LSU Saarland

LSU Saarland Die LSU (Lesben und Schwule in der Union) - mehr Vielfalt in der Union - setzt sich ein für die Belange von LGBTIQ

Gemeinsam für queere Rechte kämpfen und Parteigrenzen überwindenHeute wurde im saarländischen Landtag der von der SPD-La...
25/06/2025

Gemeinsam für queere Rechte kämpfen und Parteigrenzen überwinden

Heute wurde im saarländischen Landtag der von der SPD-Landtagsfraktion eingebrachte
Antrag:

„Offen, bunt, gerecht: Queere Rechte als Fundament unserer demokratischen Gesellschaft“ (Drucksache 17/1601)

debattiert. Der Antrag enthält dabei wesentliche Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt, Schutz vor Diskriminierung und langfristige strukturelle Verankerung queerer Rechte in der Gesellschaft.
Dazu gehört auch die Weiterentwicklung des Landesaktionsplan I „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identität akzeptieren – gegen Homo- und Transfeindlichkeit“, der 2020 in der damaligen großen Koalition in dem von Ministerin a.D. Monika Bachmann (CDU) geführten Ministerium erschienen ist.

Gestern veröffentlichte die Landesregierung nun eine Fortschreibung, den Landesaktionsplan II „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identität akzeptieren“.
Der LAP II gibt einen Überblick über den Umsetzungsstand der bereits 2020
veröffentlichten Maßnahmen und stellt eine Vielzahl neuer Maßnahmen vor (z. B. in den
Handlungsfeldern Pflege, Tourismus und Sport).

Die LSU Saar ist stolz, dass die CDU-Landtagsfraktion diese Maßnahmen vollumfänglich mitträgt und diesem Antrag zugestimmt hat.

Hermann Scharf MdL hat hierzu in einer sehr beeindruckenden und bewegenden Rede deutlich gemacht:

„Diese CDU-Landtagsfraktion steht für eine Gesellschaft, in der Vielfalt und Toleranz prägende Pfeiler sind. Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Menschenverachtung jeglicher Couleur haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.

Der Kampf dagegen ist ein Kampf für die Menschenwürde, für Demokratie, für Einigkeit und Recht und Freiheit und dem fühlen wir uns mit stolz und Aufrichtigkeit verbunden. (…)“

Die Landesvorsitzende der LSU Saar, Julia Grewe, erklärt: „Es ist ein wichtiges Signal, dass sich die überwältigende Mehrheit des Hohen Hauses für eine offene und vielfältige Gesellschaft ausgesprochen hat und gemeinsam notwendige und wichtige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Rechte von LSBTIQ vorantreibt. Denn gerade der Schutz von Menschen vor Diskriminierung und die Achtung der Menschenwürde müssen Parteigrenzen überwinden.“



Wer sich die Rede von Hermann Scharf anhören möchte:
⬇️

38. Landtagssitzung | 17. Wahlperiode | 25.06.2025

17/06/2025

Die LSU zeigt sich entsetzt und sehr enttäuscht über die Entscheidung des Direktors beim Deutschen Bundestag, die Beteiligung einer Fußgruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundestages am diesjährigen CSD in Berlin nicht zu gestatten. Die LSU setzt sich seit vielen Jahren für die Sichtbarkeit und Akzeptanz LSBTIQ+ Menschen in Politik und Gesellschaft ein und sieht in dieser Entscheidung ein bedauerliches Signal.

