen Einweihung ein. Nach kurzen Redebeiträgen gehen wir gemeinsam zur Informationstafel am ehemaligen KZ-Standort.

🥾 Hinweis: etwa 4 km Fußweg auf Waldwegen
📍 Treffpunkt: Wanderparkplatz Altenhagen

Wir freuen uns auf euren Besuch und darauf, gemeinsam Geschichte vor Ort sichtbar zu machen.

 

Rechtsextremismus ist keine Alternative!Der Nationalsozialismus ist die bekannteste rechtsextreme Ideologie. Seine Folge...
03/09/2026

Rechtsextremismus ist keine Alternative!

Der Nationalsozialismus ist die bekannteste rechtsextreme Ideologie. Seine Folgen waren Hass, Ausgrenzung, Entrechtung und schließlich die systematische Vernichtung von Millionen Menschen.

Menschen wurden verfolgt, weil sie eine bestimmte Herkunft oder Religion hatten, als politisch oppositionell galten oder nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Auch Menschen mit Behinderungen, queere Menschen und viele weitere Gruppen waren von Verfolgung und Gewalt betroffen.

Die Geschichte zeigt: Rechtsextremismus bleibt nicht bei Worten. Menschenfeindliche Vorstellungen können zur Grundlage von Ausgrenzung, Gewalt und staatlicher Verfolgung werden.

Erinnern heißt auch, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.

Deshalb beziehen wir Haltung: für Menschenwürde, Demokratie und eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion, Identität oder Überzeugungen ausgegrenzt und verfolgt wird.

02/09/2026

Vier Stolpersteine für die Familie Gutheim!

Am 26. August wurden vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der Familie Gutheim in Salzgitter-Salder vier Stolpersteine für Julius, Else, Doris und Ellen Gutheim verlegt.

Bei der Stolpersteinverlegung erinnerten Jana Göhe-Akdeniz für den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Kevin Tyler Williamson, ein Nachfahre der Familie Gutheim aus den USA, und der 1. Bürgermeister Stefan Klein an die Geschichte der Familie. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung ebenfalls.

Die Familie lebte und arbeitete in Salder. Gemeinsam mit der Familie Kleeblatt führten die Gutheims seit 1923 ein Manufakturwarengeschäft am Gänsebleek 13. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden sie zunehmend ausgegrenzt und wirtschaftlich verfolgt. Boykottmaßnahmen zwangen die Familie schließlich 1935 zur Aufgabe des Geschäfts.

Angesichts der zunehmenden Verfolgung verließen Julius, Else und ihre beiden Töchter Salzgitter und zogen nach Kirchheimbolanden. 1937 gelang der Familie die Flucht in die USA, wo sie ein neues Leben beginnen konnte.

Four Stolpersteine for the Gutheim Family!
On August 26, four Stolpersteine were laid in front of the Gutheim family’s former home and business building in Salzgitter-Salder in memory of Julius, Else, Doris, and Ellen Gutheim.
At the Stolperstein ceremony, Jana Göhe-Akdeniz on behalf of the Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Kevin Tyler Williamson, a descendant of the Gutheim family from the U.S., and Mayor Stefan Klein recalled the family’s history. The laying of the memorial was accompanied by music and a poem recited by a student from the Hauptschule Am Fredenberg.

The family lived and worked in Salder. Together with the Kleeblatt family, the Gutheims had run a store at Gänsebleek 13 since 1923. As the N***s came to power, they were increasingly marginalized and economically persecuted. Boycott measures ultimately forced the family to close the business in 1935.

In the face of increasing persecution, Julius, Else, and their two daughters left Salzgitter and moved to Kirchheimbolanden. In 1937, the family managed to flee to the United States, where they were able to s

⚠️ Informationstafeln zum KZ-Außenlager Salzgitter-Bad gestohlenZwei Informationstafeln zum ehemaligen KZ-Außenlager Sal...
01/09/2026

⚠️ Informationstafeln zum KZ-Außenlager Salzgitter-Bad gestohlen

Zwei Informationstafeln zum ehemaligen KZ-Außenlager Salzgitter-Bad sind gestohlen worden. Die Tafeln befanden sich auf dem Gelände gegenüber des-Sportplatzes von SV Union Salzgitter an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Stadt Salzgitter hat als Eigentümerin des Geländes und der Tafeln Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Der Ort erinnert an die Geschichte Salzgitters, das nicht in Vergessenheit geraten darf: Zwischen Herbst 1944 und April 1945 waren etwa 500 Frauen im KZ Salzgitter-Bad inhaftiert. Sie mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion leisten.

