Freiwillige Feuerwehr Rodenbach

Freiwillige Feuerwehr Rodenbach Feuerwehr ist heute viel mehr ist als Brände löschen. Freiwillig.

Ob bei Verkehrsunfällen oder nach Unwettern, am Tag oder nachts, Ihre Freiwillige Feuerwehr Rodenbach ist jederzeit zur Stelle, um die vielfältigsten Hilfs- und Rettungsdienste zu leisten. Alle Tätigkeiten innerhalb der Feuerwehr Rodenbach werden von engagierten Frauen und Männern ehrenamtlich geleistet, was bedeutet, dass sie hierfür kein Geld erhalten. In Niederrodenbach gibt es etwa 35 und in

Oberrodenbach etwa 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte, die im Einsatzfall zum Feuerwehrhaus fahren und ihre Kleidung gegen die Einsatzuniform tauschen, damit sie ihren Mitbürgern helfen können.

Der 10. August 2026 wird uns als Freiwillige Feuerwehr Rodenbach noch lange in Erinnerung bleiben.Was als Waldbrand bega...
07/09/2026

Der 10. August 2026 wird uns als Freiwillige Feuerwehr Rodenbach noch lange in Erinnerung bleiben.

Was als Waldbrand begann, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Einsatz von außergewöhnlichem Ausmaß. Insgesamt waren im Verlauf des Einsatzes rund 1.000 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren und Hilfsorganisationen beteiligt. In der Spitze waren etwa 500 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz, um die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Brandstellen unter Kontrolle zu bringen.

Ein Einsatz dieser Größenordnung ist eine Herausforderung, nicht nur für die Einsatzkräfte, sondern für die gesamte Gemeinde.

Umso mehr möchten wir heute Danke sagen für die Unterstützung, die wir während und auch nach dem Waldbrand erfahren haben.

Bereits während des laufenden Einsatzes war die Hilfsbereitschaft in Rodenbach groß. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und weitere Unterstützer versorgten die Einsatzkräfte mit Essen, Getränken und anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Gerade bei einem Einsatz, der sich über viele Stunden erstreckt und bei dem die Kräfte teilweise bis an ihre Belastungsgrenze gefordert sind, ist diese Unterstützung alles andere als selbstverständlich.

Unser besonderer Dank gilt hier dem REWE-Center und der Agip-Tankstelle, die ihre Öffnungszeiten verlängerten und damit wesentlich dazu beitrugen, die Versorgung der Einsatzkräfte mit Lebensmitteln und Kraftstoff auch außerhalb der regulären Zeiten sicherzustellen.

Danke auch an jeden einzelnen, welcher der Bitte der Kreiswerke nachgekommen ist und seinen Wasserverbrauch während der Akutphase des Brandes auf das Nötigste beschränkt hat. Dies hat geholfen, die Trinkwasserversorgung trotz des enormen Bedarfs an Löschwasser aufrecht zu erhalten.

Aber auch nach dem Ende des Einsatzes ist die Unterstützung nicht abgerissen.

Wir haben auf vielen Wegen zahlreiche Nachrichten, Briefe und persönliche Worte erhalten. Viele Menschen haben sich bei uns für unseren Einsatz bedankt und damit zum Ausdruck gebracht, dass sie die Arbeit ihrer Feuerwehr wahrnehmen und wertschätzen.

Besonders freuen wir uns, dass sich seit dem Waldbrand neue Mitglieder den beiden Fördervereinen unserer Feuerwehr angeschlossen haben. Darüber hinaus haben uns zahlreiche Spenden von Firmen und Privatpersonen erreicht, für die wir uns ausdrücklich bedanken!

Insbesondere die beiden Aktionen des FC Germania 09 e.V. Niederrodenbach und der TGS Niederrodenbach 1891 e.V. , die anlässlich eines Heimspiels bzw. des Ebbelwoifestes Spenden sammelten, haben uns sehr gefreut.

Auch die von den Bewohnern des Wochenendgebietes „Niederrodenbacher Wingerte“ uns anlässlich eines Übungsabends überbrachten Briefe, Kinderzeichnungen und Spenden haben uns sehr gerührt.

Vielen Dank an ALLE für diese tolle Form der Wertschätzung! Wir wissen sehr zu schätzen, dass wir uns in einer solchen Situation auf die Unterstützung der Menschen in Rodenbach und darüber hinaus verlassen können.

Die Feuerwehr ist für die Menschen da und es tut gut zu wissen, dass die Menschen auch hinter ihrer Feuerwehr stehen.

