Heinrich Böll Stiftung Saar

Heinrich Böll Stiftung Saar Die grüne politische Stiftung
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Die Heinrich Böll Stiftung Saar widmet sich vorrangig der politischen Bildungsarbeit zur Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung. Dabei orientiert sie sich an den politischen Grundwerten Ökologie, Demokratie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Die Stiftung ist Ort für politische Debatten und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

10/03/2026
Heute ist der 27. Jahrestag des Bombenanschlags auf die Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bi...
09/03/2026

Heute ist der 27. Jahrestag des Bombenanschlags auf die Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944".
Die Heinrich-Böll-Stiftung Saar war neben der Stiftung Demokratie Saarland, dem Adolf-Bender-Zentrum und der VHS Saarbrücken Mitverstalterin bei der von 20.000 BesucherInnen gesehenen Ausstellung.
Bis heute sind die Täter dieses Bombenanschlags nicht ermittelt.

Anlässlich des 20. Jahrestages im Jahr 2019 hat Erich Später in den „Saarbrücker Hefte“ (Nr. 119) einen Text veröffentlicht, der dieses Ereignis und den skandalösen Umgang damit beschreibt.
Zu den Ereignissen und dem saarländischen Umgang mit der NS-Vergangenheit wurde Erich Später von SR-Redakteur Peter König interviewt.
Die Links finden sich in den Kommentaren.

Stalins Schatten an der Saar – Teil 3: Die Spaltung der saarländischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)A...
11/02/2026

Stalins Schatten an der Saar – Teil 3: Die Spaltung der saarländischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)

Am 11. April 1948 gründete sich im autonomen Saarland die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN).
Als eigenständiger Verband organisierte die VVN fast alle saarländischen AntifaschistInnen. Ein erster großer Erfolg für die Organisation ist das im gleichen Jahr durch den saarländischen Landtag verabschiedete Wiedergutmachungsgesetz (WGG) für die saarländischen NS- Opfer. In diesem werden zentrale Forderungen der VVN berücksichtigt. Doch bereits drei Jahre später spaltet sich die Organisation durch den Austritt aller Sozialdemokraten und der Synagogengemeinde Saar.

Erich Später beschreibt erstmals im dritten Teil seiner Serie „Stalins Schatten an der Saar“ die Geschichte dieser Spaltung. Der Text ist in der aktuellen Ausgabe 132 der „Saarbrücker Hefte“ erschienen.

Stalins Schatten an der Saar: Die Kommunistische Partei Saar (KPS) 1935–1955, Teil 2Ein radikaler deutscher Nationalismu...
24/11/2025

Stalins Schatten an der Saar: Die Kommunistische Partei Saar (KPS) 1935–1955, Teil 2

Ein radikaler deutscher Nationalismus prägte die Politik der Kommunistischen Partei Saar (KPS) spätestens seit der Gründung der saarländischen Republik 1947. Die Saarkommunisten waren integraler Bestandteil des von der SED/ KPD verkündeten „Nationalen Befreiungskampfes des deutschen Volkes“ gegen den US-Imperialismus und „seine Marionetten in Bonn und Saarbrücken“. Die KPS wurde, wie die KPD, von der Westabteilung der SED kontrolliert und folgte den politischen Vorgaben aus Ost-Berlin. „Deutsch ist die Saar“ war die zentrale Losung der Partei im saarländischen Landtagswahlkampf 1952. Das angestrebte Bündnis mit früheren N***s, Wehrmachtsoffizieren und Industriellen konnte nur durch den Ausschluss aller innerparteilichen Kritiker dieser Politik und ihre Verdammung als Parteifeinde durchgesetzt werden.

Im zweiten Teil seiner Geschichte „Stalins Schatten an der Saar“, die in den „Saarbrücker Hefte“ Nr. 131 veröffentlicht wurden, schildert Erich Später diese entscheidende Phase kommunistischer Politik im Saarland seit dem Ende des 2.Weltkrieges 1945 bis zur saarländischen Landtagswahl im Jahr 1952.