Bereits 1994 wurde am Rande des ehemaligen Lagergeländes ein Findling mit Gedenktafel gesetzt. Seit 2018 informierten zwei weitere Tafeln ausführlicher über die Geschichte des KZ-Außenlagers. Der Gedenkort wird regelmäßig von engagierten Bürger:innen gepflegt.

Dass ausgerechnet an einem solchen historischen Ort Informationstafeln verschwunden sind, erfüllt uns mit Bestürzung. Erinnerungsorte leben davon, dass Geschichte sichtbar bleibt und Menschen sich mit ihr auseinandersetzen können. Sie sind Orte des Gedenkens an die Verfolgten und Ermordeten – und haben zugleich eine besondere Bedeutung für Angehörige und Nachkommen.

„Wir werden uns nicht davon abhalten lassen, auch zukünftig über die Verbrechen des Nationalsozialismus zu informieren und uns für ein würdevolles Gedenken einzusetzen“, so Jeannette Hentschel, Vorsitzende des Arbeitskreises Stadtgeschichte.

👉 Wer Hinweise zum Verbleib der Informationstafeln geben kann, wird gebeten, sich bei einer Polizeidienststelle in Salzgitter zu melden.

📢 Wir suchen Verstärkung!Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d)für die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ DrütteIm ...
31/08/2026

📢 Wir suchen Verstärkung!

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d)
für die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Im Rahmen unseres Projekts „Nachgeschichte und Erinnerung - Erweiterung der Dauerausstellung in der Gedenkstätte KZ Drütte“ suchen wir zum 1. November 2026 eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in in Vollzeit. Die Stelle ist bis zum 31. Oktober 2028 befristet und wird nach Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Die Besetzung erfolgt vorbehaltlich der noch ausstehenden Zuwendungsbewilligung.

Das erwartet dich:
Du arbeitest an der Erforschung und konzeptionellen Entwicklung des neuen Ausstellungsbereichs. Im Mittelpunkt stehen die Nachgeschichte der vier KZ-Außenlager im Salzgittergebiet und die Entwicklung der Erinnerungskultur in der Stadt.

Zu deinen Aufgaben gehören unter anderem:
📚 wissenschaftliche Forschung und Archiv-, Objekt- und Medienrecherche
📝 Verfassen und Redigieren von Ausstellungstexten
🏛️ konzeptionelle Mitarbeit an der Ausstellung
📸 Rechtebeschaffung für Abbildungen, Dokumente und Exponate
💻 Entwicklung digitaler Medienangebote
🎓 Mitwirkung an neuen Bildungs- und Vermittlungsformaten
🤝 Zusammenarbeit mit Gestaltungsteam, Projektpartner:innen und externen Einrichtungen
📋 Übernahme von Aufgaben im Projektmanagement

Das bringst du mit:
- Hochschulabschluss (M.A., Diplom) in Geschichte, Politik-, Sozialwissenschaften oder einem verwandten Fach
- fundierte Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen
- Erfahrung in der Archivrecherche und Ausstellungsdidaktik
- sehr gute EDV- und Fremdsprachenkenntnisse

Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit, politischen Bildung, Museumspädagogik oder Erinnerungsarbeit sind von Vorteil.

Arbeitsort: Salzgitter-Lebenstedt und Gedenkstätte KZ Drütte. Teilweise ist Homeoffice möglich. Die Stelle umfasst 39,8 Wochenstunden.

Interesse?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung – vorzugsweise als PDF per E-Mail bis zum 14. September 2026 an:

[email protected]

Oder postalisch an:

Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. / Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Wehrstraße 29
38226 Salzgitter

Adresse

Eisenhüttenstraße
Salzgitter
38239

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