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20/04/2026

Man kann es drehen und wenden wie man will. Die drei Grundprobleme aller Menschen sind: Geld, Partnerschaft, Gesundheit. Über letzteres erlaube ich mir ja seit weit über 20 Jahren zu schreiben.

Diese drei "Grundprobleme" erzeugen bei Menschen Angst und Sorgen.

Meinen Spruch dazu (der gar nicht von mir ist) lest ihr ja im Bild.

Nehmen wir mal ein Beispiel. In einer Telegram-Gruppe las ich Folgendes:

Sehr geehrte Bundesregierung, als Handwerker möchte ich mich heute einmal ganz förmlich und mit Tränen der Rührung in den Augen für Ihre beispiellose Unterstützung in Sachen Spritpreise und Lebenshaltungskosten bedanken.

Es ist wirklich beeindruckend, mit wie viel Weitsicht und Praxisnähe Sie uns „Helden des Alltags“ unter die Arme greifen.

# # # Unsere Highlights Ihrer Entlastungspolitik:

👉 Der psychologische Effekt: Vielen Dank, dass Sie die Spritpreise erst auf Rekordniveau steigen lassen, um uns dann mit einer „Entlastung“ zu beglücken, die sich anfühlt, als würde man ein brennendes Haus mit einer Wasserpistole löschen. Das hält uns mental wach!

👉 Logistik für Fortgeschrittene: Dass wir unsere Transporter, vollgepackt mit Werkzeug und Material, leider nicht gegen ein günstiges ÖPNV-Ticket eintauschen können, ist sicher nur ein kleines Detail. Ich freue mich schon darauf, die 800 m2 Gipskartondecke im Lastenfahrrad durch drei Landkreise zu kutschieren.

👉 Das Geniestreich-Modell „Einmalzahlung“: Ein ganz besonderer Dank gilt der glorreichen Idee, die Entlastung der Bürger einfach an uns Arbeitgeber auszulagern. Dass wir die Einmalzahlungen an unsere Mitarbeiter aus eigener Tasche stemmen dürfen, während unsere Material- und Spritkosten explodieren, war sicher die einfachste und eleganteste Lösung für Sie. Es ist schön zu wissen, dass Sie volles Vertrauen in die unendlichen Goldreserven des Mittelstands haben. Das trägt ungemein zur „Entlastung“ meines Bankkontos bei!

👉 Marktwirtschaftliche Ironie: Es ist schön zu sehen, dass die Entlastungen oft genau dort versickern, wo sie am wenigsten gebraucht werden – während wir an der Zapfsäule weiterhin das Gefühl haben, flüssiges Gold zu tanken, um überhaupt zum Kunden zu kommen.

# # # Fazit Wir fühlen uns wirklich „wertgeschätzt“. So sehr, dass wir uns kaum trauen, die nächste Rechnung an unsere Kunden zu schreiben, weil wir die gestiegenen Kosten ja irgendwie auffangen müssen – aber das ist sicher auch so geplant, um die Inflation mal so richtig in Schwung zu bringen, oder? Machen Sie weiter so! Wir arbeiten derweil einfach doppelt so viel, damit am Ende zumindest die Steuern pünktlich bei Ihnen ankommen, während wir für die nächste Tankfüllung wahrscheinlich einen Kleinkredit aufnehmen. Mit handwerklichem Gruß und leerem Tank, Ihr (immer noch) arbeitender Mittelstand

Soweit dieser treffende Beitrag.

Schon der Einstieg dieses "Handwerkertextes" hat mehr Wahrheitsgehalt als mancher Leitartikel aus der Hauptstadtpresse. Denn er trifft einen Nerv, den man in Berlin nur ungern hört: Wer mit dem Kopf plant, aber nie mit Werkzeug, Material oder Lieferwagen arbeiten musste, hält ein paar staatliche Almosen tatsächlich für eine „Entlastung“. Das erinnert mich mal wieder an 2020 als wir allen ernstes Stofffetzen verordnet bekamen und diese im Gesicht zu tragen hatten - stattlich angeordnet. Und wehe du hast die im Supermarkt unter die Nase gezogen - dann waren sie wieder da die "Blockwarte" und Meldeapostel...

Naja...

Besonders schön ist in diesem Telegram Text auch die Stelle mit der Gipskartondecke auf dem Lastenfahrrad. Das ist die Art von Realitätskontakt, die in Ministerien oft nur noch als exotische Folklore vorkommt. Dort stellt man sich offenbar vor, dass der Handwerker der Zukunft mit klimafreundlicher Gesinnung, einem ÖPNV Ticket und innerer Balance zur Baustelle schwebt. Der Akkuschrauber vermutlich in der einen, das Lastenrad in der anderen Hand.

