02/09/2026
So ist es ! Diese Stadt lernt es einfach nicht. Wenn wir nicht endlich eine bessere Haftung bei der Vertragsvergabe vereinbaren, wird die Stadt auch in Zukunft über den Tisch gezogen! Die geballte Inkompetenz innerhalb der Kölner Verwaltung ist erschreckend!😦
Presseinformation - Erneute Verschiebung: Römisch-Germanisches Museum verkommt zur antiken Ruine
Stadtplanung ist wie immer in Köln ein Desaster
Römisch-Germanisches Museum: Nach 17 Jahren noch immer kein Ende in Sicht
Breite: Das Römisch-Germanische verkommt zur antiken Ruine
17 Jahre nach der erstmaligen Feststellung des Sanierungsbedarfs am Römisch-Germanischen Museum folgt die nächste Hiobsbotschaft. Nach zahlreichen Verzögerungen und einem immensen Kostenanstieg seit Beginn der Planung soll die Sanierung nun erst Ende 2030 abgeschlossen werden und damit erneut ein Jahr später. Mit einer Wiedereröffnung wäre damit voraussichtlich erst 2031 zu rechnen. Das Museum wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als zwölf Jahre geschlossen.
Für Ulrich Breite, Geschäftsführer der FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln, ist die erneute Verschiebung kaum noch vermittelbar: „Wie viele Verzögerungsmeldungen sollen eigentlich noch folgen? Seit Jahren hangeln wir uns beim Römisch-Germanischen Museum von einem neuen Zeitplan zum nächsten. Das Museum selbst verkommt zur antiken Ruine. Inzwischen muss man leider bei jedem angekündigten Fertigstellungstermin damit rechnen, dass auch dieser wieder kassiert wird. Das kann nicht der Anspruch einer Millionenstadt mit einer solchen kulturellen Bedeutung sein.“
Das Römisch-Germanische Museum gehörte vor seiner Schließung Ende 2018 zu den meistbesuchten Museen der Stadt. Für die FDP/KSG reiht sich seine Sanierung inzwischen in eine lange Liste problematischer Kölner Bauprojekte ein. Umso unverständlicher ist, dass Köln an anderer Stelle durchaus zeige, dass öffentliche Bauprojekte schneller umgesetzt werden können.
„Die Gesamtschule Ossendorf hat uns gezeigt, dass selbst eine komplette Schule innerhalb weniger Jahre entstehen kann. Gleichzeitig brauchen wir bei unseren Kulturbauten teilweise Jahrzehnte. Natürlich sind die Projekte nicht eins zu eins vergleichbar. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, warum Köln bei solchen Vorhaben immer wieder so enorme Schwierigkeiten mit Kosten und Zeitplänen bekommt“, so Breite.
Besonders bitter ist die Situation angesichts weiterer Einschränkungen in der Kölner Museumslandschaft. Auch das Wallraf-Richartz-Museum ist derzeit von Sanierungsmaßnahmen betroffen.
Breite fordert deshalb, aus den bisherigen Erfahrungen endlich Konsequenzen für das städtische Baumanagement zu ziehen: „Köln besitzt eine Museumslandschaft von internationalem Rang. Entsprechend sorgfältig müssen wir mit diesem kulturellen Erbe umgehen. Nach 17 Jahren Planung und mittlerweile fast acht Jahren Schließung erwarten die Kölnerinnen und Kölner zu Recht, dass der neue Zeitplan diesmal hält.“
Torsten Rüdiger IlgRoberto CampioneHarriet KrügerMichael BrodesserRolf Rüdiger ForstRodenkirchen Fraktion FDP KSGStefanie RuffenDirk HartbrichSandro.KSGPatrick van den Berg