Grüne Rommerskirchen

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Und Frau Reiche so: wir brauchen teure Gaskraftwerke, um die Spitzen abzudecken…. Und der Ausbau der Netze ist dann über...
31/08/2026

Und Frau Reiche so: wir brauchen teure Gaskraftwerke, um die Spitzen abzudecken…. Und der Ausbau der Netze ist dann überflüssig …

80 Gigawatt. So viel Batterieleistung haben die Netzbetreiber laut Bundesnetzagentur zugesagt, ans deutsche Stromnetz anzuschließen.

Zur Einordnung: Ganz Deutschland ruft an einem geschäftigen Wintertag in der Spitze rund 75 Gigawatt ab. Die zugesagten Batterien könnten also - rein rechnerisch und für kurze Zeit - mit mehr Leistung einspeisen, als das ganze Land verbraucht.

Die frühere Bundesregierung hatte für das Jahr 2045 mit 43 bis 54 Gigawatt gerechnet. Bei der speicherbaren Strommenge ist der Abstand noch größer: Erwartet waren rund 50 Gigawattstunden für 2045, zugesagt sind heute schon knapp 200. Und beantragt hatten die Projektierer sogar Anschlüsse für mehr als 575 Gigawatt.

Was diese Batterien machen: Sie erzeugen keinen Strom, sie verschieben ihn. Mittags saugen sie den billigen Solarstrom auf, abends, wenn halb Deutschland den Herd anschaltet, geben sie ihn wieder ab. Im vergangenen Jahr waren die Börsenstrompreise 573 Stunden lang negativ. Wer da einen großen Akku besitzt, lädt fast umsonst und verkauft später mit Gewinn. Deshalb fließt privates Geld in die Speicher, kein Steuergeld. Der größte Speicher Deutschlands ging im August in Merseburg ans Netz, vollständig privat finanziert.

Der Energiemarktexperte Tim Meyer nennt es den Batterie-Tsunami. Die Zahlen zeigten, "wie unglaublich falsch unser Bild vom Energiesystem der Zukunft immer noch ist".

Kalifornien macht vor, was das für die Kosten bedeutet: Dort sind über 21 Gigawatt Batterien am Netz, abends übernehmen sie statt teurer Gaskraftwerke. Der Gasverbrauch für die Stromerzeugung sank binnen drei Jahren um 34 Prozent. Je weniger Gas ein Stromsystem abends braucht, desto weniger diktiert der Weltmarkt die Rechnung.

Genau das ist der Ausweg aus der Energiekostenfalle - und er wird in Deutschland längst gebaut, an hunderten Orten, bezahlt vom Markt. Nur im Kanzleramt scheint das noch niemand bemerkt zu haben: Im ARD-Sommerinterview sprach Friedrich Merz minutenlang über hohe Energiekosten, ohne Batteriespeicher auch nur einmal zu erwähnen.

Stattdessen bestellt seine Regierung am 8. September neue Gaskraftwerke.

Link zur ganzen Analyse im ersten Kommentar.

Ganzer Kommentar mit weiteren Links, Quellen und Hintergründen: https://www.cleanthinking.de/merz-klimaziele-2030/
23/08/2026

Ganzer Kommentar mit weiteren Links, Quellen und Hintergründen: https://www.cleanthinking.de/merz-klimaziele-2030/

„Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen"

Bundeskanzler Merz hat am Samstag in Hürtgenwald Einsatzkräften gedankt, die den bislang schwersten Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes erfolgreich bekämpft haben. Neben dem Dank betonte Merz: „Das ist der Klimawandel", und wandte sich ausdrücklich an Klimawandel-Leugner. Doch weitere Worte lassen erahnen: Es ist weiterhin in erster Linie Rhetorik.

Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen! Die Worte von Kanzler Merz sind richtig. Da sie zukunftsgerichtet sind, wissen wir heute nicht, ob diesen Worten auch Taten folgen. Sehen werden wir dies bereits kommende Woche. Dann trifft sich die Bundesregierung zur zweitägigen Kabinettsklausur und will dort auch über Konsequenzen aus den Ereignissen des Sommers rund um Hitze und Waldbrände beraten.

Würde man die Worte des Bundeskanzlers wörtlich nehmen, dann müsste das Bundeskabinett bis Mittwoch beschließen, zahlreiche Gesetze zurückzuziehen und an entscheidender Stelle ihre Politik grundlegend zu verändern. Denn das Wort „Zurückdrängen" beschreibt, dass nicht nur Emissionen auf Netto Null reduziert werden, sondern auch CO2 aus der Atmosphäre wieder herausgeholt wird. Denn nur dann, wenn das Regierungen weltweit tun, ist ein Zurückdrängen des Klimawandels überhaupt möglich. Klimawandel ist nicht Migration, die man durch Grenzkontrollen stoppen kann. Sie braucht langen Atem und internationale Koordinierung.

Würde Friedrich Merz wirklich vorhaben, alles dafür zu tun, der Klimakrise zu begegnen, müsste er die EEG-Novelle 2027 stoppen oder grundlegend überarbeiten. Er müsste das Gebäudemodernisierungsgesetz dahingehend verändern, dass nicht weit über 2035 hinaus Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen. Er müsste skurrile Themen wie die Bio-Treppe einkassieren. Es wäre falsch, Steffen Bilger als Verkehrsminister damit zu beauftragen, international Kapital einzuwerben, um Straßen zu sanieren.

Richtig wären:
- Maßnahmen, die zum Abbau fossiler Subventionen beitragen
- Maßnahmen, die fossiles Zeugverbrennen einschränken
- Maßnahmen, die allen Menschen in diesem Land ermöglichen, an der Transformation teilzuhaben

Nicht einmal ansatzweise geht Merz auf die Debatte darüber ein, Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen, was mittlerweile auch die SPD fordert und der Städtetag. Seine Generalsekretärin Franziska Hoppermann ließ er sinngemäß ausrichten, dass das dummes Zeug sei.

Doch Friedrich Merz wäre nicht Friedrich Merz, wenn er es bei klarer Kommunikation belassen würde. Denn in der Bild am Sonntag verspricht der Bundeskanzler vollen Fokus auf die Wirtschaft und Wachstum. „Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land. Da lassen wir uns nicht beirren", so Merz.

Der Klimawandel, die Folgen des Klimawandels rauben Deutschland das zarte Pflänzchen Wachstum, das es dieses Jahr hätte geben sollen. Ohne ernsthafte Bekämpfung der Klimakrise wird Deutschland nicht mehr auf einen erkennbaren Wachstumspfad zurückkehren.

Friedrich Merz hat sich Scheuklappen angelegt. Will er seine neoliberale Politik des Sozialstaat-Schröpfens weiter durchziehen und dabei nicht nach links und rechts schauen? Die Rezepte, die schon vor seinem Urlaub nicht funktioniert haben, werden auch nach seinem Urlaub nicht funktionieren.

Der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten hat sich schon am ersten Tag nach seinem Urlaub mit seiner widersprüchlichen Kommunikation keinen Gefallen getan. Und Deutschland ebenso wenig. Klimakrise ist mehr als Rhetorik. Das sollte sogar Friedrich Merz begreifen.

22/08/2026

"Wir erleben palliative Industriepolitik."

So beschreibt Jürgen Trittin im ntv-Klima-Labor, was Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche gerade mit der deutschen Industrie machen. Sterbende fossile Geschäftsmodelle werden mit Subventionen künstlich am Leben gehalten, während echte Entscheidungen für die Zukunft ausbleiben.

Der Beleg liegt schon vor. Als Merz in Antwerpen den Emissionshandel infrage stellte, stürzte die Aktie von Heidelberg Materials noch am selben Vormittag ab. Ein Konzern, der Milliarden in CO2-arme Zementproduktion investiert hat, wird für politische Unsicherheit bestraft. Cleanthinking hatte im April bereits rekonstruiert, wie RWE-Chef Markus Krebber deswegen selbst beim CDU-Europaabgeordneten Peter Liese anrief: "Wir müssen den Emissionshandel retten."