Und dann Irland... Ich stelle fest, dass einige davon noch gar nichts mitbekommen haben.

Dort hat man nämlich nicht bloß gejammert, kommentiert und im Zwangs-Gebührenfunk die Stirn gerunzelt. Dort haben Bauern, Spediteure und andere Betroffene Straßen, Depots und sogar die einzige Raffinerie des Landes blockiert. Das ist eine Protestwelle, welche die Versorgung traf, Tankstellen leerfegte und die Regierung binnen Tagen in ernste Bedrängnis brachte - zumindest soweit ich das verfolgen konnte. Teilweise stand rund ein Drittel der Tankstellen ohne Treibstoff da. Die Regierung legte erst ein Entlastungspaket über 250 Millionen Euro auf und schob dann noch einmal 505 Millionen Euro nach, darunter Steuersenkungen auf Kraftstoff und weitere Hilfen. Politisch hatte das anscheinend auch "Erfolg": Die Regierungsmehrheit schrumpfte, ein Junior Minister trat zurück, und die Koalition musste sich einer Vertrauensabstimmung stellen, die sie nur knapp überstand.

Mit anderen Worten: In Irland wurde aus dem, was hierzulande gern als „soziale Zumutung mit kommunikativem Begleitservice“ verkauft wird, ein echter politischer Vorgang.

Und wie wurde darüber in Deutschland berichtet?

Gefunden habe ich nicht viel. ZDFheute berichtete über die Blockaden, die leerlaufenden Tankstellen und die Zuspitzung der Lage. Es war also nicht völlig unter dem Teppich. Aber es lief eher als Auslandsnotiz am Rande, nicht als große Debatte über die Frage, warum Menschen an einem Punkt ankommen, an dem sie sagen: bis hierher und nicht weiter. Debattiert wird eigentlich überhaupt kaum noch -- es sei denn nur mit den "Richtigen". Deswegen sieht man auch die immer gleichen Gesichter...

Naja... es passt mal wieder. Man meldet das Ereignis, aber neutralisiert seine Bedeutung weitgehend. Nur bitte nicht zu gründlich darüber nachdenken, was das für das eigene Land bedeutet. Vor allem nicht die unangenehme Frage stellen, ob auch hier eine politische Kaste unterwegs ist, die Kostensteigerungen stets erst geschehen lässt, um sich anschließend für ein dürftiges Trostpflaster feiern zu lassen. Der Bürger könnte hierzulande auf blöde Ideen kommen...

Das Muster ist bekannt. Krisen erzeugen, die man selbst (mit-) zu verantworten hat. Ich will darauf gar nicht im Detail eingehen -- ihr könnt es ja in die Kommentare schreiben...

Das geht dann jedenfalls wie folgt: Krise. Dann kommt ein hektisch geschnürtes „Paket“, das so verkauft wird, als hätte Moses persönlich die Steintafeln der Gerechtigkeit vom Finanzministerium heruntergetragen. Die Ministerien könnt ihr beliebig tauschen je nach "Krise". Und wenn die Leute trotzdem murren, heißt es, man müsse jetzt „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ zeigen. Was in der Praxis meist bedeutet: Der Bürger soll zahlen, schweigen und gefälligst dankbar sein. Und wenn dann einige nicht mitmachen, kommt die Keule. Schön zu sehen und wie im Lehrbuch 2020 bis 2022. Masken, 2G, Übersterblichkeit, Immunität und Gentechspritzen... der deutsche Michel glaubt alles was in der ÖRR Glotze läuft oder aus dem Bundeskanzleramt vom Teleprompter abgelesen wird.

In der Medizin läuft es nicht viel anders. Da glauben die meisten auch noch, dass dies der Segen auf Erden sei. Ja, Beispiele dieser Segnungen kann man anführen. Wenn man sich aber die Zahl der Ärzte in Relation zur Bevölkerung ansieht, sowie die Zahl der chronischen Erkrankungen und der Zahl der Medikamente die jeden Tag (man muss sagen) "gefressen" werden, dann haben wir hier eine Schieflage wie bei der Titanic eine Stunde bevor sie vollständig von der Wasseroberfläche verschwand. Aber die Kapelle spielt immer noch weiter.

Wichtig ist aber: Man muss nicht jede Aufregung mitmachen.

