18/03/2021
Kein Nachteil für Schüler*innen, generelle Versetzung gefordert!
Wir kritisieren den Vorstoß der CDU Saar, Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr nicht generell versetzen zu wollen, scharf.
Dass „das pauschale Durchwinken“, wie es der Bildungspolitischer Sprecher der CDU Saar, Frank Wagner, formuliert, zu Frust und Schulangst führe, halten wir für absolut realitätsfern. Obendrein ist es amüsant, dass ein derartiger Vorstoß vor allem von der CDU Saar kommt, welche noch vor zwei Wochen den Eintritt in den Wechselunterricht für alle Schüler*innen verhindert hatte.
Die bereits sehr angespannte Situation von Schüler*innen im Homeschooling sollte nicht zusätzlich durch die an Noten gekoppelte Versetzung verstärkt werden. Stattdessen fordern wir die Versetzung aller Schüler*innen, unabhängig ihrer Noten und die kontinuierliche Aufarbeitung von Lerndefiziten.
„Dazu bedarf es weiterer Lehrerstellen, verstärkte individuelle Förderung und weitere schulische Assistenzkräfte und Schulsozialarbeiter*innen, welche umgehend zur Verfügung gestellt werden sollten.“ so Leon Karakas, Vorsitzender der Juso Schüler*innen und Auszubilden Gruppe Saar (JSAG).
Das Ziel sollte sein, tatsächlich alle Schüler*innen mitzunehmen und möglichst niemanden zurückzulassen.
„Eltern und Schüler*innen sollten selbst einschätzen können, ob eine Wiederholung des Schuljahres für sie individuell notwendig ist. Schülerinnen und Schüler dürfen nicht die Verlierer der Corona-Krise werden.“ - So Raphael Jacob, Stellvertretender Vorsitzender der Juso Schülerinnen und Auszubildenden Gruppe Saar abschließend