FREIE WÄHLER Quierschied

FREIE WÄHLER Quierschied Die FREIE WÄHLER Quierschied ist eine freie Wählervereinigung in der Rechtsform eines n. e. Vereins. www.fw-quierschied.de ausgeben.

Die Freien Wähler Quierschied wurden 2008 gegründet, um der desolaten Haushaltssituation der Gemeinde Quierschied, verursacht durch die Politik von CDU und SPD und ihren jeweiligen Koalitionspartnern, etwas entgegenzusetzen. Wir sind eine der am höchsten verschuldeten Gemeinden im Saarland, mit verursacht durch das Bergbauende und der Unfähigkeit der Verantwortlichen, den notwendigen Strukturwande

l nicht nur einzuleiten, sondern eben auch erfolgreich umzusetzen. Zunächst konnten wir -gemeinsam mit der SPD- die "Große Lösung" der CDU für die Quierschieder Ortsmitte mit der Kommunalwahl 2009 verhindern. Leider arbeitet die SPD seither gemeinsam mit der CDU in einer quasi informellen GroKo an der "Elbphilharmonie Quierschied (Kultursaal)". Nach einem Starkregenereignis 2009, das einen Schaden verursacht hat, der mit unter 1 Mio. € zu erledigen gewesen wäre, wird die Gemeinde über den Kauf eines neuen Rathauses, den Bau eines neuen Kultursaales (mit Abrisskosten, Umzug Bücherei, etc.) bis zur jetzt schon wieder notwendigen energetischen Sanierung des neu gekauften Rathauses rd. 10 Mio. Wir halten dies für einen finanzpolitischen Skandal und für ein Verbrechen an der Zukunft unserer Kinder.

Verwaltung sowie CDU/SPD sehen keine Alternative zum Netto Foto: FREIE WÄHLER Quierschied, Van EssenGernot Abrahams, FRE...
08/06/2026

Verwaltung sowie CDU/SPD sehen keine Alternative zum Netto

Foto: FREIE WÄHLER Quierschied, Van Essen
Gernot Abrahams, FREIE WÄHLER und Mitglied des Ortsrates Fischbach Camphausen, lehnt den Bebauungsplan F301 „Verbrauchermarkt Fischbach“ weiterhin ab.
Der Ortsrat wurde hierzu lediglich angehört, ohne echte Entscheidungskompetenz.
Unverständlich bleibt, dass die Verwaltung – ebenso wie CDU und SPD – keinerlei Veranlassung sehen, dem Investor das zum Verkauf stehende Ladenlokal Van Essen in der Talstraße als Alternative anzubieten. Die Begründung, die Fläche sei zu klein und Verbrauchermärkte benötigten mindestens 800 m², ist eine pauschale Aussage und ersetzt keine sachliche Prüfung.
Gerade weil sich diese Alternative erst in jüngster Zeit ergeben hat, muss sie zwingend geprüft werden. Andernfalls riskieren wir nicht nur eine Fehlplanung, sondern auch einen weiteren Leerstand in der Talstraße, der dem Ortsbild schadet.
Stattdessen soll das Projekt im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung vorangetrieben werden – mit zusätzlicher Versiegelung, Eingriffen ins Überschwemmungsgebiet und absehbaren Belastungen durch Verkehr und Lärm.
„Solange Alternativen nicht geprüft und Risiken ignoriert werden, lehne ich auch den Bebauungsplan ab“, so Abrahams.

08/06/2026

Saar-Kommunen häufen Schulden an
Auf den ersten Blick gibt es eine gute Nachricht: Die riskanten Kassenkredite der Saar-Kommunen sind dank Saarlandpakt stark gesunken. Doch die Investitionsschulden steigen umso schneller – um fast 40 Prozent in fünf Jahren.

Der Schuldenstand der Saar-Kommunen ist in den vergangenen fünf Jahren stark angestiegen. Immerhin sind die Kassenkredite rückläufig.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von Janek Böffel
SaarbrückenDie saarländischen Kommunen haben in den vergangenen Jahren fast 40 Prozent mehr Schulden angehäuft. Lag die Höhe der Investitionskredite der Städte und Gemeinden Ende 2020 noch bei 1,67 Milliarden Euro, ist sie nach Angaben des Statistischen Bundesamts bis Ende vergangenen Jahres auf 2,33 Milliarden Euro angewachsen. Das ist eine Steigerung von 654 Millionen Euro binnen fünf Jahren. Zwar sind diese sogenannten fundierten Schulden deutschlandweit gestiegen, im Nachbarland Rheinland-Pfalz betrug der Anstieg aber beispielsweise nur 21 Prozent im selben Zeitraum.

Der Saarländische Städte- und Gemeindetag (SSGT) beobachtet das mit Sorge. „Der Anstieg ist höher als im Bundesvergleich, was darin begründet ist, dass die saarländischen Kommunen im Gegensatz zu denjenigen aus den reicheren Bundesländern über so gut wie keine eigenen Finanzmittel für Investitionen verfügen, das heißt, es wird Fremdkapital entweder in Form von Zuschüssen oder in Form von Krediten benötigt“, erklärt SSGT-Geschäftsführer Stefan Spaniol.

Wie schnell Schulden ansteigen können, zeigt das Beispiel der Gemeinde Kirkel. Dort hat sich der Schuldenstand seit 2020 fast versechsfacht. Lagen die fundierten Schulden damals bei rund sechs Millionen Euro, sind es nun über 30. Zwar stammen 14 Millionen Euro aus der Auflösung eines Eigenbetriebs, aber zehn Millionen hat die Gemeinde auch selbst für Investitionen aufgenommen. „Der Gemeinde Kirkel mangelt es wie allen Kommunen im Land an einer angemessenen finanziellen Grundausstattung“, sagt Bürgermeister Dominik Hochlehnert (CDU).

Die Landesregierung verweist darauf, dass die Saar-Kommunen im vergangenen Jahr deutlich weniger neue Schulden machen mussten als im Bundesschnitt. „Die Situation hat sich also deutlich weniger stark verschlechtert als im Durchschnitt der Flächenländer“, teilt das Finanzministerium mit. Allerdings sei sie eben nur „geringfügig besser“ als im Rest: „Sie drückt die Schieflage aus, die bundesweit auf kommunaler Ebene festzustellen ist.“

Das Problem aus Sicht des SSGT: Selbst die neuen Schulden reichten nicht aus, „um unsere Infrastruktur in den baulichen Zustand zu versetzen, in dem er eigentlich sein sollte“, sagt Spaniol. So liege Schätzungen zufolge der Investitionsrückstand bei rund drei Milliarden Euro.

Allerdings gibt es dann doch eine Zahl, die auf den ersten Blick Hoffnung macht. Denn während die Investitionskredite angewachsen sind, sind die Kassenkredite im selben Zeitraum spürbar gesunken. Kassenkredite dienen der kurzfristigen Überbrückung finanzieller Engpässe, sie dürfen nicht für Investitionen etwa in Infrastruktur genutzt werden. Diese Liquiditätskredite gelten als besonders riskant, da sie bei steigenden Zinsen schnell teuer werden. Ab 2019 hatte das Saarland deshalb begonnen, die Hälfte der kommunalen Kassenkredite – damals rund zwei Milliarden Euro – zu übernehmen. Im Gegenzug haben sich die Kommunen verpflichtet, keine weiteren aufzunehmen und die bestehenden zu tilgen.

„Der Gemeinde Kirkel mangelt es wie allen Kommunen im Land an einer angemessenen finanziellen Grundausstattung.“

Dominik Hochlehnert (CDU)
Bürgermeister
Und tatsächlich ging das System bisher auf. Ende vergangenen Jahres lag die Summe der Kassenkredite bei nur noch 541 Millionen Euro. Diese Werte sind umso auffälliger, da die Kassenkredite der Kommunen deutschlandweit – selbst in wohlhabenderen Bundesländern – deutlich angestiegen sind, auf mehr als 36 Milliarden Euro. „Der Rückgang im Saarland belegt die bis zuletzt positiven Wirkungen des Saarlandpakts“, teilt das Finanzministerium mit. „Dank des Saarlandpakts und wegen des starken Anstiegs in den anderen Ländern ist eine gewisse Normalisierung der Kassenkreditbelastung im Ländervergleich festzustellen.“

Doch der SSGT warnt vor einer allzu positiven Interpretation. Einerseits hätten teils Sondereffekte für eine bessere Entwicklung gesorgt, aber vor allem seien die sinkenden Kassenkredite sogar Ausdruck eines Problems. Zuletzt hätten nämlich viele Kommunen Investitionskredite aufgenommen, das Geld aus personellen oder organisatorischen Gründen gar nicht ausgeben können. Deshalb hätten sie keine Kassenkredite aufnehmen müssen.

Das sei also „nur scheinbar ein positives Zeichen, da das Geld ja für den Zweck der Investitionen aufgenommen worden ist und hierfür auch irgendwann verwendet wird. Spätestens dann ist das Loch in der Kasse da und die jeweilige Kommune muss dann Kassenkredite aufnehmen“, sagt Spaniol. Man könne also „folglich von einer Momentaufnahme sprechen, die nichts an der strukturellen Schieflage der Kommunen ändert, sondern vielmehr Ausdruck derselben ist.“

Auch deshalb beobachten viele die mit der Neufassung des Saarlandpaktgesetzes beschlossenen Lockerungen mit Sorge. Die erlauben es den Kommunen in diesem und dem nächsten Jahr, bis zu 700 Millionen Euro neue Kassenkredite aufzunehmen, um genehmigungsfähige Haushalte hinzubekommen. „Diese Rechentricks sollen die Haushalte retten, führen aber nicht zu echten Sanierungserfolgen, sondern zu einem weiteren Anstieg der Kassenkredite“, warnt der Kirkeler Bürgermeister Hochlehnert.

Selbst das Finanzministerium betont zwar, dass der nun drohende Anstieg bei den Kassenkrediten an der bundesweiten finanziellen Schieflage der Kommunen liege, nennt die Lockerungen aber selbst einen „Reflex auf die objektiv erheblich verschlechterten Rahmenbedingungen.“ Auch der SSGT, der dem Plan aufgrund der Not vieler Kommunen zugestimmt hatte, warnt vor einer „neuen Verschuldungsspirale“. Spätestens dann wäre die positive Entwicklung nur eine Momentaufnahme.(sas)

31/05/2026
06/05/2026

Ein Jahr Schwarz-Rot. Ein Jahr der Ankündigungen ohne Ergebnisse.

Am Mittwoch ist die schwarz-rote Bundesregierung seit einem Jahr im Amt. Wie lange CDU und SPD noch miteinander regieren können, ist angesichts des anhaltenden Streits in fast allen Reformfragen nicht absehbar.

Aktuell sind nur noch 15 Prozent aller Wähler mit der Regierungsarbeit zufrieden. Ein historischer Tiefstwert!

Besonders in der schleppenden Wirtschaftsentwicklung wird die mangelnde Entschlusskraft der Regierung deutlich. Der vollmundig ausgerufene „Herbst der Reformen” ist ausgefallen und viele Reformfragen wurden in Kommissionen ausgelagert. Jetzt, wo erste Vorschläge auf dem Tisch liegen, zerstreiten sich die beiden Lager über die Umsetzung.

Zum Jahrestag der Kanzlerschaft Merz am 6. Mai kann man nur noch fordern.

30/04/2026

Die Koalition aus CDU, CSU und SPD spricht von einer „Woche der Reformen“.

Die Wahrheit: Es sind keine Reformen. Es ist Umverteilung – und am Ende zahlen wieder die Menschen in Deutschland.

Immer höhere Abgaben.
Immer mehr Bürokratie.
Immer weniger Netto vom Brutto.

Und was macht der Staat?
Er spart nicht bei sich selbst.

Genau da liegt das Problem.

Wir brauchen endlich echte Reformen – und die müssen beim Staat beginnen: Weniger Verwaltung. Weniger Verschwendung. Mehr Effizienz.

Und vor allem: radikale Deregulierung.

Unsere Unternehmen werden ausgebremst, Innovation wird blockiert, Wachstum verhindert. So entsteht kein Aufbruch – so entsteht Stillstand.

