11/06/2026
Der großflächige Stromausfall in Reutlingen hat gezeigt, wie wichtig Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz sind. Nur wenige Tage später konnten rund 600 Schülerinnen und Schüler aus 23 sechsten Klassen beim Aktionstag „Katastrophenschutz an Schulen“ hautnah erleben, wie sie sich in Not- und Krisensituationen richtig verhalten.
Gemeinsam mit rund 30 Einsatzkräften und Helfenden von Feuerwehr Reutlingen, THW, DLRG, DRK und Maltesern konnten die Jugendlichen an 20 Mitmach-Stationen wichtige Grundlagen des Bevölkerungsschutzes kennenlernen. Dabei standen Themen wie Erste Hilfe, Hochwasserschutz mit Sandsäcken, Wassergefahren, Evakuierung, Notgepäck, Stromausfall und Krisenvorsorge im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten an allen Stationen selbst aktiv werden und praktische Erfahrungen sammeln.
An unser DLRG-Station wurden Wassergefahren thematisiert. Die Jugendlichen lernten, Gefahren am und im Wasser frühzeitig zu erkennen, Risiken richtig einzuschätzen und sich in Notfällen sicher zu verhalten.
Der Aktionstag ist Teil des landesweiten Projekts des Innenministeriums und Kultusministeriums Baden-Württemberg. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Krisenvorsorge, Selbstschutz und das richtige Verhalten in Notlagen zu sensibilisieren.
Auch Bürgermeister Roland Wintzen ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen und sich vor Ort ein Bild vom Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der beteiligten Organisationen zu machen.
Mit insgesamt acht Helferinnen und Helfern war die DLRG vor Ort vertreten und leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Aktionstags.
Ein besonderer Dank gilt Matthias Hoba (Feuerwehr Reutlingen), Till Steibli (DLRG) und Stefan Rempfer (Albert-Einstein-Gymnasium) für die hervorragende Planung, Organisation und Durchführung des Aktionstags. Durch ihr Engagement und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde dieser Tag zu einem großen Erfolg für die Schülerinnen und Schüler und den Bevölkerungsschutz in Reutlingen.
Die positive Resonanz zeigt: Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
Bilder: Steffen Schanz
Regierungspräsidium Tübingen