Heute Abend stellt Sven Beckert sein heute erscheinendes Buch "Kapitalismus – Geschichte einer Weltrevolution" um 18.00 ...
11/11/2025

Heute Abend stellt Sven Beckert sein heute erscheinendes Buch "Kapitalismus – Geschichte einer Weltrevolution" um 18.00 Uhr im Festsaal St. Johann vor.

Der renommierte Harvard-Historiker Sven Beckert zeichnet in seinem neuen Werk „Kapitalismus“ die Geschichte einer Weltrevolution – und zeigt dabei, welche zentrale Rolle das Saarland in der globalen Wirtschaftsgeschichte spielte. Am 11. November liest er in Saarbrücken.

Vor 70 Jahren, am 23. Oktober 1955, wurde per Volksabstimmung das Europäische Statut für das Saarland mit knapp 68 % der...
23/10/2025

Vor 70 Jahren, am 23. Oktober 1955, wurde per Volksabstimmung das Europäische Statut für das Saarland mit knapp 68 % der abgegebenen Stimmen abgelehnt. Als Folge der Abstimmung wurde das Saarland am 1. Januar 1957 in die Bundesrepublik Deutschland eingegliedert.

Im Jahr 2007 feierte das Saarland seinen 50. Geburtstag unter dem schönen Motto »Ich fünfzige«. Kritiker hielten damals dagegen, dass das Saarland eigentlich seinen 60. Geburtstag feiern, also »sechzigen« müsste. Der damaligen Landesregierung wurde das dann alles zu viel. Deswegen feierte sie 13 Jahre später, am 10. Januar 2020, kurzerhand den 100. Geburtstag und rief das »Saarhundert« aus.

Die clevere Politik mit den Jubiläen hatte den Zweck, das Publikum an der Nase herumzuführen und das Saarland nicht nur aus der Zeit, sondern auch aus Geschichte und Politik herauszuführen. An deren Stelle traten hohle Phrasen über Europa und das Geraune über so genannte »Schicksalsräume« und »Erbfeindschaften«.

Erich Später, ehemaliger Geschäftsführer der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, hat sich dieser besonderen Form der Geschichtsklitterung in seinem Beitrag in dem Buch „Rechte Ränder“ des Verbecherverlags gewidmet.

Die Radiosendung "17grad - Medien für den Rest" hat seinen Text in der Ausgabe "279 Historische Konfusion" aufgegriffen.
Nachzuhören unter:

279 Historische Konfusion 14. Juni 2025SendungenDeutsche Front, Erich Später, Frankreich, Saarlandmatze Im Jahr 2007 feierte das Saarland seinen 50. Geburtstag unter dem schönen Motto »Ich fünfzige«. Kritiker hielten damals dagegen, dass das Saarland eigentlich seinen 60. Geburtstag feiern, als...

10/10/2025

📢 Veranstaltungseinladung 📢

Am Mo. 13. Oktober um 19:00 Uhr liest bei uns in der Stiftung Michael Krüger aus seinem Werk „Unter Dichtern“.
Die Eintrittskarten (8 Euro, erm. 5 Euro) erhaltet ihr in der Buchhandlung St. Johann, Kronenstraße 6, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-95805464 oder über: [email protected].
❗️ Aber ihr müsst schnell sein: Die Lesung ist fast ausverkauft! ❗️

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Saar und Ludwig Hofstätter im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER in der Stiftung Demokratie Saarland.

SIGA (Saarländische Initativen gegen Antisemitismus) in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar7. Oktober 2025 / 19.0...
06/10/2025

SIGA (Saarländische Initativen gegen Antisemitismus) in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar

7. Oktober 2025 / 19.00 Uhr
Platz vor der Synagoge

Gegen jeden Antisemitismus am 7. Oktober – und jedem anderen Tag!

