Stiftung Demokratie Saarland

Stiftung Demokratie Saarland Die SDS ist eine politische Weiterbildungseinrichtung. Mehr über die Geschichte über unsere Stiftung findet ihr auf:
https://www.sdsaar.de/sds/historie/
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Unsere Werte: Freiheit, Gerechtigkeit & Solidarität

- mehr wir statt ich – denn individuelle Freiheit haben wir nur, wenn wir auch Verantwortung für andere Menschen übernehmen
- mehr bunt statt braun – weil Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und sämtliche Formen der Diskriminierung nicht zu einer freiheitlichen Demokratie gehören
- mehr lachen statt schreien – weil Menschen, unabhängig von ihrer Wel

tanschauung, Nationalität und Kultur, in unserer Gesellschaft willkommen sind

Unsere Vision: eine lebendige Demokratie

- nachhaltig DENKEN
- lebenslang LERNEN
- gemeinsam GESTALTEN

Unser Leitbild: Als politische ErwachsenenbildnerInnen sind wir für Menschen aus ALLEN Lebensbereichen bildungspolitisch tätig. Mit unserer Arbeit möchten wir

- Menschen für die Bedeutung demokratischer Werte sensibilisieren und sie ermutigen, sich für Demokratie stark zu machen
- Orientierung bieten in einer zusehends komplizierter werdenden, digitalisierten Welt
- Tipps für gesellschaftliches Engagement vermitteln
- Menschen zusammenbringen und Diskussionen anstoßen – auf der Grundlage der Prinzipien von Rationalismus und Aufklärung

Seit 1995 ist die Stiftung in der politischen Erwachsenenbildung mit Seminaren, Workshops und Vorträgen zur Demokratiestärkung tätig. Kontinuierlich haben wir unsere Arbeit weiterentwickelt, stets an den Menschen orientiert, für die unsere kostenfreien Veranstaltungen konzipiert wurden.

14/06/2026

▶️Unterdrückung lesbischen Lebens - Der Mut der Betroffenen! ◀️

Im gestern veröffentlichten Kurzvortrag "Was Frauen wollten, zählte nicht" sprach Dr. Kirstin Plötz über die Unterdrückung lesbischer Frauen in der NS-Zeit & in Nachkriegsdeutschland. Sie zeigt dabei, in welchen Formen sich die Unterdrückung durch das 20. Jahrhundert zieht & warum diese bis heute kaum erforscht ist.

Dabei gibt die Referentin ein persönliches Beispiel preis, welches sie betroffen machte: Nach einem ihrer Vorträge, vertraute sich eine Dame Frau Plötz an & erzählte, dass 1981 ihr Kind aufgrund ihrer Sexualität entrissen wurde.

Anhand dieses Falles, erläuterte die Historikerin, dass sich viele Opfer nicht wirklich trauen mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen. Frauen, denen das Sorgerecht aufgrund ihrer Sexualität entzogen wurden, waren oft als "gescheiterte" gesellschaftlich gebrandmarkt.

Vieles der queeren Geschichte, besonders die lesbische, aber auch die trans- und intergeschlechtliche, ist noch weitgehend unerforscht, weil Betroffene glauben, niemand höre ihnen zu.
Plötz stellt klar, dass dies nicht stimmt. Die Scham gehört nicht denen, die geschwiegen, sondern denen, die sie zum Schweigen gebracht haben.

❗️ Zum Pride Month posten wir jeden Sonntag einen Kurz-Vortrag auf unserem YouTube-Kanal. Plötz' Vortrag findet ihr hier:
https://youtu.be/BPBawdDcIJE

Den gesamten Vortrag "Queeres Leben in der Großregion" findet ihr hier:
https://www.youtube.com/live/rJXioKCgdaE?si=0rhudCNYFaOB7lIf

▶️ Seminarübersicht Juli◀️Wer aufmerksam unser Jahresprogramm und/oder unsere Homepage sich angeschaut hat, dem wird auf...
13/06/2026

▶️ Seminarübersicht Juli◀️

Wer aufmerksam unser Jahresprogramm und/oder unsere Homepage sich angeschaut hat, dem wird aufgefallen sein, dass wir im Juli keine Seminare haben 🙂

Wir wollen uns an dieser Stelle an unsere Seminarreferent:innen für ihre Arbeit bedanken! Bisher haben mehr als 20 Seminare stattgefunden, die meisten ausgebucht!! Danke auch an euch für eurer reges Interesse 🤗

Wir wünschen euch & unseren Referent:innen eine schöne sowie erholsame Sommerzeit! Ab August starten die SDS-Seminare in die zweite Jahreshälfte.

