Stadtarchiv Radevormwald

Stadtarchiv Radevormwald Herzlich Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite des Stadtarchivs Radevormwald. Inhaltlich verantwortlich: Iris Metzler

Die Stadt Radevormwald ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts vertreten durch den jeweilig amtierenden Bürgermeister.

Hinweis
04/09/2026

Hinweis

+++ Sonderausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ im Polizeipräsidium Wuppertal +++

Ab Donnerstag, 10.09.2026, stellt das Rheinisch-Bergische Zentrum für Polizeigeschichte, eine Abteilung der , in Zusammenarbeit mit dem Gedenk- und Lernort KZ Kemna und dem Verein Seitenblick e.V. Polizei – Geschichte – Kunst, die Ausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ im Wuppertal aus.

Begleitet wird die Sonderausstellung mit Kunstwerken des Künstlers Christian von Grumbkow und seiner Schülern, mit dem Titel „Die Stille danach“.

Am 30. Januar 1933 übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung.
Sie etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten, verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen.
Bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft spielten die Konzentrationslager (KZ) eine zentrale Rolle.

Heute kennen viele Menschen die Namen der großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Buchenwald oder Auschwitz, aber nur wenige haben schon einmal von frühen Konzentrationslagern wie Ahrensbök oder Kemna gehört.

Diese Ausstellung ist der Geschichte dieser ersten L***r gewidmet.

Im Rahmen der Sonderausstellung werden Vorträge und Führungen angeboten.

➡️ Führungen findet statt am:

📅 Dienstag, 22. September um 17 Uhr
📅 Donnerstag, 01. Oktober um 17:30 Uhr
📅 Dienstag, 20. Oktober um 17 Uhr
📅 Donnerstag, 29. Oktober um 17:30 Uhr

Folgende Vorträge sind geplant:

📅 Am Donnerstag 24. September, um 18 Uhr, findet der Vortrag „Willi Veller – ein SA-Schläger als Wuppertaler Polizeipräsident" statt.
📅 Am Donnerstag 15. Oktober, um 18 Uhr, findet der Vortrag „Solinger Häftlinge im KZ Kemna – Wer war Max Leven?“ statt.

❗Da die Teilnehmerzahl bei den Führungen und den Vorträgen begrenzt sind, bitten wir Sie um eine Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/portal/ppw/startseite



Foto: Gedenk- und Lernort ehemaliges KZ Kemna

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04/09/2026

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Nach längeren Verhandlungen ist am 4. August 2026 das novellierte „Gesetz über die Anbietung und Archivierung von Unterlagen sowie über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen“ (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW) in Kraft getreten. Es löst...

Für zwischendurch mal wieder ein Vorher -Nachher Foto 😊
01/09/2026

Für zwischendurch mal wieder ein Vorher -Nachher Foto 😊

Auch die Radevormwalderin Hilde Hahne wurde hier ermordet. Anhand der Akten ist Ihre Ankunft und Ihr Tod zu verfolgen. A...
24/08/2026

Auch die Radevormwalderin Hilde Hahne wurde hier ermordet. Anhand der Akten ist Ihre Ankunft und Ihr Tod zu verfolgen. Am 25.06.2016 organisierte der BGV Abt. Radevormwald eine Fahrt dorthin. An der Gaskammer beteten wir gemeinsam mit Pastor Motte und der Autorin Dörte Hofschen, die 2017 ein Buch über Hilde Hahne veröffentlichte. Ebenfalls im Juli 2016 verlegte Gunter Demnig einen "Stolperstein" zur Erinnerung.

[💡 Unten gibt es den Text auch in Einfacher Sprache.]
Heute vor 85 Jahren endete die sogenannte „Aktion T4“, in deren Verlauf allein in Hadamar über 10.000 Patient:innen aus diversen Heil- und Pflegeanstalten in einer Gaskammer im Keller ermordet wurden. In insgesamt sechs speziell dafür eingerichteten Tötungsanstalten ermordeten die Nationalsozialisten über 70.000 Menschen im gesamten Deutschen Reich.

Ein Grund für das Ende der „Aktion T4“ war die gescheiterte Geheimhaltung der Morde. Zwar sollten diese im Verborgenen stattfinden, doch in der Bevölkerung mehrten sich Gerüchte. In Hadamar wurden diese zusätzlich angeheizt durch die vielen „Grauen Busse“ und den ständig rauchenden Schornstein der Verbrennungsöfen. Zusätzlich dazu festigte die Predigt des Münsteraner Bischofs von Galen Anfang August 1941 das Wissen über die Patient:innenmorde in der Gesellschaft.