Das ist aus meiner Sicht heute fast schon eine Überlebenskunst. Denn täglich wird irgendwo die nächste Sau durchs Dorf getrieben. In der Politik. In den Medien. In der Medizin. Viel Lärm, viel Modeton, viel pseudowissenschaftlicher Aktionismus. Eine neue Studie hier, ein alarmistischer Aufmacher dort, ein „Durchbruch“, der drei Wochen später schon wieder in der Versenkung verschwindet. Ich erinnere nur an die Geschichten wie oft der Krebs schon besiegt worden sei... unfassbar.

Jedenfalls halte ich es für klug, beides zusammenzubringen: einen wachen Blick und ein ruhiges Nervensystem.

Denn nur wer innerlich halbwegs ruhig bleibt, kann überhaupt noch sauber denken.

In diesem Sinne darf ich nochmal an den Satz im Bild erinnern, den man sich ruhig öfter sagen sollte:

„Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Sorge über deinem Kopf fliegen. Aber du kannst verhindern, dass sie ein Nest in deinem Haar bauen.“

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02/03/2026

Sie entdeckte, dass gängige medizinische Praktiken Kinder töteten – und als sie es bewies, nannten die Ärzte sie eine Lügnerin.

1956. Dr. Alice Stewart stand vor einem Saal voller Radiologen und überbrachte ihnen eine Nachricht, die sie nicht hören wollten.
Kinder, die im Mutterleib Röntgenstrahlen ausgesetzt waren, starben doppelt so häufig an Leukämie wie nicht exponierte Kinder.
Die Röntgenstrahlen, denen ihre Mütter während der Schwangerschaft ausgesetzt waren – die routinemäßige pränatale Bildgebung, die jedes moderne Krankenhaus empfahl, deren absolute Sicherheit Ärzte versicherten und die als modernste Geburtshilfe galt – tötete die Babys.
Stille im Saal. Dann Feindseligkeit.

„Unmöglich“, sagte ein Radiologe. „Die Dosen sind zu gering, um Schaden anzurichten.“

„Ihre Methodik ist fehlerhaft“, sagte ein anderer.

„Sie verängstigen die Patienten unnötig.“
Alice hatte dies erwartet. Sie hatte die letzten drei Jahre damit verbracht, sich genau auf diese Reaktion vorzubereiten.

Denn was sie beweisen wollte, würde Karrieren zerstören, die medizinische Lehrmeinung umstürzen und einen ganzen Berufsstand zwingen, zuzugeben, dass er den Patienten, denen er helfen wollte, geschadet hatte.

Es begann 1953. Alice Stewart war Ärztin und Epidemiologin an der Universität Oxford. Der britische National Health Service (NHS) war gerade gegründet worden, und damit bot sich eine Chance: umfassende medizinische Daten der gesamten Bevölkerung.

Alice bemerkte etwas Beunruhigendes in diesen Daten. Die Leukämieraten bei Kindern stiegen. Nicht dramatisch, aber stetig. Und niemand wusste warum.
Leukämie bei Kindern war selten – etwa eines von 3.000 Kindern. Doch wenn sie zuschlug, waren die Folgen verheerend. Familien mussten mitansehen, wie gesunde Kleinkinder innerhalb weniger Monate tödlich erkrankten. Es gab keine Heilung. Keine Vorbeugung. Keine Erklärung.

Alice beschloss, eine zu finden.

Sie initiierte die Oxford-Studie zu Krebserkrankungen im Kindesalter – die erste groß angelegte Studie dieser Art. Sie befragte Mütter von Kindern, die an Leukämie gestorben waren, und verglich sie mit Müttern gesunder Kinder, die zur gleichen Zeit geboren wurden.

Was war an den Schwangerschaften anders gewesen?
Sie erwartete, Umweltgifte zu finden. Industriechemikalien. Infektionskrankheiten. Etwas Äußerliches und Offensichtliches.
Was sie fand, war die medizinische Versorgung selbst.
Mütter von Kindern, die an Leukämie starben, hatten deutlich häufiger während der Schwangerschaft Röntgenaufnahmen des Bauches erhalten.
Der Zusammenhang war unmissverständlich. Unbestreitbar. Und erschreckend.
Denn in den 1950er-Jahren waren pränatale Röntgenaufnahmen allgegenwärtig.
Ärzte nutzten sie, um die Schwangerschaft zu bestätigen, die Lage des Fötus zu überprüfen, den Geburtstermin zu berechnen und die Beckenmaße zu messen. Geburtshelfer versicherten nervösen Müttern, dass Röntgenaufnahmen modern, wissenschaftlich und sicher seien. Manche Schwangere wurden während der gesamten Schwangerschaft mehrfach geröntgt.
Es war Standardversorgung. Best Practice. Das Zeichen eines guten Krankenhauses.

