09/11/2021
In der Nacht des 9. November 1938 wurden hunderte Synagogen, tausende Geschäfte und Wohnungen jüdischer Menschen von SA- und SS-Truppen gestürmt. Hinter sich ließen sie ein Meer der Verwüstung zurück. Die sogenannte Reichspogromnacht stellt damit den Höhepunkt der vom 7.-13.11.1938 andauernden Novemberpogrome dar. Während dieser Pogrome wurden ca. 400 jüdische Menschen ermordet, bis zu 36.000 in Konzentrationslagern interniert, 1400 Synagogen, wie auch unzählige Geschäfte von jüdischen Inhaberinnen zerstört und mehrere 100 Juden*Jüdinnen zum Suizid getrieben.
Der Terror gegen die jüdische Bevölkerung, der mit der Machtübertragung an die faschistische NSDAP unter der Führung Hitlers 1933 begonnen hatte, fand damit einen ersten Höhepunkt und stellte den Übergang von der Diskriminierung der jüdischen Menschen hin zu ihrer systematischen Vertreibung und Ermordung dar.
Insgesamt fielen mehr als 6 Millionen Juden*Jüdinnen der Shoah zum Opfer. Viele weitere Tausend Menschen, wie zum Beispiel Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, Homosexuelle und Menschen mit Behinderung wurden deportiert, ermordet oder in KZs interniert.
Die grauenvollen Taten der N***s dürfen niemals vergessen werden, denn unter keinen Umständen dürfen sich diese wiederholen!
Darum gedenken wir heute allen Opfern des Antisemitismus damals wie heute und ihren Angehörigen.