⚠️ Heute - Internationaler Tag gegen KinderarbeitWeltweit müssen Millionen Kinder oft unter gefährlichen Bedingungen arb...
12/06/2026

⚠️ Heute - Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Weltweit müssen Millionen Kinder oft unter gefährlichen Bedingungen arbeiten, statt zur Schule zu gehen, zu spielen oder einfach Kind sein zu dürfen. Ob auf Kakaoplantagen, in Textilfabriken, Minen oder auf Feldern: Kinderarbeit ist eng mit Armut, fehlender Bildung und globaler Ungleichheit verbunden.

Viele Produkte, die für uns selbstverständlich sind, entstehen innerhalb internationaler Lieferketten, in denen Kinderrechte noch immer verletzt werden. Deshalb ist Kinderarbeit nicht nur ein Problem einzelner Länder, sondern auch eine Frage globaler Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit.

🌍 Kinderrechte sind Menschenrechte.
Dazu gehören Schutz vor Ausbeutung, Zugang zu Bildung und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Der heutige Tag erinnert daran, dass faire Arbeitsbedingungen, transparente Lieferketten und politische Verantwortung zentrale Voraussetzungen dafür sind, Kinderarbeit wirksam zu bekämpfen.

💬 Eine gerechte Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht.

11/06/2026

▶️ Keine Stunde Null -
die Weiterführung des Paragraph 175 & 175a in der Bundesrepublik ◀️

In seinem Vortrag "Homosexuelle unter dem Hakenkreuz", der am 19. Januar 2018 bei uns gehalten wurde, schilderte Referent Dr. Burkhard Jellonnek die systematische Verfolgung Homosexueller im Dritten Reich. Dabei ging er u.a. darauf ein, dass es für Homosexuelle selbst nach dem Ende des "braunen Spuks" kein Durchatmen gab.

Auch nach der massenhaften Ermordung und Demütigung in Konzentrationslagern sowie die generelle Verfolgung im Dritten Reich wurden Homosexuelle in der frühen Bundesrepublik unter weiterhin kriminalisiert und auf Grundlage der Paragraphen 175 & 175 a verurteilt. Dabei gab es etwa gleich viele Verurteilte wie in der NS-Zeit.

In der DDR wurden "homosexuelle Handlungen" unter Erwachsenen ab Ende der 1950er nicht mehr bestraft & 1968 setzte die DDR ein komplett neues Strafgesetzbuch in Kraft, das diese Praxis auch rechtlich so regelte (gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit Jugendlichen, egal ob Frauen oder Männer, war bis Ende 1988 strafbar).

Die Bundesrepublik Deutschland hielt bis 1969 an beiden Paragraphen fest. Erst dann kam es zu einer ersten, 1973 schließlich zu einer zweiten Reform. Seitdem waren nur noch sexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar. Erst nach der Wiedervereinigung wurde am 10. Juni 1994 der § 175 für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik aufgehoben.

Hier findet ihr den kompletten Vortrag:
https://www.youtube.com/watch?v=lkWcUcI6QpY&t=492s

Heute vor...32 Jahren wurde der "Homosexuellenparagraph" abgeschafft.123 Jahre lang war Homosexualität mit § 175 in Deut...
11/06/2026

Heute vor...

32 Jahren wurde der "Homosexuellenparagraph" abgeschafft.

123 Jahre lang war Homosexualität mit § 175 in Deutschland strafbar. Der Paragraph 175 wurde 1871 im Deutschen Kaiserreich eingeführt und bestrafte „widernatürliche Unzucht" zwischen Männern mit Gefängnis.
Während des Nationalsozialismus wurde der Tatbestand von beischlafähnlichen auf sämtliche „unzüchtigen“ Handlungen ausgeweitet. Homosexuelle konnten so noch willkürlicher inhaftiert, in Konzentrationslager eingesperrt oder ermordet werden.

Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte die DDR zu der Rechtsform vor dem Nationalsozialismus zurück und bestrafte praktisch homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen ab den Ende der 1950er nicht mehr. 1968 trat ein neues Strafgesetzbuch in Kraft, das homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen entkriminalisierte. Lediglich § 151 stellte gleichgeschlechtliche Kontakte von Erwachsenen mit Jugendlichen unter Strafe, gleich zur heterosexuellen Norm und für beide Geschlechter geltend. 1988 wurde auch dieser Paragraph gestrichen.