Am 7. Oktober 2023 ermordeten Terroristen der Hamas und ihrer Verbündeten rund 1.200 Menschen in Israel. Gezielt, grausam und antisemitisch motiviert. Viele von ihnen wurden nur getötet, weil sie Jüdinnen und Juden waren. Hunderte Geiseln wurden verschleppt, Frauen vergewaltigt, ganze Familien ausgelöscht. Bis heute, zwei Jahre später, befinden sich noch rund 50 von ihnen in der Gewalt der Hamas. Ihre Familien leben seither im Ausnahmezustand. Ihre Freilassung ist überfällig. Wir sagen: Bring Them Home Now!

Die Bilder aus dem Gazastreifen erschüttern uns zutiefst. Unsagbares Leid trifft eine Zivilbevölkerung, die seit Jahren unter der Herrschaft der Hamas lebt, die bewusst zivile Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und Wohnhäuser zur Tarnung ihrer Terrorinfrastruktur nutzt. Israel steht vor der äußerst schwierigen Aufgabe, sich gegen diesen Terror zu verteidigen, ohne zwischen militärischen und zivilen Zielen klar unterscheiden zu können. So tragisch die humanitäre Lage ist: Die Hauptverantwortung für das Elend in Gaza liegt bei der Hamas, die die eigene Bevölkerung skrupellos instrumentalisiert.

Und der Terror gegen Israel endet nicht. 2024 und erneut 2025 griff der Iran, der ganz offiziell Israel vernichten will, direkt und über seine Verbündeten wie Hisbollah, die Huthi-Milizen und militante Gruppen im Irak und Syrien Israel mit Raketen und Drohnen an. Es ist die massivste militärische Bedrohung für den jüdischen Staat seit Jahrzehnten. Die Angriffe dauern an und machen deutlich: Israel steht unter dauerhaftem Beschuss und hat das Recht sich zu verteidigen.

Gleichzeitig erleben wir in Deutschland und weltweit eine antisemitische Eskalation historischen Ausmaßes. Allein im Jahr 2024 wurden laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) über 8.600 antisemitische Vorfälle dokumentiert. Das ist ein Anstieg um fast 77 % im Vergleich zum Vorjahr. Das bedeutet: An nahezu jedem Tag wurden über 23 antisemitische Taten oder Drohungen registriert. Betroffen waren unter anderem Schulen, Hochschulen, Synagogen und jüdische Geschäfte.

Viele Jüdinnen und Juden fühlen sich nicht mehr sicher, nicht mehr wahrgenommen, nicht mehr zugehörig. Sie erleben, wie antisemitischer Hass offen ausgesprochen wird, oft getarnt als „Israelkritik“ oder „Antizionismus“, aber längst weit darüber hinausgehend. Demonstrationen, auf denen zu Gewalt aufgerufen wird. Universitäten, an denen jüdische Studierende isoliert, bedroht und angegriffen werden. Angriffe auf jüdische Einrichtungen, Bedrohungen auf Schulhöfen, Hetze in sozialen Netzwerken, all das ist Realität.

Antisemitismus kommt aus vielen Richtungen: Von Rechts, von Links, aus islamistischen Milieus, aus der sogenannten Mitte. Es gibt keine „guten Gründe“ für Antisemitismus, auch nicht im Namen der Menschenrechte. Wer Israel das Existenzrecht abspricht, rechtfertigt Gewalt. Wer jüdisches Leben hier angreift, muss bekämpft werden.

Deshalb rufen wir zur Kundgebung am 7. Oktober 2025 um 19 Uhr auf dem Platz vor der Synagoge in Saarbrücken auf. Wir stehen an der Seite Israels, an der Seite der demokratischen Bewegungen für eine Zukunft ohne Krieg und Terror in der Region, an der Seite der Geiseln und ihrer Angehörigen, und an der Seite von Jüdinnen und Juden. Im Saarland, in Deutschland und weltweit.

Wir sagen:

Die Geiseln müssen sofort freigelassen werden – Bring Them Home Now!

