05/09/2026
3. Veranstaltung "Radeberg im Dialog" -
diesmal mit Staatsminister Conrad Clemens!
„Wie geht es weiter mit Kita und Schule?“
Zu diesem Thema wurden im Rahmen unserer Reihe „Radeberg im Dialog“ von ungefähr 60 interessierten Gästen am 03.09.2026 dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Herrn Conrad Clemens, viele Fragen gestellt. Er informierte über bestehende Maßnahmen der Staatsregierung und zeigte zudem kreative Ideen auf, welche die gegenwärtige und künftige Bildung aller sächsischen Kinder sicherstellen sollen. Beispielsweise wird jeder Kita in Sachsen eine Kita- Pauschale gewährt, welche trotz Kindermangel ein Stück weit Sicherheit für die Aufrechterhaltung des Betriebes der Einrichtungen bringen soll. Insgesamt ist es Ansinnen des Staatsministers, fortschrittliche Bildung in allen Bereichen zu ermöglichen, dies im Kontext der veränderten Rahmenbedingungen unserer Zeit, insbesondere dem verstärkten Medienkonsum vieler Kinder. Er hob hervor, dass Sachsen im Bereich Bildung auf Platz 1 in Deutschland steht und dies auch so bleiben soll. Ein Meilenstein ist aus seiner Sicht durch das Verbot der Handynutzung bis zur 8. Klasse erreicht. Außerdem werden aktuell alle Lehrpläne Sachsens aktualisiert. Damit soll Bildung im modernen Stil im Freistaat garantiert und mehr pädagogischer Freiraum ermöglicht werden. Die Gäste horchten zudem auf, als der Staatsminister ausführte, dass ein weiteres wichtiges Thema angegangen wurde- die Teilhabe am Unterricht von Kindern mit einer Rechenschwäche, auch Dyskalkulie genannt. Künftig sollen 22 Stützpunktschulen in ganz Sachsen für diese Kinder eingerichtet werden. Dies sind erfreuliche Nachrichten, auch für Radeberger Kinder, die diese Lernbeeinträchtigung aufweisen. Ferner ließ eine weitere Nachricht des Staatsministers das Publikum applaudieren: Der Neubau der Radeberger Grundschule Süd hat oberste Priorität! Insgesamt nahm sich der Staatsminister trotz Erkältung zwei Stunden Zeit und ging auf alle Themen und Probleme ein, die die Teilnehmenden ansprachen. Danke dafür!
Text: Ines Kanzler