In der BRD blieb der Paragraph aus der NS-Zeit bis 1969 ungeändert bestehen. Dabei wurden über 40.000 Männer verfolgt und verurteilt. 1969 kam es zu einer ersten, 1973 zu einer zweiten Reform. Seitdem waren nur noch sexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag. Nach der Wiedervereinigung wurde 1994 der § 175 auch für das Gebiet der alten Bundesrepublik aufgehoben.

Die Abschaffung des § 175 im Jahr 1994 beendete 123 Jahre staatlicher Kriminalisierung homosexueller Männer. Damit wurde Homosexualität nicht länger als Straftat behandelt, sondern als Teil der persönlichen Freiheit anerkannt. Gleichzeitig galten fortan einheitliche Jugendschutzfristen unabhängig von der sexuellen Orientierung.
Der 11. Juni erinnert an die Opfer des Paragraphen: Männer, die verurteilt, inhaftiert oder gesellschaftlich geächtet wurden. Auch in der Nachkriegs-BRD wurden noch Zehntausende verfolgt. Die Rehabilitierung dieser Verurteilten ließ noch bis 2017 auf sich warten.

❗️Übrigens! In Frankreich gab es seit der Revolution keinen solchen Paragraphen. Was für eine Rolle dies für homosexuelle Saarländer spielte bespricht Dr. Frédéric Stroh im Impulsvortrag "Grenzlage und Verfolgung – Homosexualität in Frankreich & im Saargebiet", welchen wir am Sonntag im Rahmen unserer Pride Month-Reihe veröffentlichten

https://youtu.be/jaYYVSClfN4

Heute vor...40 Jahren starb Martha Elisabeth Selbert. Einer 4 Mütter des GrundgesetzesElisabeth Selbert wuchs in einfach...
09/06/2026

Heute vor...

40 Jahren starb Martha Elisabeth Selbert. Einer 4 Mütter des Grundgesetzes

Elisabeth Selbert wuchs in einfachen Verhältnissen auf und hatte zunächst keinen Zugang zu höherer Bildung. Den Weg in die Politik eröffnete ihr 1918 ihr späterer Mann Adam Selbert, ein aktiver Sozialdemokrat, der sie zu politischen Veranstaltungen mitnahm. Noch im selben Jahr trat sie in die SPD ein.

In den frühen Jahren der Weimarer Republik, als Frauen erstmals das Wahlrecht erhielten, schrieb sie zahlreiche Artikel und sprach auf Veranstaltungen über die Pflicht der Frauen, sich politisch zu informieren und zu engagieren. Die formale Gleichstellung in der Weimarer Verfassung blieb für sie jedoch ungenügend.

Selbert war Juristin. Während der NS-zeit setzte sie sich in ihrer Kanzlei juristisch für Menschen ein, die vom Regime verfolgt und diskriminiert wurden. Bei einem Bombenangriff auf Kassel im Oktober 1943 wurde ihre Kanzlei zerstört, sie praktizierte aber bis Kriegsende weiter als Anwältin.

Nach der NS-Zeit war sie als SPD-Abgeordnete im Parlamentarischen Rat 1948/49 eine der vier „Mütter des Grundgesetzes".

Der ursprüngliche Grundgesetz-Entwurf, der bezeichnenderweise ausschließlich von Männern auf Herrenchiemsee verfasst worden war, wollte sich mit der alten Formulierung aus der Weimarer Reichsverfassung begnügen: „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten."

Als ihr Antrag im Parlamentarischen Rat abgelehnt wurde, organisierte Selbert Widerstand und mobilisierte landesweit Frauen ihrer Partei, von Frauenvereinen und Frauengruppen, an den Parlamentarischen Rat zu schreiben. Am 18. Januar 1949 wurde ihr Vorschlag angenommen. Seitdem steht der Satz im Grundgesetz.

Die Protestaktion, bei der so viele Schreiben von Frauen aus dem ganzen Land eingingen, dass sie ganze Wäschekörbe füllten, ging als „Wäschekörbeaktion" in die Geschichte ein.

