11/08/2020
Damit Traditionen fortgeführt werden!
Kommt am 29. August auf den Saalfelder Marktplatz und esst eine Portion original Detscher. ;-)
▶️ „…damit der Ofen nicht ausgeht!“: Junge Union will Saalfelder Detscherfest und andere Traditionsveranstaltungen nicht gänzlich ausfallen lassen
Im vergangenen Jahr wurden von 15 Teams noch 550 Kilogramm Kartoffelteig in Form von original Saalfelder Detschern gebacken und für gemeinnützige Zwecke verkauft. Das für Samstag, den 29. August geplante diesjährige Fest, das auch noch 30. Jubiläum gefeiert hätte, muss jedoch aufgrund aktueller Veranstaltungsrichtlinien im Zuge der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben werden. Damit in diesem Sommer die besondere Spezialität aber nicht komplett in Vergessenheit gerät, werden der Kreisverband der Jungen Union sowie die Saalfelder Stadtratsfraktion der CDU gemeinsam von 14 bis 17 Uhr auf zwei originalen Holzfeueröfen auf dem Markt einen ganzen Nachmittag lang Detscher backen und für einen guten Zweck verkaufen. Für die dazu passenden Kaffeespezialitäten sorgt die Saalfelder Mocaba Espressobar
„Natürlich wollen wir die in jedem Jahr hervorragend organisierte Veranstaltung des Saalfelder Festrings nicht ersetzen“, erklärt Eirik Otto, Vorsitzender der JU Saalfeld-Rudolstadt sowie der CDU-Stadtratsfraktion in Saalfeld. „Aber so eine wunderbare Tradition darf nicht einfach wieder verschwinden. Auch nicht für ein Jahr.“
Insgesamt sollen in den nächsten Wochen und Monaten in einer Aktionsreihe unter dem Motto „…damit der Ofen nicht ausgeht!“ Traditionen und Veranstaltungen aus dem Landkreis in einer kleinen, komprimierten Variante durchgeführt werden. Denn auch wenn große Menschenansammlungen nicht möglich sind, sei es wichtig, dass diese festen Punkte im Kalender aufrechterhalten werden, selbstverständlich unter Einhaltung geltender Hygieneregeln. Hopfenzupfen oder Saalfelder Bierfest im kleinen Rahmen – das kann zwar nur ein kleiner Gag sein, ist Otto bewusst, „aber wir sind überzeugt, dass es gut ankommen wird“.
Foto: Archiv/ CDU Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt