12/06/2026
Rückblick auf die gestrige Stadtverordnetenversammlung in Rüdesheim am Rhein! 🏛️✨
Gestern Abend kam das Stadtparlament beschlussfähig mit 28 Mitgliedern zusammen. Es war eine lange Sitzung mit zukunftsweisenden Beschlüssen und wichtigen Personalien für unsere Stadt. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
🏅 Ehrungen & personelle Weichenstellungen:
Heike Schwarz (SPD) wurde für stolze 20 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt und zum Stadtältesten ernannt. Vielen Dank für diesen großartigen Einsatz!
Dr. Ulrike Donie (GfR) wurde als Stadträtin vereidigt und kehrt in den Magistrat zurück.
Als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher wurden Constanze Kremer (CDU), Udo Lill (WIR) und Stefan Knauf (SPD) gewählt.
🚧 Infrastruktur & Baumaßnahmen:
Kreisel-Sperrung: Nächste Woche wird der Kreisel für 3 Tage voll und danach 1 Tag halbseitig gesperrt – danach erfolgt die Freigabe!
Bahn-Haltepunkt: Die Inbetriebnahme ist vor Weihnachten 2026 geplant.
Straßen & Glasfaser: Im Juli starten die Ausschreibungen für die Ferdinand-Heyl-Straße und den 1. Abschnitt der Marienthaler Straße. Zudem beginnen in Kürze Ausbesserungsarbeiten beim Glasfaserausbau.
Bolzplatz Assmannshausen: In Absprache mit Ortsvorsteher Torsten Schambach ist neuer Maschendrahtzaun bestellt und wird schnellstmöglich montiert.
Malerwinkel: Der Sanierung wurde zugestimmt. Es wird geprüft, ob hierfür Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ fließen können.
📈 Verwaltungsmodernisierung & Anträge:
Die Verwaltung soll moderner und schlanker werden. Ein wichtiger Schritt: Aus drei Gremien wird ein neuer Zukunftsbeirat, um auch den Informationsfluss zu verbessern.
Zugestimmt wurde u. a. der Freizeitgartennutzung in Presberg, der Bauleitplanung „Am Tal“ sowie einer neuen Katzenschutzverordnung.
💬 Intensive Diskussionen & Kompromisse:
Situation am Markt: Erleichterung für die Anwohner! Per Dringlichkeitsantrag der WIR (namentliche Abstimmung) wurde die Verwaltung beauftragt, zügig Maßnahmen für eine freie Durchfahrt der Anwohner zu ergreifen. Das Gesamtkonzept folgt nach der Sommerpause.
Sondernutzungsgebühren: Dem WIR-Antrag zur Satzungsänderung wurde mehrheitlich zugestimmt. Die GfR hatte hier im Vorfeld für eine Vertagung plädiert, um erst das offensive Gespräch mit den Bürgern bezüglich drohender Bußgelder zu suchen.
Zukunft der Kitas: Das Thema wurde heiß diskutiert. Am Ende gab es eine Einigung für den gemeinsamen Antrag von CDU, WIR und SPD. Durch einen Änderungsvorschlag der GfR – der die Organisationsform der beiden Standorte vereinfacht – konnten auch wir der Vorlage zustimmen. Damit bleibt der Betrieb durch den ehrenamtlichen Trägerverein zukunftssicher. Nach der Sommerpause setzen sich alle Träger für die langfristige Planung an einen Tisch.
Ein großer Dank geht zudem an Frau Machts und das Netzwerk „Älter werden“ für ihre wertvolle Arbeit! 🙏