Als Einzige der vier Mütter des Grundgesetzes zog sie im Anschluss nicht in den Bundestag ein. Bis ins hohe Alter von 86 Jahren leitete sie ihre Anwaltskanzlei.

📢 Veranstaltungsankündigung 📢An diesem Samstag, 13. Juni, findet von 10 bis 16 Uhr das Seminar "Schüler:innen-Schule-Mit...
08/06/2026

📢 Veranstaltungsankündigung 📢

An diesem Samstag, 13. Juni, findet von 10 bis 16 Uhr das Seminar "Schüler:innen-Schule-Mitbestimmung" bei uns in der Stiftung statt.

Dabei bietet Bernhard Strube in Zusammenarbeit mit der Landesschülervertretung des Saarlandes, der Landeselterninitiative für Bildung e.V.und dem Bildungscampus Saarland, Schulen und Schüler:innen die Gelegenheit, ihre Handlungskompetenz weiterzuentwickeln. Zudem erhaltet ihr die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen sowie eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Hier die Inhalte des Seminars zusammengefast:

🔴 Das reformierte Schulmitbestimmungsgesetz - für mehr Demokratie in der Schule
🔴 Welche Rechte haben wir als Vertreter:innen der Schülerschaft, auf welche Unterstützung haben wir Anspruch?
🔴 Demokratie in der Schule – Was heißt das praktisch?
Welche erfolgreichen Beispiele guter SV-Arbeit gibt es?
🔴 Wie können wir unsere Interessen in die Weiterentwicklung unserer Schule einbringen?

Anmelden könnt ihr euch hier:
https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/seminare/seminare/schuelerinnen-schule-mitbestimmung7539

Heute vor...150 Jahren starb die feministische Autorin "George Sand", bürgerlicher Name Amantine Aurore Lucile Dupin de ...
08/06/2026

Heute vor...

150 Jahren starb die feministische Autorin "George Sand", bürgerlicher Name Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil.

Geboren in Paris, wuchs sie auf dem Landgut Nohant in der Berry-Region auf. Nach einer unglücklichen Ehe mit dem Baron Casimir Dudevant floh sie 1831 nach Paris, wo sie eine unabhängige literarische Karriere begann. Sie trug "Männerkleidung", rauchte öffentlich und führte ein Leben, das die gesellschaftlichen Konventionen bewusst herausforderte.

Ihre Werke thematisierten als erste in dieser Schärfe die Unfreiheit der Frau in Ehe und Gesellschaft. Sie forderte das Recht auf Liebe, und geistige Unabhängigkeit.
Außerdem schrieb sie viel über , und die Lage der Landbevölkerung. Sie sympathisierte mit dem Frühsozialismus und sah Literatur als politisches Instrument.
Ihre Werke waren derart gut geschrieben, dass zeitgenössische Kritiker überzeugt davon waren, dass sich ein alter Mann hinter dem Pseudonym verbergen muss.

Als und politisch engagierte Autorin (sie unterstützte die Revolution von 1848) bleibt sie eine der prägendsten Figuren der französischen Literaturgeschichte.

Anlässlich ihres 150ten Todestages, fand letzten Mittwoch bei uns die Lesung zu ihrem Werk "Nanon" statt. Schauspielerin Sophie Roßfeld las aus dem Werk und nach den Passagen führte Tilla Fuchs (SR2) ein Gespräch mit der Übersetzerin Elisabeth Edl.

❗️ Heute ab 19:15 werden Auszüge der Lesung in der Sendung "Andruck - Das Magazin für politische Literatur" bei SR2 zu hören sein ❗️
Hier findet ihr den Link:
https://www.sr.de/sr/srkultur/radio/sendungen_a-z/uebersicht/andruck/index.html

07/06/2026

▶️Grenze als Schutz und Risiko◀️

In seinem Impulsvortrag zur Buchvorstellung "Queeres Leben in der Großregion", welche bei uns in der Stiftung stattfand, sprach Dr. Frédéric Stroh über die deutschen und französischen Rechtstraditionen zur Homosexualität und deren Bedeutung für das Saarland.

Frédéric Stroh spricht über die grenzüberschreitenden Beziehungen innerhalb der Großregion SaarLorLux. Er zeigt auf, wie Verfolgung, Gesetzgebung und gelebte Homosexualität die Grenzen zwischen den verschiedenen Teilen der Region überschritten.

