17/05/2026
Die zivilen Stellen und Hilfsorganisationen haben mit Unterstützung der Bundeswehr Mitte Mai in Kirkel die Versorgung einer Vielzahl von Verletzten und den Transport in umliegende Krankenhäuser geübt. An der zivil-militärischen Übung SAAREX 2026 beteiligten sich neben dem und dem US-Militär (U.S. Army Europe and Africa) mehrere Landes- und Kreisbehörden sowie die saarländischen -Organisationen mit rund 250 Einsatzkräften. Vergleichbare Übungen hatte es im Saarland.de seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben.
liegt die Annahme zugrunde, dass es an der NATO-Ostflanke in Polen bei einer Übung zu einer schweren Explosion an einem Betankungspunkt gekommen war. Die rund 50 verletzten Soldaten – vom liegenden Intensivpatienten bis zum gehfähig Verletzten – wurden in diesem Szenario nach klinischer Erstversorgung und Stabilisierung mit einem Zug ins Saarland gebracht. Die Transportroute des Zuges, der von amerikanischem Sanitätspersonal begleitet wurde und Mittags in Kirkel eintraf, führte von Polen über Kaiserslautern auf ein Gleisgelände in Kirkel. Bei der Verteilung und Versorgung der Verletzten, die von Angehörigen des Heimatschutzes der Bundeswehr und des Deutsches Rotes Kreuz dargestellt wurden, griff die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe auf zivile Dienststellen zurück.
Das nahe gelegene Universitätsklinikum des Saarlandes übte auch aktiv mit und stellte die klinische Anschlussversorgung für einen Teil der Patienten sicher. /Peter
(Fotos: Fernmeldezug Saarpfalz & Bundeswehr / M. Leinen)