Zwei unabhängige Fälle, ein Befund: Wer den Emissionshandel angreift, trifft nicht die Klimabewegung. Er trifft Unternehmen, die längst umgebaut haben und jetzt Planungssicherheit brauchen.

Beim geplanten Kapazitätsmarkt wiederholt sich das Muster. Frühere Umlagen finanzierten den Aufbau der Erneuerbaren. Die neue Umlage soll fossile Gaskraftwerke absichern, die sich am Markt nicht mehr rechnen, während Batteriespeicher gleichzeitig mit Netzentgelten belastet werden. Genau die Flexibilität, die das Netz stabilisieren würde, wird so ausgebremst.

Die Zahl, die am meisten wehtut, liegt anderthalb Jahrzehnte zurück: Als Deutschland Anfang der 2010er Jahre die Solarförderung drosselte, gingen nach Branchenschätzungen rund 100.000 Arbeitsplätze verloren. Die Produktion wanderte fast komplett nach China ab. Darüber redet heute kaum noch jemand, während 10.000 Stellenstreichungen bei VW die Titelseiten füllen.

Auch beim Offshore-Ausbau warnt Trittin vor der Wiederholung: Zwei Ausschreibungen sind leergelaufen, eine Lizenz wurde zurückgegeben. An der Küste hängen 50.000 Jobs. Bleibt der Ausbau stecken, drohen fünf bis sechs verlorene Jahre und am Ende Windräder von chinesischen Herstellern wie Goldwind, weil die eigene Zulieferindustrie verschwunden ist.

"Je länger die Transformation andauert, umso länger zahlen wir doppelt", sagt Trittin.

Das ist der Kern: Zögern ist keine neutrale Option. Es kostet Jobs, Industrie und am Ende auch die Unabhängigkeit, die diese Regierung angeblich verteidigen will.

Link zum vollständigen Beitrag im ersten Kommentar.

Rommerskirchen (Bürgermeister und SPD/WFR) diskutiert gerade beides: Rechenzentrums-Ansiedlung  und Netzausbau. Getrennt...
22/08/2026

Rommerskirchen (Bürgermeister und SPD/WFR) diskutiert gerade beides: Rechenzentrums-Ansiedlung und Netzausbau. Getrennt voneinander…
(Siehe letzten Satz)

"KI frisst so viel Strom, dass sie alte Kohlekraftwerke am Leben hält."

In den USA stimmt dieser Satz gerade. In China nicht.

Peking hat für neue Rechenzentren in acht festgelegten Regionen eine Quote eingeführt: mindestens 80 Prozent des Stroms müssen aus sauberen Quellen kommen. Grüne Rechenzentren sind dort keine freiwillige Selbstverpflichtung mit Hochglanzbroschüre, sondern Auflage.

Und das ist keine Ankündigung für irgendwann, das läuft:

👉 Innere Mongolei: ein Rechenzentrum an 200 Megawatt Windkraft, 100 Megawatt Solar und 45 Megawatt Batteriespeicher
👉 Provinz Qinghai: ein Pilotprojekt komplett über ein Solar-Mikronetz
👉 Nordchina: ein Rechenzentrum an 500 Megawatt Solar und 1,5 Gigawatt Wind

Die Größenordnung dahinter: Chinas Rechenzentren könnten laut einer Bloomberg-Schätzung bis 2030 auf bis zu 600 Terawattstunden kommen. Das ist mehr, als Deutschland heute insgesamt an Strom verbraucht.

Warum es dort schneller geht, ist keine Frage von Ideologie, sondern von Vorlauf und Verfahren. China baut seit Jahren sauberen Strom für seine Industrie aus, der KI-Bedarf trifft also auf ein System, das schon wächst. Dazu bündeln lokale Regierungen die Genehmigungen in eigenen Teams, eine Art One-Stop-Shop für Lizenz und Netzanschluss.

