02/02/2026
Der Kreis Recklinghausen hat heute den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen.
Unsere Fraktionsvorsitzende Fenja Jedl hat in ihrer Rede deutlich gemacht, dass dieser Haushalt niemandem leichtfällt – wir als CDU-Fraktion haben ihm trotzdem zugestimmt, weil er verantwortbar, ehrlich und notwendig ist.
Trotz stark steigender Pflichtausgaben bleibt der Kreis und unser Landrat Bodo Klimpel ein verlässlicher Partner für seine Städte: Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Gleichzeitig zeigt der Haushalt klar, wo die Probleme liegen – insbesondere im Sozialbereich, der mit über 300 Mio. Euro den größten Kostenblock darstellt.
Das Defizit für 2026 steigt auf rund 91 Mio. Euro, die Ausgleichsrücklage wird spätestens 2029 aufgebraucht sein. Deshalb braucht es endlich nachhaltige Lösungen von Land und Bund: Wer Aufgaben vorgibt, muss sie auch vollständig finanzieren.
Mit der 10-jährigen Investitionsplanung schafft der Kreis volle Transparenz über Projekte, Sanierungsbedarfe und Prioritäten – eine wichtige Grundlage für verantwortungsvolle Entscheidungen in den kommenden Jahren.
Zentrale Zukunftsthemen bleiben für uns außerdem bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum sowie eine leistungsfähige Verwaltung. Mehr Digitalisierung und der gezielte Einsatz von KI sollen Mitarbeitende entlasten, Prozesse beschleunigen und den Service für Bürgerinnen und Bürger verbessern.
Fazit: Es ist kein Schönwetterhaushalt, sondern ein Haushalt mit Klarheit, Verantwortung und Verlässlichkeit – und mit dem festen Willen, den Kreis Recklinghausen auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig zu halten.