17/03/2026
+++ ÜBUNG: VOM UNWETTER ZUM VERKEHRSUNFALL +++
Saarbrücken. Am Anfang der ersten Abschnittsübung im Löschabschnitt West wurde durch die Technische Einsatzleitung (TEL) eine Flächenlage mit Annahme eines Unwetters simuliert.
Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen oder kleine Wasserschäden mussten erst angefahren werden. Im weiteren Verlauf der Übung wurde durch die Übungsleitung ein sogenannter „Prio-Einsatz“, (eine Einsatzlage bei der unmittelbar ein Menschenleben in Gefahr ist, oder ein Brandereignis vorliegt) eingespielt. Wir wurden sofort als Grundschutzeinheit entsandt, um die Lage zu erkunden und erste Maßnahmen einleiten zu können.
Vor Ort erkundeten wir ein Szenario, bei dem sofort klar wurde, dass Unterstützung angefordert werden musste: Ein Verkehrsunfall mit Beteiligung mehrerer PKW und einem Linienbus. Dieser Bus ist gegen eine Hausmauer gerutscht und hat ein Trümmerfeld hinterlassen. Es waren Menschen aus dem Bus, den PKW, dem Haus und einer angrenzenden Baugrube zu retten. Insgesamt mussten 14 Personen gerettet werden. Das komplette Repertoire an Feuerwehrarbeit wurde von den Einsatzkräfte an den einzelnen Stationen abverlangt.
Die freien Einheiten und Fahrzeuge, die aus den anderen Einsätzen abgezogen werden konnten, wurden sofort zur Unterstützung an die Unfallstelle entstand.
Nach der ersten Erkundung, war unsere Aufgabe die Rettung einer Person unter einem Unfallfahrzeug. Als diese gerettet war, unterstützten wir bei der Rettung der Personen aus dem verunfallten Bus.
Die Organisatoren und beteiligten Einsatzkräfte waren vollkommen zufrieden mit der Übung. Im Anschluss konnte bei Kaltgetränken und einer kleinen Stärkung die Übung besprochen werden.
Text: PÖA FFSB MD
Bilder: PÖA FFSB MT / MD