Sönke Siegmann, Bundesvorsitzender der LSU, stellt klar:

„Das Parlament ist nicht nur Ort der Gesetzgebung, sondern auch Symbol unserer demokratischen, vielfältigen Gesellschaft. Wenn sich LSBTIQ+ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren und für Sichtbarkeit beim CSD einstehen wollen, darf das keine Frage von Protokoll oder Formalia sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Wir appellieren an die Verantwortlichen, diese Haltung zu überdenken und weiterhin stärker auf Teilhabe und Sichtbarkeit zu setzen. Die Entscheidung ist ein Rückschritt für das offene Bild, das unser Parlament ausstrahlen sollte.“

„Gerade in Zeiten, in denen LSBTIQ+ Menschen immer mehr Anfeindungen ausgesetzt sind, wäre ein klares Zeichen der Solidarität und Sichtbarkeit seitens der Institution Bundestag wichtig gewesen“, ergänzt René Powilleit, Landesvorsitzender der LSU Berlin.

„Wir hätten es sehr begrüßt, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundestages in ihrer Vielfalt beim CSD sichtbar Flagge zeigen könnten. In der Fußgruppe hinter dem Truck der LSU auf dem Berliner CSD sind sie herzlich willkommen.“

Die LSU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass LSBTIQ+ Menschen innerhalb der Union und in den demokratischen Institutionen Deutschlands sichtbar und selbstverständlich dazugehören.

📸: Bild von Marina Constantinoiu / Pixabay

  2025 in  🏳️‍🌈. Heute mit politischer Podiumsdiskussion unter Beteiligung unseres Bundestagsabgeordneten .Schön, dass D...
07/06/2025

2025 in 🏳️‍🌈. Heute mit politischer Podiumsdiskussion unter Beteiligung unseres Bundestagsabgeordneten .
Schön, dass Du da warst!


Statement der LSU Saar zum heutigen IDAHOBITZum heutigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (I...
17/05/2025

Statement der LSU Saar zum heutigen IDAHOBIT

Zum heutigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) bezieht die LSU Saar erneut Stellung für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Die Landesvorsitzende der LSU Saar, Julia Grewe, hierzu:

„In den vergangenen Jahren hat sich die Stimmung gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten leider wieder zunehmend verschärft. So steigt die Zahl der Straftaten gegen queere Menschen bundesweit seit Jahren. Dabei ist davon auszugehen, dass es ein hohes Dunkelfeld gibt: Viele dieser Taten werden nicht angezeigt – manche aus Angst vor Stigmatisierung, andere aus Frustration oder Misstrauen gegenüber den Behörden. Um solche Straftaten zu verhindern bzw. ihre Zahl zu verringern, braucht es ein Bündel an Maßnahmen. Dazu gehören vor allem Bildung und Aufklärung.

Liebe kennt keine Norm. Ob zwischen Mann und Frau, zwei Frauen, zwei Männern oder zwischen Menschen, die sich keinem oder einem anderen Geschlecht zuordnen:�Liebe ist vielfältig und verbindet Menschen.�
Genauso unterschiedlich sind die Wege, wie Menschen ihr Geschlecht empfinden und leben, zum Beispiel als trans oder nicht-binär. Auch sie sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.

Alle Menschen haben das Recht, so zu leben, wie sie es möchten.�Niemandem wird dadurch etwas weggenommen - im Gegenteil: Unsere Gesellschaft wird dadurch gerechter, respektvoller und offener für alle.

Als LSU Saar stehen wir klar gegen jede Form von Diskriminierung und werden auch hier weiterhin laut und sichtbar sein.

Ganz nach dem Motto:

Wer nichts sagt, wird auch nicht gehört.“

CDU Saar


Der Umbau läuft!Der Paradewagen nimmt Form an!Ein riesiges Dankeschön an die EckRo Metall GmbH für die Bereitstellung de...
16/05/2025

Der Umbau läuft!
Der Paradewagen nimmt Form an!

Ein riesiges Dankeschön an die EckRo Metall GmbH für die Bereitstellung des Fahrzeugs und den fachgerechten Umbau.

Ohne diesen großartigen Support wäre unsere Teilnahme in dieser Form nicht möglich!

Wir sind stolz und dankbar und freuen uns riesig auf den CSD am 07. und 08. Juni in Saarbrücken!

