10/06/2026
Die Sanierung und technische Modernisierung des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeindewerke am Saarufer ist erfolgreich abgeschlossen. Mit den umgesetzten Maßnahmen wurde das Gebäude energetisch und baulich aufgewertet und zugleich für eine nachhaltige Nutzung in den kommenden Jahren fit gemacht.
Kern der Arbeiten war die Erneuerung der Wärme- und Klimatechnik. Die bestehende Gasheizung wurde durch eine moderne Luftwärmepumpe mit einer maximalen Leistung von 48 kW ersetzt. Darüber hinaus wurde die Klimatechnik optimiert. Die Gesamtinvestition der Verbandsgemeinde für diesen Bereich belief sich auf rund 312.000 Euro. Für die Maßnahme wurde eine Förderung in Höhe von rund 106.500 Euro bewilligt.
Ein weiterer Baustein der Sanierung ist eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes. Mit einer Spitzenleistung von 62 kWp und einer Modulfläche von rund 300 Quadratmetern leistet sie künftig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Eigenstromversorgung der Verbandsgemeindewerke. Die Investitionskosten hierfür betrugen rund 104.000 Euro.
Auch die Fassade des Gebäudes wurde umfassend saniert. Hintergrund waren Schäden infolge von Feuchtigkeitseinwirkung durch Niederschlagswasser. Im Zuge der Arbeiten wurden die betroffenen Fassadenflächen instandgesetzt und der Fassadenanstrich erneuert. Damit ist die Bausubstanz dauerhaft geschützt und das äußere Erscheinungsbild des Verwaltungsgebäudes wiederhergestellt. Die Kosten für diese Maßnahme lagen bei rund 143.000 Euro.
Mit der abgeschlossenen Sanierung setzt die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell ein klares Zeichen für Klimaschutz, Energieeffizienz und den verantwortungsvollen Umgang mit kommunalen Gebäuden.
Erste Beigeordnete Simone Thiel betonte: „Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell treibt die Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Gebäude kontinuierlich voran. Mit der Investition in moderne Energietechnik leisten wir somit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Kosteneffizienz unserer Gebäudetechnik.“
(Bild v.l.: Erste Beigeordnete Simone Thiel, Werkleiter Franz Petri, Projektleiter Benjamin Britten)