15/03/2026
Unsere Kinder verdienen mehr als eine oberflächliche Renovierung. In der letzten Sitzung des Sozialausschusses wurde der ursprünglich geplante
Antrag zur Sanierung des Hortes „Räuberhöhle“ deutlich abgeschwächt. Statt einer umfassenden Lösung stand am Ende nur noch eine oberflächliche Renovierung im Raum. Es gab sogar den Vorschlag, dass Eltern bei der Renovierung unterstützen soll.
Für uns ist klar: Das reicht nicht aus.
Die FDP/Linke-Fraktion hat für die nächste Gemeindevertretung einen neuen Antrag eingebracht. Unser Ziel ist eine vollständige Sanierung des Hortgebäudes, damit die Kinder endlich in guten und modernen Räumen betreut werden können.
Unser Antrag umfasst unter anderem:
• Erneuerung der Heizungsanlage
• Modernisierung der Sanitäranlagen
• Angemessener Schallschutz für bessere Lern- und Spielbedingungen
• Neue Ausstattung für eine zeitgemäße Betreuung
Eine einfache Renovierung würde die bestehenden Probleme nur kurzfristig überdecken und die Gemeinde später noch teurer zu stehen kommen.
Wir wollen eine nachhaltige Lösung statt Flickwerk – für die Kinder, die Eltern und die Erzieherinnen und Erzieher.
Das Festhalten am Traum eines Anbaues ans rote Haus, ist mittlerweile unrealistisch geworden. Hierfür gab es einst eine Baugenehmigung aus dem Jahr 2014, diese ist inzwischen ausgelaufen und müsste neu beantragt werden. Auch für den 2018 beschlossenen Umbau des Hortgebäudes für eine Schulnutzung ist die Baugenehmigung von 2019 inzwischen abgelaufen. Der letzte Versuch diese umzusetzen ist Anfang 2023 gescheitert, als auf Antrag aus der CDU Fraktion die Mittel für die zeitweiligen Unterbringung der Kinder während der Bauphase aus dem Haushalt für 2023 gestrichen und nicht wieder bereit gestellt wurden. Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist das Anbauprojekt wirtschaftlich wohl kaum durchführbar, daher braucht es jetzt eine pragmatische Lösungen für die Betreuung der Kinder im Hort Räuberhöhle.
Was ist eure Meinung dazu? Sollte der Hort vollständig saniert werden?