Menschenfeindlichkeit muss rote Linie sein!Heute haben wir an der Demo des Bündnisses gegen Menschenfeindlichkeit „Neunk...
09/05/2025

Menschenfeindlichkeit muss rote Linie sein!

Heute haben wir an der Demo des Bündnisses gegen Menschenfeindlichkeit „Neunkirchen für Vielfalt“ teilgenommen! Wir setzen damit ein Zeichen für eine vielfältige und offene Gesellschaft, sowie die Achtung der Würde aller Menschen. Wir sagen: Menschen können verschieden sein, aber gleich an Rechten und Würde!

Mit Blick auf die bundesweit laufende Debatte um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD machen wir deutlich, dass Menschenfeindlichkeit ganz klar eine rote Linie ist, die am Ende auch ein gewichtiges Argument bei der Entscheidung für die Einleitung eines Verbotsverfahrens sein muss. Die Einstufung der Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ basiert laut Verfassungsschutz auf der die Menschenwürde missachtenden, extremistischen Prägung der Gesamtpartei und der Verächtlichmachung und Abwertung von Personengruppen. Das hat die AfD auch immer wieder unmissverständlich in Bezug auf LSBTIQ zum Ausdruck gebracht.

Jede und jeder, der die AfD wählt muss verstehen, dass damit und für was diese Partei steht am Ende auch das Leben eigener Verwandter, Freunde oder ArbeitskollegInnen, die schwul, lesbisch oder trans sind, schwerer gemacht wird. Das kann niemand wirklich wollen!

Genau das wäre eigentlich die Botschaft gewesen, die wir uns auch von der abschließenden Kundgebung nach der Demo erwartet hätten. Leider haben uns die Veranstalter hier enttäuscht und irritiert zurückgelassen. Die AfD wurde mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen nur Regierungskritik, obwohl doch gerade dort jetzt zwei große Parteien Vernünftiges auf die Beine stellen wollen, um AfD-WählerInnen zurückzugewinnen!

Wir sind bereit für den CSD 2025!Heute haben wir als Vorstandsteam die letzten Punkte unserer Planung für den CSD 2025 a...
08/05/2025

Wir sind bereit für den CSD 2025!

Heute haben wir als Vorstandsteam die letzten Punkte unserer Planung für den CSD 2025 abgeschlossen, und was sollen wir sagen? Es wird großartig!
Mit viel Herzblut, Teamarbeit und klarer Haltung haben wir ein Konzept auf die Beine gestellt, das Vielfalt, Sichtbarkeit und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt.

Jetzt geht’s in die Umsetzung. Wir freuen uns riesig auf ein buntes, lautes und starkes Zeichen!
Kommt vorbei! Der CSD 2025 wird unvergesslich!

Statement der LSU Saar zur Vorstellung des designierten CDU-RegierungsteamsDie CDU muss als Volkspartei alle Menschen in...
28/04/2025

Statement der LSU Saar zur Vorstellung des designierten CDU-Regierungsteams

Die CDU muss als Volkspartei alle Menschen in unserem Land ernst nehmen und vertreten, unabhängig von sexueller Orientierung oder Identität. Das heute vorgestellte neue Regierungsteam zeigt, dass wir dabei noch besser werden müssen. Es irritiert nicht nur uns, wenn Persönlichkeiten Verantwortung übernehmen sollen, die in der Vergangenheit queere Menschen öffentlich abgewertet haben. Gerade von Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern erwarten wir, dass sie sich klar zur Würde und Gleichwertigkeit aller Menschen bekennen und dass diskriminierende Aussagen unterbleiben.

Wir machen deutlich: Für die rund 9 Millionen LGBTIQ in Deutschland braucht es eine sichtbare und glaubwürdige Identifikationsfigur in unserem Land. Vielfalt ist keine Randnotiz, sondern Kernauftrag jeder Volkspartei!

Adresse

Stengelstraße 5
Saarbrücken
66117

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