Und es tötete Babys. Alice veröffentlichte ihre Ergebnisse 1956 in The Lancet, einer der weltweit renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften.
Die Gegenreaktion war sofort und heftig.

Radiologen griffen ihre Methodik an. Sie stellten ihre Statistiken infrage. Sie warfen ihr Panikmache und schlechte Wissenschaft vor.

„Es gibt keinen Mechanismus“, argumentierten sie. „Strahlung in solch geringen Dosen kann unmöglich Krebs verursachen. Die Theorie hält das nicht aus.“
Doch Alice hatte die Daten. Und die Daten waren verheerend.
Kinder, die auch nur einer einzigen pränatalen Röntgenaufnahme ausgesetzt waren, hatten ein doppelt so hohes Leukämierisiko. Mehrfache Expositionen erhöhten das Risiko noch weiter.
Das waren keine hypothetischen Gefahren. Das waren tote Kinder. Reale Familien, die ihren Ärzten vertraut und ihre Babys vor dem zehnten Lebensjahr an Krebs verloren hatten.
Alice veröffentlichte weiter. Studie für Studie bestätigte sich das Muster. Sie erweiterte die Forschung, bezog mehr Fälle ein, verfeinerte die Methodik. Jede Analyse bestätigte dieselbe erschreckende Wahrheit.
Die etablierte Ärzteschaft wehrte sich unermüdlich. Fachgesellschaften veröffentlichten Stellungnahmen, in denen sie ihre Arbeit infrage stellten. Förderinstitutionen lehnten ihre Förderanträge ab. Kollegen distanzierten sich von ihr. Sie wurde als Panikmacherin, rücksichtslos und fortschrittsfeindlich bezeichnet.

Eine prominente Radiologin erklärte öffentlich, ihre Forschung richte „mehr Schaden als Nutzen“ an, indem sie schwangere Frauen verängstige.
Alice' Antwort war in ihrer Einfachheit vernichtend: „Zeigen Sie mir, wo die Daten falsch sind.“
Niemand konnte es.
Denn sie lag nicht falsch. Sie war ihrer Zeit voraus. Und in der Wissenschaft fühlt es sich so lange an, als wäre man falsch, bis genügend Zeit vergangen ist.
Das Revolutionäre an Alices Arbeit war nicht nur die Identifizierung der Gefahr – es war das von ihr formulierte Prinzip.
Vor Alice Stewart basierte Strahlenschutz auf der „Schwellenwerttheorie“: Kleine Dosen waren harmlos, nur hohe Dosen verursachten Schäden. Es gab eine „sichere“ Strahlendosis, unterhalb derer sich niemand Sorgen machen musste.
Alice stellte diese grundlegende Annahme in Frage.
Sie argumentierte, dass es möglicherweise keine völlig sichere Dosis gäbe. Dass die Wirkungen von Strahlung kumulativ und probabilistisch seien. Dass nicht nur die Dosis, sondern die individuelle Verletzlichkeit der bestrahlten Person entscheidend sei.