Israel hat das Recht, seine Bevölkerung vor Terror, Raketenangriffen und Vernichtungsdrohungen zu schützen.

Die Existenz Israels als jüdischer und demokratischer Staat ist nicht verhandelbar. Wer Frieden will, muss dieses Recht anerkennen.

Für eine friedliche Zukunft im Nahen Osten in Würde, Sicherheit, politischer Selbstbestimmung und gegenseitiger Anerkennung für alle Menschen.

Antisemitismus, von rechts, von links, islamistisch oder aus der sogenannten Mitte, muss bekämpft werden.

Nie wieder darf kein leeres Versprechen bleiben. Nie wieder ist jetzt.

SIGA gehören an: Deutsch-Israelische Gesellschaft Saar, Junges Forum Saar, Antifa Saar/Projekt AK, ConnAct Saar, Linksjugend [`solid] Saar, Heinrich-Böll-Stiftung Saar, CriThink! e.V.

04/08/2025

Pressemitteilung:
Heinrich Böll Stiftung Saar verurteilt Brandanschlag auf Union Stiftung

Am Donnerstag, 31. Juli 2025 entzündete ein - nach Angaben der Saarbrücker Zeitung - durch das sogenannte Palästinensertuch vermummter Mann auf dem Gelände der Union Stiftung den Inhalt zweier Papiercontainer.

Der Grund: Seit dem 7. Oktober 2023 bezeugt die Union Stiftung mit einer für alle sichtbaren Israelfahne ihre Anteilnahme mit dem Land, das durch das iranische Mullah-Regime und von ihm angeführten und aufgerüsteten Terrorarmeen mit Krieg überzogen und von Vernichtung bedroht ist.

Mit mehreren Veranstaltungen und Ausstellungen erinnert die Union Stiftung wiederholt an die 1.200 durch die palästinensische Hamas in Israel ermordeten israelischen und anderen Staatsbürger und an die immer noch in ihrer Gewalt befindlichen Geiseln in Gaza.

Die palästinensische Hamas (Abk. für Islamische Widerstandsbewegung) rief unmittelbar nach dem Massaker vom 7. Oktober zu weltweiten Aktionen gegen israelische und jüdische Einrichtungen auf. Seitdem werden diese zunehmend auch in Deutschland verbal und gewalttätig angegriffen. Mehrere Tausend Straftaten, darunter Angriffe auf Gesundheit und Leben aller als Feinde der palästinensischen Islamisten markierten Menschen, wurden bisher registriert.
Das Leben von Jüdinnen und Juden ist auch im Saarland seit dem 7. Oktober 2023 wie noch nie seit dem Ende der Naziherrschaft 1945 bedroht.

Die Heinrich Böll Stiftung Saar fordert eine schnelle Aufklärung der Tat.

26/06/2025

📢 Veranstaltungshinweis 📢

Am Mi. 02. Juli um 18 Uhr findet die offizielle Buchvorstellung der neusten Publikation innerhalb unserer Schriftenreihe "Geschichte, Politik und Gesellschaft" statt: Die Anthologie "Nie zu Hi**er - Schriftsteller und Journalisten über den Abstimmungskampf an der Saar 1935" wird der 19. Band der Reihe. Herausgeber Dr. Ralph Schock wird an diesem Tag Passagen vorlesen und Mathias Beck vom Verlag comebeck limited .ca publishing wird ihn im Anschluss zu Aspekten des Werkes befragen.

Es wird natürlich auch einen Büchertisch geben, wo der Band für 49,00€ gekauft werden kann.

Vielen Dank an unseren Kooperationspartner comebeck ltd .ca sowie Unterstützer Heinrich Böll Stiftung Saar sowie die Rosa Luxemburg Stiftung Saarland! ❤️

Hier findet ihr diese und noch weitere Publikationen der Schriftenreihe:
https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/publikationen/schriftenreihe-politik-geschichte-gesellschaft/band-19.php

Adresse

Talstraße 56
Saarbrücken
66119

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