05/05/2026
Einsatznummer 87/2026
⏱️ 04.05.2026 18:00 Uhr
📟 Brand 5 - Brand 2. Etage
🚒 Gesamt LB, B-Dienst, C-Dienst, Löschzug Wache 1, Löschbezirk 11, 13, 14 und 19, Polizei, Rettungsdienst, THW
Am frühen Abend, noch vor Beginn unseres Übungsdienstes, wurden wir wiederholt zu einem Gebäudebrand in die Scheidter Straße alarmiert.
Bereits beim Ausrücken der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Flammen schlugen bereits aus einem Fenster.
Unverzüglich wurde durch den zuerst eintreffenden Einheitenführer erkundet, ob sich noch Personen im Gebäude befinden. Glücklicherweise konnte dies ausgeschlossen werden.
Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das 1. Obergeschoss vor. Ein weiterer Trupp kontrollierte parallel das Kellergeschoss, das Erdgeschoss sowie den Treppenraum. Auch hierbei bestätigte sich, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.
Über die Drehleiter wurde ein Außenangriff zur Brandbekämpfung eingeleitet, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Auf der Gebäuderückseite führte ein Trupp der Berufsfeuerwehr zusätzlich Löscharbeiten im Dachgeschoss durch.
Nachdem sich keine Einsatzkräfte mehr im Inneren befanden, wurde die Dachhaut über unsere Drehleiter sowie die Drehleiter der Feuerwache 1 geöffnet. So konnte ein gezielter Löschangriff auf verbliebene Glutnester erfolgen.
Zur Kontrolle der angrenzenden Häuser wurden weitere Trupps in die Dachgeschosse entsandt. In einem Gebäude war eine leichte Verrauchung festzustellen, die durch natürliche Belüftung beseitigt werden konnte. Im anderen Nachbargebäude wurden eine starke Rauchentwicklung sowie Funkenflug im Dachgeschoss festgestellt. Dort setzte ein Trupp einen Rauchvorhang, um eine Rauchausbreitung zu verhindern. Anschließend entfernte ein weiterer Atemschutztrupp Teile der Dämmung und beseitigte versteckte Glutnester.
Die umfangreiche Nachbereitung der Fahrzeuge sowie das Umkleiden der kontaminierten Einsatzkräfte dauerten jedoch noch an, sodass der Einsatz für die letzten Kräfte erst in der Nacht vollständig beendet werden konnte.
Bilder: FFSB