Ein ungeborenes Kind – dessen Zellen sich rasant teilen, dessen Organe sich bilden und dessen DNA sich ständig repliziert – war besonders anfällig für Strahlenschäden.
Eine Dosis, die für einen Erwachsenen „sicher“ war, konnte für ein sich entwickelndes Kind katastrophal sein. Das war in den 1950er-Jahren Ketzerei. Es stellte jahrzehntelange Erkenntnisse der Strahlenforschung infrage, bedrohte Milliardenindustrien und implizierte, dass Atomtests, medizinische Bildgebung und industrielle Strahlenpraktiken weitaus gefährlicher waren, als die Behörden behaupteten. Alice kümmerte das nicht. Die Kinder in ihren Daten waren tot. Das war die einzige Autorität, die zählte. Der Wandel vollzog sich langsam. Schmerzlich langsam. In den 1960er- und 1970er-Jahren bestätigten weitere Forscher Alices Ergebnisse. Die Beweislage wurde erdrückend. Medizinische Fachgesellschaften begannen stillschweigend, ihre Richtlinien zu überarbeiten. In den 1980er-Jahren waren routinemäßige Röntgenuntersuchungen in der Schwangerschaft praktisch aus der Geburtshilfe verschwunden. Ultraschall – der Schallwellen und keine Strahlung nutzte – wurde zum Standardverfahren für die pränatale Bildgebung. Wie viele Leben wurden gerettet? Niemand weiß es genau. Doch die Leukämieraten bei Kindern in Großbritannien begannen Ende der 1960er-Jahre zu sinken, genau zu dem Zeitpunkt, als die Anwendung von Röntgenuntersuchungen in der Schwangerschaft stark zurückging. Tausende Kinder, die sonst gestorben wären, überlebten stattdessen. Weil eine Frau die Daten betrachtete und nicht wegschauen wollte.
Alice Stewart wurde 95 Jahre alt. Sie starb 2002, ohne jemals ihre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen, ohne jemals Strahlenschutzstandards in Frage zu stellen und ohne jemals zu argumentieren, dass die Schwachen mehr Schutz verdienen, als die Mächtigen für angemessen halten.
Sie erhielt nie einen Nobelpreis. Sie wurde nie zum Ritter geschlagen. Die medizinische Elite, die ihre Arbeit jahrzehntelang ignoriert hatte, entschuldigte sich nie offiziell.
Doch pränatale Röntgenuntersuchungen gehören der Vergangenheit an. Das Prinzip der „nicht sicheren Dosis“ ist heute weltweit grundlegend für Strahlenschutzstandards. Aufsichtsbehörden nutzen ihre Forschung bei der Festlegung von Expositionsgrenzwerten.
Ihr Sieg war nicht die Anerkennung. Es war die Ausbleiben von Todesfällen.
Hier ist, was Alice Stewart verstand, was ihre Kritiker nicht verstanden:
In der Wissenschaft geht es nicht um Höflichkeit. Es geht darum, Recht zu haben.
Wenn die Daten zeigen, dass Kinder sterben, und die etablierte Medizin das Gegenteil behauptet, dann beschönigt man die Botschaft nicht, um Konflikte zu vermeiden. Man veröffentlicht die Wahrheit und lässt sie unbequem sein.

Wenn die Finanzierung ausbleibt, weil Ihre Forschung mächtige Interessen bedroht, finden Sie andere Geldgeber. Wenn Kollegen Sie im Stich lassen, weil Sie unbequem sind, arbeiten Sie trotzdem weiter.
Wenn Ärzte Ihnen sagen, Sie würden Patienten Angst machen, sagen Sie: „Gut so. Sie sollten Angst haben. Wir haben ihnen geschadet.“
Alice Stewart wurde 30 Jahre lang abgewiesen, an den Rand gedrängt und beruflich bestraft, weil sie zu früh Recht hatte.

Und sie gab niemals auf.
Nicht, um ihre Karriere zu schützen. Nicht, um kollegiale Beziehungen aufrechtzuerhalten. Nicht, weil der Kampf zermürbend war.
Sie stand zu ihren Daten. Und die Daten belegten den Tod von Kindern.
Das war die einzige Rechnung, die zählte.
Wenn ein Arzt das nächste Mal eine Röntgenaufnahme anordnet und fragt, ob Sie schwanger sein könnten, dann verdanken wir diese Frage Alice Stewart.
Wenn eine Schwangere das nächste Mal einen Ultraschall statt einer Röntgenaufnahme erhält, hat Alice Stewart dieses Baby gerettet.
Wenn ein Sicherheitsstandard das nächste Mal Vorsicht statt Bequemlichkeit walten lässt, dann ist das Alice Stewarts Vermächtnis.

Sie bewies, dass kleine Dosen entscheidend sind. Dass Verletzlichkeit zählt. Dass ungeborene Kinder Schutz verdienen, selbst wenn es teuer und unbequem ist.

Sie kämpfte gegen das gesamte medizinische Establishment und gewann.

Nicht schnell. Nicht einfach. Nicht mit Anerkennung oder Belohnung.

Aber sie gewann.
Und Tausende von Kindern lebten, weil sie sich weigerte, die Daten zu verschweigen, die alle beunruhigten.
Sie wurde als Panikmacherin, Angstmacherin und schlechte Wissenschaftlerin beschimpft. Dabei war sie die Einzige, die die Wahrheit sagte.







12/02/2026

Für mich ist das ein Skandal. Und so was nennt sich Demokratie.

Schon merkwürdig,  es wird zwar kritisiert, dass die These mit dem Turbokrebs nicht ausreichend validiert ist, aber es w...
25/11/2025

Schon merkwürdig, es wird zwar kritisiert, dass die These mit dem Turbokrebs nicht ausreichend validiert ist, aber es wurde auch nicht das Gegenteil bewiesen.

Pathologin Dr. Ute Krüger spricht über Turbokrebs, Obduktionen und neue Daten zu mRNA-Injektionen. Im Gespräch mit HOCH2 erklärt sie, welche Befunde sie seit...

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