Mit dem Ende der „Aktion T4“ endeten jedoch nicht die Morde. In den nächsten Jahren wurden weiterhin Patient:innen aus Heil- und Pflegeanstalten in ihren Einrichtungen ermordet. Bereits ein Jahr nach dem Ende der Gasmorde wurde Hadamar erneut als Tötungsanstalt eingerichtet und diente in der sogenannten „dezentralen Euthanasie“ als einer der zentralen Tötungsorte.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

[💡 Der gleiche Text einfacher]
Vor 85 Jahren endete die „Aktion T4“.
Bei der „Aktion T4“ ermordeten N***s viele kranke und behinderte Menschen.
Die N***s nannten diese Morde „Euthanasie“.
Es bedeutet hier: Ein Mensch wird gezielt getötet.

In Hadamar ermordeten die N***s mehr als 10.000 Menschen.
Die Menschen lebten zuvor in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen.

Die N***s brachten die Menschen nach Hadamar.
Dort gab es eine Gas·Kammer.
Eine Gas·Kammer ist ein Raum für die Tötung mit Gas.
Die Menschen starben dort.

Im Deutschen Reich gab es sechs Orte für diese Morde.
Dort ermordeten die N***s mehr als 70.000 Menschen.

Die N***s wollten die Morde geheim halten.
Viele Menschen erfuhren trotzdem von den Morden.
In der Bevölkerung gab es immer mehr Gerüchte.
In Hadamar sahen die Menschen viele graue Busse.
Mit diesen Bussen kamen die Opfer nach Hadamar.

Dazu kam der Rauch aus dem Schornstein.
Der Rauch kam von den Öfen für die Toten.
So erkannten viele Menschen, was in Hadamar geschah.

Im August 1941 sprach Clemens August von Galen über die Morde.
Er war Bischof in Münster.
Ein Bischof ist ein Leiter der katholischen Kirche.
Er sprach offen über die Morde an kranken und behinderten Menschen.
Seine Rede machte die Morde noch bekannter.

Am 24. August 1941 stoppten die N***s die „Aktion T4“.
Damit endeten die Morde mit Gas in den sechs Tötungs·Anstalten.

Die Morde an kranken und behinderten Menschen gingen weiter.
Auch in Heil·Anstalten und Pflege·Heimen wurden weiter Menschen ermordet.
Die Täter nutzten dafür andere Wege.

Ein Jahr später wurde Hadamar wieder zu einem Ort für Morde.
Dort ermordeten die Täter viele Menschen.
Diese Form der Morde nennt man „dezentrale Euthanasie“.
„Dezentral“ bedeutet: Die Morde fanden an vielen Orten statt.
Hadamar wurde dabei zu einem wichtigen Ort für diese Morde.
Die Morde dauerten bis zum Ende der N**i·Zeit an.

Foto: Fotografie der Tötungsanstalt Hadamar mit rauchendem Schornstein 1941. Foto: Gedenkstätte Hadamar, Sammlung FS 4

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Und ein weiteres, herzliches Dankeschön an Frank Lommen, der heute extra für uns auf die Suche nach dem Grab von Bernhar...
23/08/2026

Und ein weiteres, herzliches Dankeschön an Frank Lommen, der heute extra für uns auf die Suche nach dem Grab von Bernhard Becker ging. Herzlichen Dank für Deine investierte Zeit, Dankeschön für die schönen Fotos und die Genehmigung sie hier zu veröffentlichen 👍

Gerade erst ist der Post online und schon gibt's weitere Hinweise. Herzlichen Dank an Frank Lommen 👍(Auch wenn da "Seite...
20/08/2026

Gerade erst ist der Post online und schon gibt's weitere Hinweise. Herzlichen Dank an Frank Lommen 👍
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Heute möchte ich Euch mitnehmen auf eine weitere Neuverzeichnung. Abgelegt unter dem Begriff Nachlass Becker, Briefe, Me...
20/08/2026

Heute möchte ich Euch mitnehmen auf eine weitere Neuverzeichnung. Abgelegt unter dem Begriff Nachlass Becker, Briefe, Meldekarte, Personalausweise fanden sich Zeitdokumente, die Hoffen, Bangen und die endgültige Gewissheit einer Radevormwalder Familie im 2. Weltkrieg widerspiegeln. Von der ersten Vermisstennachricht über den Bericht eines Kameraden bis hin zur Benachrichtigung über die Grablege und die spätere Umbettung, samt Ermäßigungsschreiben für Bruder und Schwester zur Fahrt zum Grab ihres Bruders Bernhard Becker. Ob die beiden wohl die Möglichkeit genutzt haben, um Abschied zu nehmen? Natürlich habe ich Euch auch schnell die Geburts- und Sterbeurkunde abgelichtet. Best. 2.0 A 57

Feldpost hatte ich schon einige, aber dieser Fund einer Postkarte aus der Kriegsgefangenschaft war mein erster (Best. 2....
13/08/2026

Feldpost hatte ich schon einige, aber dieser Fund einer Postkarte aus der Kriegsgefangenschaft war mein erster (Best. 2.0 A 56) Vor allem von dem Bruder von Gisela Papendick! Aber zu Gisela demnächst mehr 👍

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