In den USA traf der plötzliche KI-Bedarf dagegen auf ein Netz, dessen Nachfrage jahrzehntelang flach war. Genehmigungen für Solar- und Windparks samt Netzanbindung dauern oft Jahre. Das Verteidigungsministerium hat seine Zustimmungen für Onshore-Windprojekte de facto eingefroren, mehr als 155 Vorhaben stecken fest. 18 Bundesstaaten und Washington, D.C. klagen dagegen.

Trotzdem wäre "China gut, USA schlecht" zu einfach. Auch in den USA wächst Solar schneller als Kohle. Google lässt seine Rechenzentren in Nevada mit Geothermie von Fervo Energy laufen, Meta kooperiert dafür in New Mexico mit XGS Energy. Und China bleibt der größte Treibhausgas-Emittent der Welt, auch wenn sich der Kohle-Boom zuletzt verlangsamt hat.

Der eigentliche Punkt für uns: Rechenzentren sind der am schnellsten wachsende Stromverbraucher unserer Zeit. Ob dieser Bedarf fossile Kraftwerke rettet oder den Ausbau sauberer Energie beschleunigt, entscheidet nicht die Technologie. Es entscheiden Genehmigungsverfahren, Netzausbau und die Frage, ob eine Regierung Auflagen macht oder Absichtserklärungen sammelt.

Deutschland diskutiert gerade beides: Rechenzentrums-Ansiedlung und Netzausbau. Getrennt voneinander.


https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1673654428096006&id=100063543942212

"KI frisst so viel Strom, dass sie alte Kohlekraftwerke am Leben hält."

In den USA stimmt dieser Satz gerade. In China nicht.

Peking hat für neue Rechenzentren in acht festgelegten Regionen eine Quote eingeführt: mindestens 80 Prozent des Stroms müssen aus sauberen Quellen kommen. Grüne Rechenzentren sind dort keine freiwillige Selbstverpflichtung mit Hochglanzbroschüre, sondern Auflage.

Und das ist keine Ankündigung für irgendwann, das läuft:

👉 Innere Mongolei: ein Rechenzentrum an 200 Megawatt Windkraft, 100 Megawatt Solar und 45 Megawatt Batteriespeicher
👉 Provinz Qinghai: ein Pilotprojekt komplett über ein Solar-Mikronetz
👉 Nordchina: ein Rechenzentrum an 500 Megawatt Solar und 1,5 Gigawatt Wind

Die Größenordnung dahinter: Chinas Rechenzentren könnten laut einer Bloomberg-Schätzung bis 2030 auf bis zu 600 Terawattstunden kommen. Das ist mehr, als Deutschland heute insgesamt an Strom verbraucht.

Warum es dort schneller geht, ist keine Frage von Ideologie, sondern von Vorlauf und Verfahren. China baut seit Jahren sauberen Strom für seine Industrie aus, der KI-Bedarf trifft also auf ein System, das schon wächst. Dazu bündeln lokale Regierungen die Genehmigungen in eigenen Teams, eine Art One-Stop-Shop für Lizenz und Netzanschluss.

In den USA traf der plötzliche KI-Bedarf dagegen auf ein Netz, dessen Nachfrage jahrzehntelang flach war. Genehmigungen für Solar- und Windparks samt Netzanbindung dauern oft Jahre. Das Verteidigungsministerium hat seine Zustimmungen für Onshore-Windprojekte de facto eingefroren, mehr als 155 Vorhaben stecken fest. 18 Bundesstaaten und Washington, D.C. klagen dagegen.