Deutschland kann mehr. Aber dafür braucht es den Mut, den Staat schlanker zu machen und den Menschen wieder Luft zum Atmen zu geben.

Nicht die Bürger müssen sich ändern. Die Politik muss sich ändern.

– Eroglu, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Hessen & MdEP

Neuer Kindergarten nimmt Gestalt an – Namensvorschläge gesuchtFoto FREIE WÄHLER Quierschied: Kita QuierschiedDer Neubau ...
29/04/2026

Neuer Kindergarten nimmt Gestalt an – Namensvorschläge gesucht

Foto FREIE WÄHLER Quierschied: Kita Quierschied
Der Neubau des Kindergartens schreitet planmäßig voran. Bei einem Vor-Ort-Termin konnte sich unser Ratsmitglied Gernot Abrahams gemeinsam mit dem verantwortlichen Architekten einen ersten Eindruck vom aktuellen Baufortschritt verschaffen.

Die Arbeiten befinden sich derzeit noch in vollem Gang, dennoch soll bereits im kommenden Monat der Innenbetrieb möglich sein. Parallel dazu stehen die Vorbereitungen für die Außenanlagen kurz bevor: Die notwendigen Erdarbeiten sind geplant, die Spielgeräte werden noch im Laufe dieses Monats geliefert. Anschließend wird das Gelände vollständig eingezäunt.

In der Aprilsitzung des Gemeinderates wird über den Kauf der Einrichtung sowie über die künftige Trägerschaft entschieden. Sofern das Gebäude in den Sommermonaten schlüsselfertig übergeben wird und der Gemeinderat seine Zustimmung erteilt, soll der neue Kindergarten schrittweise seinen Betrieb aufnehmen und mit Leben – und vielen Kinderherzen – gefüllt werden.

Was dem neuen Kindergarten bislang noch fehlt, ist ein passender Name. Die Bürgerinnen und Bürger sind daher eingeladen, kreative Namensvorschläge einzureichen. Ideen und Anregungen können gerne auch mit uns geteilt werden.



„Priorität Brunnen – nicht die nächste Tischtennisplatte“https://www.fw-quierschied.de/prioritaet-brunnen-nicht-die-naec...
22/04/2026

„Priorität Brunnen – nicht die nächste Tischtennisplatte“
https://www.fw-quierschied.de/prioritaet-brunnen-nicht-die-naechste-tischtennisplatte/ #
Foto FREIE WÄHLER: KI-generiert, Tischtennisplatte am Brunnen

Im Ortsrat wurde erneut über die Errichtung einer weiteren Tischtennisplatte beraten. Vertreter der CDU verwiesen darauf, dass Tischtennis inzwischen eine führende Sportart im Saarland sei und sich Bürger eine zusätzliche Platte gewünscht hätten.

Ortsratsmitglied Gernot Abrahams (FREIE WÄHLER Quierschied) stellte jedoch klar, dass aus seiner Sicht andere Maßnahmen deutlich dringlicher seien. Er verwies darauf, dass die 3.500 Euro Ortsverschönerungsmittel sinnvoller in die Reparatur des Brunnens am Marktplatz Fischbach‑Camphausen hätten fließen sollen.

Abrahams betonte: „Wir diskutieren über weitere Tischtennisplatten, während der Brunnen seit Jahren stillsteht. Wenn man den Anspruch hat, den Ortskern zu stärken und das Brunnenfest attraktiv zu gestalten, dann muss die Instandsetzung des Brunnens Vorrang haben. Die Mittel für die Ortsverschönerung wären hier eindeutig besser eingesetzt gewesen.“

Abschließend weist Abrahams darauf hin, dass man sich beim kommenden Brunnenfest nicht wundern solle, wenn der Brunnen erneut trocken bleibt. Er betont, dass die wiederholte Entscheidung, Mittel in zusätzliche Tischtennisplatten zu investieren, zwangsläufig dazu führt, dass für dringend notwendige Maßnahmen wie die Instandsetzung des Brunnens keine Gelder mehr zur Verfügung stehen.

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Rußhütter Str. 29a
Quierschied
66287

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