03/06/2026
+++PRESSEMITTEILUNG+++
AUSSTELLUNG „VERWUNDETE ZEIT“ VON DEBORAH MARSCHNER
IM FOYER DES STADTHAUSES RHEINBERG
Mit der Ausstellung „Verwundete Zeit“ präsentiert die Künstlerin Deborah Marschner aus Mülheim an der Ruhr vom 1. bis 26. Juni 2026 im Foyer des Stadthauses Rheinberg eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Menschen während der DDR-Diktatur.
Die Zeitzeugen-Ausstellung blickt auf die Auswirkungen von Machtmissbrauch, staatlicher Überwachung durch die Stasi sowie politischer Verfolgung in der DDR zurück. In insgesamt 19 Bildern und Objekten verarbeitet Deborah Marschner persönliche Erinnerungen und Zeitzeugnisse. Die Werke thematisieren die tiefen Einschnitte, die viele Menschen durch Einschränkung von Freiheit, Bildung und persönlichen Lebenswegen erfahren haben – und deren Folgen bis heute nachwirken.
„Verwundete Zeit“ versteht sich zugleich als künstlerischer Beitrag zur Erinnerungskultur. Mit ihren Arbeiten möchte die Künstlerin dazu beitragen, dass die Erfahrungen der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten und die Werte von Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie bewahrt werden.
Deborah Marschner wurde 1962 in Sachsen geboren und begann nach ihrem Umzug nach Nordrhein-Westfalen im Jahr 1990 einen neuen Lebensabschnitt. Seit 2010 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und Workshopleiterin. Ihre Werke wurden in den vergangenen Jahren unter anderem in Düsseldorf, Hamburg, Wien, Kamp-Lintfort, Venlo und Xanten gezeigt. Marschner ist Mitglied im BBK Westfalen sowie im Kunstverein Duisburg und betreibt seit 2023 ihr Atelier in Mülheim an der Ruhr.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Rheinberg. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen:
Deborah Marschner
www.deborahmarschner.de
Kontakt:
Kulturbüro der Stadt Rheinberg, Frau Jeanette Haas,
Tel.: 02843 171-269, eMail: [email protected]
Foto: Stadt Rheinberg