Eure
Freiwillige Feuerwehr Rodenbach

https://www.ff-rodenbach.de/2026/09/07/danke-fuer-eure-unterstuetzung-und-wertschaetzung/

Einsatz Nr. 85 / 2026
06/09/2026

Einsatz Nr. 85 / 2026

Die Leitung der Feuerwehr wurde von der Leitstelle zu einem Betriebsmittelauslauf im Bereich am Roten Sohl alarmiert... Laufende Nummer: 85/2026

Einsatz Nr. 84 / 2026
03/09/2026

Einsatz Nr. 84 / 2026

Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Mittwochabend zusammen mit dem Rettungsdienst und der Drehleiter Langenselbold zur Unterstützung im Rahmen einer Polizeilage angefordert. Vor Ort wurde die Polizei mit technischem Gerät unterstützt. Laufende Nummer: 84/2026

Einsatz Nr. 83 / 2026
03/09/2026

Einsatz Nr. 83 / 2026

Die Leitung der Feuerwehr wurde von der Leitstelle zur Erkundung einer Einsatzstelle in die Ladenstraße entsandt. Dort war aufgrund eines Rohrbruches im Außenbereich Wasser in den Keller eines Mehrfamilienhauses eingedrungen... Laufende Nummer: 83/2026

Einsatz Nr. 82 / 2026
28/08/2026

Einsatz Nr. 82 / 2026

Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Freitagmorgen zu einen umgestürzten Baum am Aueweg alarmiert. Der Baum war dort quer über den Weg gestürzt… Laufende Nummer: 82/2026

Einsatz Nr. 81 / 2026
24/08/2026

Einsatz Nr. 81 / 2026

Die Feuerwehr Rodenbach unterstützte beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Langenselbold mit einem Löschfahrzeug, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Die Einsatzkräfte mussten im Verlauf des Abends nicht tätig werden. Laufende Nummer: 81/2026

Einsatz Nr. 80 / 2026
22/08/2026

Einsatz Nr. 80 / 2026

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Rodenbach zu einem Kleinfeuer im Bereich des Altenzentrums alarmiert. Ein beschädigtes Erdkabel hatte Funken geschlagen und den angrenzenden Rasen in Brand ... Laufende Nummer: 80/2026

Einsatz Nr. 79 / 2026
20/08/2026

Einsatz Nr. 79 / 2026

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Rodenbach zu einem umgestürzten Baum in der Ulmenstraße alarmiert. Der rund zehn Meter lange Baum blockierte den Schulweg. Die Einsatzkräfte zerkleinerten den Baum mittels ... Laufende Nummer: 79/2026

Einsatz Nr. 78 / 2026
19/08/2026

Einsatz Nr. 78 / 2026

Für den Rettungsdienst musste Zugang in eine Wohnung geschaffen werden, da sich darin ein medizinischer Notfall befand. Die Tür konnte vor Eintreffen der Einsatzkräfte vom Patienten noch selbstständig geöffnet werden. Durch die Einsatzkräfte wurde die Erstversorgung des Patienten bis zum Eintr...

Einsätze Nr. 70 - 77 / 2026Ausgedehnter Waldbrand in RodenbachDie Feuerwehr Rodenbach wurde am Montagmittag um 11:45 Uhr...
17/08/2026

Einsätze Nr. 70 - 77 / 2026

Ausgedehnter Waldbrand in Rodenbach

Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Montagmittag um 11:45 Uhr zu einem Waldbrand in den Bereich des Wochenendgebietes „Niederrodenbacher Wingerte“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt kristallisierte sich durch zahlreiche Notrufe heraus, dass es an zwei nahe beieinander liegenden Stellen gleichzeitig brennt. Sofort wurden die Kräfte aus Rodenbach auf beide Brandstellen aufgeteilt und umgehend mit der Brandbekämpfung und Lageerkundung begonnen. Darüber hinaus wurden die ersten Kräfte aus der unmittelbaren Nachbarschaft nachalarmiert.

Während die ersten Maßnahmen anliefen und weitere Kräfte herangeführt wurden, meldeten zahlreiche Anrufer eine weitere Brandstelle, welche nur kurz darauf auch durch den Hubschrauber der Polizei bestätigt wurde. Diese befand sich jedoch nicht im Bereich der Wingerte, sondern etwa 2,5 km Luftlinie entfernt im Wald hinter der Südhanghalle in Oberrodenbach.

