04/05/2026
Drei Tage - 38 Einsätze. Unzählige Menschen, die einfach gemacht haben.
Vom 1. bis zum 3. Mai rückten die Feuerwehren im Landkreis Görlitz 38 Mal aus. Sieben Mal brannte es im Wald – mitten in einer Phase, in der die Böden trocken, der Wind unberechenbar und die Gefahr real war. Zwei Lagen, darunter ein Großbrand, dauerten so lange, dass die Einsatzkräfte bis zum nächsten Tag vor Ort waren und auch zur Nachschau zurückkehren mussten. Weil Gründlichkeit keine Frage der Uhrzeit ist.
Aber mal ehrlich: 38 Einsätze – was bedeutet das eigentlich?
Ein Jahr hat 365 Tage. Diese drei waren intensiv aber kein Ausnahmekapitel, sie waren auch Alltag in einem außergewöhnlichen Ehrenamt. Hinter jeder Alarmierung steckt ein Mensch, der alles stehen und liegen lässt – den Grill, die Familie, den Feierabend – und losfährt. Nicht weil er muss, sondern weil er will - für Dich…
Feuerwehr ist so viel mehr als Feuer löschen. Türen öffnen wenn jemand drinnen nicht mehr aufmachen kann. First Responder sein wenn der Rettungsdienst noch unterwegs ist. Tragehilfe leisten, Absichern, Auffangen. Rund 29 Prozent der Einsätze an diesen drei Tagen hatten nichts mit Flammen zu tun – aber alles mit Menschen in Not.
Was dabei oft unsichtbar bleibt: Dieselben Frauen und Männer, die nachts ausrücken, sind tagsüber auch die, die ihrer Arbeit nachgehen, die das Dorffest organisieren, die Jugendarbeit stemmen und dafür sorgen, dass in vielen Gemeinden unseres Landkreises überhaupt noch Gemeinschaft stattfindet. Die Feuerwehr ist nicht nur Blaulicht - sie ist Heimat.
Dafür und für jeden einzelnen der das für Euch macht – sagen wir: Danke…🙏🔥