Als dramatischstes Beispiel nennt er die Annexion Lothringens im Zweiten Weltkrieg, durch die sich die nationalsozialistische Strafverfolgung direkt auf französisches Gebiet ausdehnte.
Außerdem spricht er darüber, wie saarländische Schwule in den 1950er Jahren ihre Homosexualität auf französischem Boden lebten. Die Grenze diente ihnen als Ausweichraum gegenüber der deutschen Strafverfolgung.

Zugleich betont Stroh, dass dieser Schutz trügerisch war: Saarländische Gerichte konnten Männer auch für Handlungen verurteilen, die auf französischem Territorium stattgefunden hatten. Die Grenze bot also Spielraum, aber keine Sicherheit.

❗️ Zum Pride Month posten wir jeden Sonntag einen Kurz-Vortrag auf unserem YouTube-Kanal. Strohs Vortrag findet ihr hier:
https://youtu.be/jaYYVSClfN4

Den gesamten Vortrag "Queeres Leben in der Großregion" findet ihr hier:
https://www.youtube.com/live/rJXioKCgdaE?si=NQ7FgkXnfpkhgoyy

📢Veranstaltungsrückblick im Mai und Juni (2) 📢 Kommen wir nun zum zweiten Teil unseres Veranstaltungsrückblicks:Weiter g...
06/06/2026

📢Veranstaltungsrückblick im Mai und Juni (2) 📢

Kommen wir nun zum zweiten Teil unseres Veranstaltungsrückblicks:

Weiter ging es am Mi. 20. Mai mit der Lesung „𝗗𝘂𝗻𝗸𝗲𝗹 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝘃𝗼𝗿 𝘂𝗻𝘀“. Der Journalist & Herausgeber Volker Hildisch las aus den Tagebuchaufzeichnungen des Siemens-Managers Hans Henning von Pentz, in welchen dieser Kriegserlebnisse, Sorgen und Ängste schilderte. Im Anschluss fand ein Gespräch mit Herrn Hildisch & Prof. Dr. Peter Winterhoff-Spurk vom Seume-Verlag zu Aspekten des Buches statt.

Die Woche darauf, durften wir PD Dr. Götz Aly für seinen Vortrag „𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝟭𝟵𝟯𝟯-𝟭𝟵𝟰𝟱: 𝗪𝗶𝗲 𝗸𝗼𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗵𝗲𝗻?“ begrüßen. In dem auf seinem gleichnamigen Buch basierenden Vortrag, schilderte der Historiker, wie die NS-Machthaber Millionen Deutsche in (bereitwillige) gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten.

Am Mo. 01. Juni blieben wir bei dem Thema Nationalsozialismus & beschäftigt uns mit einem der wichtigsten Figuren der antirepublikanischen Kräfte in Weimar sowie der Neuen Rechten heute: Carl Schmitt. In seinem Vortrag „𝗖𝗮𝗿𝗹 𝗦𝗰𝗵𝗺𝗶𝘁𝘁 𝗿𝗲𝘃𝗶𝘀𝗶𝘁𝗲𝗱 - 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗹𝗶𝗯𝗲𝗿𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗩𝗼𝗿𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗿 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗮𝗹𝘆𝘁𝗶𝗸𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲𝗸𝗿𝗶𝘀𝗲?“ zeichnete Referent Jens Hacke das (unrühmliche) Leben & (ambivalente) Wirken des Staatsrechtlehrers Schmitt nach.

Schließlich fand am Do. 03. Juni die Lesung zu George Sands Buch "𝗡𝗮𝗻𝗼𝗻" statt. Nach dem Verlesen einzelner Passagen durch Schauspielerin Sophie Roßfeld, kamTilla Fuchs mit der Übersetzerin des Werkes, Elisabeth, u.a. über Werk sowie Autorin ins Gespräch.

Die Aufzeichnungen der Vorträge - mit Ausnahme der Lesung - findet ihr hier:
https://www.youtube.com/channel/UCrt0mIH59BOMeubd4zP4Vug

Unsere Abendveranstaltungen, machen nun eine kleine „Sommerpause“ ☀️ 🏖️
An dieser Stelle erneut vielen Dank an alle Kooperationspartner! 🤗

Die nächste Abendveranstaltung ist am 01. Juli. Dann wird Matthias Pfeiffer in seinem Vortrag erklären, "𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗲𝗺𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲 𝗶𝗺 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗜 𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝗻 "𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻"".

Wir freuen uns auf euch 🙂

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Saarbrücken
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