Sofort wurde ein der Teil der anrückenden externen Kräfte hierhin umgeleitet, was eine größere Ausbreitung in diesem Bereich verhindern konnte. Sowohl dort als auch an der ersten Stelle konnte glücklicherweise nach kurzer Zeit Feuer unter Kontrolle gemeldet werden.

Nur kurze Zeit später wurden u. a. durch den Hubschrauber eine vierte Rauchsäule direkt am unteren Rand der Wingerte ganz in der Nähe der ersten beiden Stellen entdeckt. Dies machte abermals eine Umstrukturierung der Einsatzstelle und die Entsendung weiterer Kräfte notwendig. Ob es sich an dieser Stelle tatsächlich um eine separate vierte Einsatzstelle handelte oder ob sich die zweite Stelle über Funkenflug und Flugfeuer in den Rücken der Kräfte ausbreitete, lässt sich im Nachhinein nur schwer sagen.

Da die Lage aber mit nun 4 Einsatzstellen schlagartig aufwuchs und sich zudem der Brand an zwei Stellen in rasender Geschwindigkeit ausdehnte, wurden vor Ort drei Einsatzabschnitte gebildet und auf dem Festplatz Am Aueweg ein großer Bereitstellungsraum eingerichtet. Auf diesem wurde die anrückenden Kräfte gesammelt und in die einzelnen Abschnitte entsandt. Darüber hinaus wurde dort nun eine zentrale Einsatzleitung durch den Main-Kinzig-Kreis mit Kreisbrandinspektor Markus Busanni an der Spitze eingerichtet, welche die übergeordnete Koordinierung der Großschadenslage übernahm. Ebenfalls am Festplatz wurde durch das DRK, im späteren Verlauf unterstützt durch die Malteser, eine zentrale Versorgungsstation für die Einsatzkräfte aufgebaut und über zwei Tage betrieben.

Feuerwehren aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis, aus Hanau, dem Landkreis Offenbach und der Wetterau unterstützten im weiteren Verlauf die Löscharbeiten.
Hinzu kamen Einheiten des Main-Kinzig-Kreises, das THW, das DRK und die Malteser, die Polizei und Hessen Forst. Auch drei Hubschrauber der Polizei waren zeitweise im Einsatz und unterstützten die Löschmaßnahmen durch gezielte Wasserabwürfe. Drohneneinheiten aus Hanau, Karlstein, des THW und der Polizei lieferten in den einzelnen Abschnitten wichtige Lagebilder aus der Luft.

Eine besondere Herausforderung stellte wahrend des Einsatzes auch die Versorgung mit Löschwasser dar. Aufgrund des zeitweise enormen Wasserbedarfs wurde die Bevölkerung gebeten, ihren Wasserverbrauch vorübergehend zu reduzieren, um die generelle Trinkwasserversorgung nicht zu gefährden. Diese Bitte konnte am Dienstagmittag wieder aufgehoben werden.

Um das örtliche Wassernetz zu entlasten und den Fahrzeugverkehr im Wald besser zu strukturieren, wurde zusätzlich eine zentrale Wasserentnahmestelle an einem Hydranten in Hanau-Wolfgang und ein Pendelverkehr für alle Abschnitte im Einbahnstraßenverkehr eingerichtet.

Gemeinsam konnte der Brand bis zum Abend unter Kontrolle gebracht werden. Auch ein Übergreifen auf das Wochenendgebiet Wingerte und die Jagdhütte konnte buchstäblich in letzter Sekunde verhindert werden.

Auch Bürgermeister Klaus Schejna war während des gesamten Einsatzes eng in die Lage eingebunden und verschaffte sich wiederholt vor Ort ein Bild von der Situation. Insbesondere die unmittelbare Nähe der Brandstellen zum Wochenendgebiet „Wingerte“ stellte auch für die Gemeinde eine besondere Herausforderung dar. Gemeinsam mit den Einsatzverantwortlichen wurde die weitere Entwicklung der Lage fortlaufend bewertet und notwendige Maßnahmen abgestimmt. Darüber hinaus übernahm Bürgermeister Schejna einen Teil der Presse- und Medienkommunikation und stand während des Einsatzes als Ansprechpartner für Medienvertreter zur Verfügung.

Über Nacht wurden die Kräfte abgelöst und der Brand soweit stabilisiert und in seinen Grenzen gehalten. Die Rodenbacher Einsatzkräfte waren am Montag mit ca. 40 Personen teils bis tief in die Nacht in den einzelnen Abschnitten im Einsatz.