Trotzdem wäre "China gut, USA schlecht" zu einfach. Auch in den USA wächst Solar schneller als Kohle. Google lässt seine Rechenzentren in Nevada mit Geothermie von Fervo Energy laufen, Meta kooperiert dafür in New Mexico mit XGS Energy. Und China bleibt der größte Treibhausgas-Emittent der Welt, auch wenn sich der Kohle-Boom zuletzt verlangsamt hat.

Der eigentliche Punkt für uns: Rechenzentren sind der am schnellsten wachsende Stromverbraucher unserer Zeit. Ob dieser Bedarf fossile Kraftwerke rettet oder den Ausbau sauberer Energie beschleunigt, entscheidet nicht die Technologie. Es entscheiden Genehmigungsverfahren, Netzausbau und die Frage, ob eine Regierung Auflagen macht oder Absichtserklärungen sammelt.

Deutschland diskutiert gerade beides: Rechenzentrums-Ansiedlung und Netzausbau. Getrennt voneinander.

Link zum ganzen Artikel im ersten Kommentar!

18/08/2026

Strukturwandel braucht Zukunft – nicht die Rückkehr in die fossile Vergangenheit Die jüngsten Äußerungen von Bürgermeister Dr. Martin Mertens zum Strukturwandel im Rheinischen Revier und zur Energiepolitik geben aus Sicht...

Die KfW hat die Jahre 2008 bis 2024 durchgerechnet. Deutschland überweist im Schnitt 81 Milliarden Euro pro Jahr ins Aus...
08/08/2026

Die KfW hat die Jahre 2008 bis 2024 durchgerechnet. Deutschland überweist im Schnitt 81 Milliarden Euro pro Jahr ins Ausland — für Öl, Gas und Steinkohle. Das sind rund 2,5 Prozent unserer Wirtschaftsleistung und etwa 1.000 Euro pro Kopf. Für dich, für mich, für deine Kinder. Jedes Jahr wieder. Beim Erdgas importieren wir 95 Prozent, beim Erdöl 98, bei der Steinkohle alles.

Über die Kosten der Energiewende wird in jeder zweiten Talkshow gestritten. 16,5 Milliarden Euro EEG-Förderung sind für 2027 veranschlagt, und darüber kann man streiten, wirklich, das ist Geld. Über die 81 Milliarden, die jedes Jahr auf Schiffen und in Pipelines das Land verlassen, redet praktisch niemand. Dabei ist der Unterschied entscheidend: Das eine finanziert Anlagen, die danach hier stehen, hier Strom liefern und hier gewartet werden müssen. Das andere ist verbrannt, im wörtlichsten Sinn. Das Geld kommt nie wieder.
Und deshalb geht es mir hier nicht mal in erster Linie ums Klima.

Nimm meinetwegen an, du hältst die halbe Klimaforschung für übertrieben. Ich halte das für falsch, aber nimm es für diesen Absatz einfach an. Dann bleibt trotzdem das hier stehen: Wind und Sonne kommen nicht aus Katar, nicht aus Algerien, nicht aus Aserbaidschan, nicht aus Norwegen und auch nicht aus Texas. Sie sind einfach da. Niemand kann sie sanktionieren, im Preis verdoppeln oder uns bei der nächsten Krise abdrehen. Nach dem Winter 2022 sollte eigentlich jeder in diesem Land begriffen haben, was das wert ist. Oder jetzt, während des Iran-Kriegs.

Im ersten Quartal dieses Jahres kamen 53,3 Prozent des in Deutschland erzeugten und ins Netz eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Die Windkraft allein lag bei 33,8 Prozent und war damit der wichtigste einzelne Energieträger dieses Landes — deutlich vor der Kohle mit 24,1 Prozent. Heimische Energie, aus heimischer Infrastruktur, gebaut und gewartet von Handwerkern, die hier ihre Steuern zahlen.

Und ausgerechnet an dieser Stelle beschließt eine Bundesregierung, dass die Bedingungen für Investitionen jetzt mal unsicherer werden müssen.

Wie Katherina Reiche die Energiewende ausbremst

Adresse

MoselStr. 16
Rommerskirchen
41569

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