Grüne Rommerskirchen

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So ist es…
04/06/2026

So ist es…

Das GModG verteuert fossiles Heizen, etwa mit der Gasheizung. Wer als Vermieter jetzt investiert, entgeht der Kostenfalle, statt in sie zu laufen.

02/06/2026
Aus Worten werden Taten 👎🏼  -Verbotjetzt
27/05/2026

Aus Worten werden Taten 👎🏼 -Verbotjetzt

Pressemitteilung von Grünen-Fraktion Höller/Deppermann: Erschreckender Höchststand rechtsextremer Straftaten – Betroffene rechter Straftaten sind dringend auf Schutz angewiesen 27.05.2026

„Technologieoffenheit“, ein Euphemismus für „Beharren auf Fossiler Energie“
18/05/2026

„Technologieoffenheit“, ein Euphemismus für „Beharren auf Fossiler Energie“

„In diesen Kontext fällt jetzt Bäckers Satz: Die günstigere Alternative ist Ihnen bekannt, Frau Ministerin. Sie liegt au...
12/05/2026

„In diesen Kontext fällt jetzt Bäckers Satz: Die günstigere Alternative ist Ihnen bekannt, Frau Ministerin. Sie liegt auf dem Tisch. Sie wurde Ihnen übermittelt. Und wenn Sie sie nicht prüfen, bewegen Sie sich in einer Konstellation, die nach der Rechtsprechung des BGH am Maßstab des § 266 StGB zu messen ist.
Was Bäcker mit „bekannter Alternative” meint
Hier wird es technisch, aber es lohnt sich, kurz zuzuhören, weil dieser Punkt erklärt, warum der Brief mehr ist als politische Rhetorik.
Bäcker spricht von einem „unsichtbaren Kraftwerkspark”, der in Deutschland bereits steht. Bezahlt. Vorhanden. Sofort einsetzbar. Er meint damit die Summe aus Batteriespeichern in Privathaushalten, Industrie und Gewerbe, Netzersatzanlagen in Krankenhäusern, Rechenzentren, Kläranlagen, Wasserversorgern und Telekommunikationsanlagen, Notstromaggregate in tausenden Betrieben, die durch die NIS2-Richtlinie und das seit März dieses Jahres geltende KRITIS-Dachgesetz ohnehin zur Vorhaltung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung verpflichtet sind, sowie den Bestand an Biogasanlagen mit ihren großen Gasspeichern im Silo und unter der Gashaube.
Diese Anlagen stehen meist still. Krankenhäuser fahren ihre Netzersatzanlagen ein paar Mal im Jahr hoch, um die Funktionsfähigkeit zu prüfen. Biogasanlagen lassen sich flexibel fahren. Hybridwechselrichter mit Netzüberwachung, sagt Bäcker, reagieren auf Frequenzänderungen innerhalb von Millisekunden. Ein Gaskraftwerk im Kaltstart braucht viele Minuten. Was diesen vorhandenen Park ans Stromnetz koppeln würde, ist nicht Technik. Es ist eine regulatorische Entscheidung. Eine Pflicht zur Netzdienlichkeit, eine Vergütung für das Bereitstellen von Leistung, ein flächendeckender Smart-Meter-Rollout, bei dem Deutschland mit 3 Prozent installierter Geräte schlicht peinlich dasteht – Spanien, Portugal und Italien liegen bei 97 bis 98 Prozent, Dänemark und Schweden bei 100. In dieser Frage sind wir kein industrielles Powerhouse. Wir sind Entwicklungsland.
Und das ist der Punkt, an dem Bäckers juristische Einordnung ihre eigentliche Schärfe bekommt. Denn er argumentiert nicht: „Es gäbe vielleicht irgendwo eine bessere Lösung.” Er argumentiert: Es gibt eine konkrete, bereits existente, dokumentierte, deutlich günstigere Alternative, sie ist der Ministerin schriftlich übermittelt worden, und sie wird strukturell ausgeschlossen, während erhebliche Mittel an wenige zentrale Begünstigte fließen. Das ist exakt die Konstellation, die in der BGH-Rechtsprechung zur Vermögensbetreuungspflicht von Amtsträgern relevant wird….“

Ein Solarunternehmer aus Starnberg formuliert in einem offenen Brief, was bisher niemand ausgesprochen hat.

Wohin Desinformationen führen…
09/05/2026

Wohin Desinformationen führen…

Das Panikorchester spielt jetzt auch in Schweden. Und es spielt laut.

Schweden erzeugt 99 Prozent seines Stroms sauber - mehr als jedes andere EU-Land. 40 Prozent Wasserkraft, 27 Prozent Kernenergie, 23 Prozent Wind, 2 Prozent Solar. Nur 1,2 Prozent fossil. Trotzdem ist ausgerechnet Schweden das Hauptziel einer koordinierten Anti-Windkraft-Kampagne in sozialen Medien.

Eine neue Studie von WindEurope und CASM Technology hat über 42.000 Social-Media-Beiträge auf Facebook, Instagram, X, YouTube, TikTok und LinkedIn ausgewertet - von Mai 2024 bis Februar 2026.

68 Prozent der Posts enthielten Des- oder Fehlinformationen über Windkraft. 6,3 Millionen Interaktionen. Zig Millionen Aufrufe. Schweden führt die Liste mit fast 7.000 Desinformations-Posts an, gefolgt von Frankreich, Norwegen, Finnland, Großbritannien und Deutschland.

Die Narrative sind immer die gleichen:

👉 "Windräder töten Vögel." Eine Radar-Studie zeigt: 99,8 Prozent der Zugvögel weichen ihnen aus.

👉 "Windräder verursachen Blackouts." Der ENTSO-E-Abschlussbericht zum Spanien-Blackout 2025 stellt klar: Windkraft war nicht die Ursache.

👉 "Windkraft ist wirtschaftlicher Unsinn." Spanien hat dank Solar- und Windausbau seine Industriestrompreise um über 50 Prozentpunkte relativ zum EU-Schnitt gesenkt.

In Bulgarien hat die Desinformation bereits ein konkretes Opfer gefordert: Die Gemeinde Vetrino verhängte ein komplettes Windkraft-Moratorium und blockierte ein 500-MW-Projekt im Wert von 1,2 Milliarden Euro. Grundlage: nachweislich falsche Behauptungen - Windräder verursachten angeblich Krebs, Seuchen und den Zusammenbruch der Landwirtschaft. Verbreitet über Telegram-Netzwerke.

Der Schaden geht weit über einzelne Projekte hinaus. In Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz glaubt inzwischen eine Mehrheit, der Umstieg auf Erneuerbare erhöhe die Stromrechnung. Die IEA sagt das Gegenteil.

Das ist kein Zufall. Das ist ein System. 42.000 Posts, sechs Plattformen, dutzende Länder, immer dieselben widerlegten Behauptungen. Das fossile Panikorchester ist grenzüberschreitend organisiert - und es funktioniert.

Vor dem Hintergrund der Iran-Krise und steigender fossiler Energiepreise gefährdet diese Desinformation Europas Energiesicherheit. Wer den Ausbau der Erneuerbaren verzögert, macht den Kontinent abhängiger vom Gas-Casino.

Die Gegenmittel: Fakten, Transparenz und Journalismus, der nicht mitspielt.

Quellen: Euronews Deutsch / WindEurope-CASM Technology / ENTSO-E / Ember / International Energy Agency (IEA) Bild: Chloe Magill bei Unsplash.

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