Bereits um 05:30 Uhr am Dienstagmorgen rückten abermals 20 Rodenbacher Kräfte, zusammen mit Löschzügen aus 5 anderen Kommunen, zur Ablöse der nächtlichen Kräfte in den Wald.

Über den ganzen Tag wurden in allen Abschnitten intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt und in den Nachmittagsstunden abermals eine Ablösung der Kräfte durchgeführt.

Ab Dienstagabend wurden die Einsatzkräfte massiv reduziert, sowie die Verpflegungsstation und die Einsatzleitung am Festplatz zurückgebaut. Die Einsatzstelle wurde ab diesem Zeitpunkt wieder komplett an die Feuerwehr Rodenbach übergeben.

Bereits beginnend in der Nacht um 03:30 Uhr und über den ganzen Mittwoch wurden intensive Kontrollfahrten und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Von 18-21 Uhr kam nochmals externe Unterstützung in Form von Feuerwehren und Einheiten des THW zum Einsatz. Durch diese wurden die Schlauchleitungen und Gerätschaften in dem riesigen Einsatzgebiet zurückgebaut und einer zentralen Sammelstelle zugeführt. An dieser werden die Geräte in den nächsten Tagen gereinigt, sortiert und den jeweiligen Feuerwehren wieder zugeführt.

In der Nacht zum Donnerstag mussten abermals von ca. 0-5 Uhr einige Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da bei einer Kontrolle durch eine Drohne einige Glutnester und kleiner Stellen welche sich wiederentzündet hatten entdeckt wurden. Auch über den Donnerstag und Freitag kam es immer wieder zur Meldung kleinerer Glutnester oder kleinerer Rauchentwicklungen, welche jeweils durch kleinere Löschtrupps abgelöscht wurden.

Nachdem am Freitagabend die Fahrzeuge und Gerätschaften grob gereinigt wurden, gilt es in den nächsten Tagen noch verlorene Ausrüstung zurückzuführen und zerstörte bzw. beschädigte Gerätschaften zu ersetzen.

Glücklicherweise kam es im gesamten Einsatzverlauf zu keinen ernsthaften Verletzungen. Neben einigen leichten Kreislaufproblemen waren nur kleinere Blessuren zu verzeichnen.

Insgesamt waren alles eingerechnet rund 1.000 Kräfte, davon in der Spitze ca. 500 gleichzeitig, im Einsatz.

Auf Einsatzlagen dieser Größenordnung kann man sich nicht vorbereiten. Vor allem sind sie nicht allein zu bewältigen. Wir sind dankbar für die große Unterstützung aus dem gesamten Rhein-Main Gebiet. Sowohl Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW und die Polizei haben Hand in Hand gearbeitet, um diese Großschadenslage zu bewältigen. Jedes Rädchen hat ineinandergriffen und jeder an seiner Stelle war für den Einsatzerfolg wichtig. Es ist immer wieder beeindruckend, wieviele Einsatzkräfte in unserer Region in kurzer Zeit mobilisiert und dann gemeinsam zum Wohl der Bevölkerung in den Einsatz gebracht werden können.

Wir sind unfassbar stolz auf unsere Einsatzkräfte! Durch die lange Einsatzdauer, den immer wieder drehenden Wind, die hohen Temperaturen und dem teilweise sehr schwierigen Gelände waren diese extrem gefordert. Sie sind in großer Zahl bis an den Rand der Erschöpfung und zum Teil darüber hinaus im Einsatz gewesen! Sowohl in der Hochphase des Einsatzes am Montag und Dienstag, als auch immer wieder in den folgenden Tagen zu Nachlösch- und Aufräumarbeiten. DANKE!

Auch aus der Bevölkerung, von Vereinen und Unternehmen wurde uns unglaublich viel Unterstützung, Hilfe und Zuspruch zuteil. Hier sagen wir ganz herzlich Dankeschön! Derzeit verschaffen wir uns noch einen Überblick darüber und werden in einem separaten Beitrag darauf eingehen.

Alles in allem sind wir unfassbar froh, dass wir alle gemeinsam diese Großschadenslage bewältigen und Schlimmeres für unser Rodenbach verhindern konnten, ohne dabei ernsthafte Verletzungen von Einsatzkräften oder Bevölkerung beklagen zu müssen!

https://www.ff-rodenbach.de/2026/08/10/ausgedehnter-waldbrand-in-rodenbach/

Adresse

Riedstrasse 5
Rodenbach
63517

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