15/06/2026
‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️
➡️Der 8‑Stunden‑Tag ist eine historische Errungenschaft von Arbeiter*innenbewegung und Sozialdemokratie. Vorher waren Arbeitstage von 12 bis 16 Stunden normal. Seit der Einführung des 8-Stunden-Tages hat sich die SPD gegen jede Aufweichung gestellt und auch heute müssen wir stabil bleiben, weil eine Aufweichung Gesundheit, Mitbestimmung und Lebensqualität der Beschäftigten massiv angreifen würde. Die Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit wäre eine Machtverschiebung zugunsten der Arbeitgeber*innen und würde das Vertrauen in die SPD erschüttern.
‼️Wenn die SPD in Zeiten von Fachkräftemangel ernsthaft eine progressive Arbeitsmarktpolitik machen will, muss sie den 8‑Stunden‑Tag verteidigen und über die 4-Tage Woche diskutieren. Auf keinen Fall aber darf man sich auf Deals einlassen, die auf dem Papier „Flexibilität“ , aber in der Realität mehr Stress, Unsicherheit und Prekarität bedeuten.
🚨Der 8‑Stunden‑Tag sichert, dass Arbeit Mittel zum Leben bleibt – nicht umgekehrt: Er begrenzt die Verfügungsmacht der Arbeitgeberseite über die Lebenszeit der Beschäftigten und sorgt dafür, dass Menschen Freizeit, Schlaf und ein eigenes Leben außerhalb des Betriebs haben. Die Umstellung von einer täglichen auf eine rein wöchentliche Höchstarbeitszeit klingt zunächst technisch, ist aber ein riesiger Rückschritt. Schon jetzt ermöglichen Tarifverträge flexible Arbeitszeitmodelle unter Mitbestimmung der Arbeitnehmer*innen. Was die Bundesregierung nun plant, ist hingegen ein einseitiges Recht des Arbeitgebers, die Beschäftigten zu 10- bis 12-Stunden-Tagen zu zwingen.
🚨Wir lassen nicht zu, dass die SPD einen solchen kapitalen Fehler macht. Mit all unseren Mitgliedern wollen wir zeigen: Wir Jusos machen da nicht mit! Wir wollen unseren Abgeordneten klar zeigen, dass wir stabil stehen und sie sich uns anschließen sollten. Gemeinsam machen wir der Parteiführung klar: Bei mehr als 8 ist Schicht im Schacht!