Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Gedenken an politische Verfolgung und Gewalt in den Diktaturen des 20. Jhd. in Deutschland .

Die Gedenkstätte Lindenstraße zeigt im ehemaligen Untersuchungsgefängnis vier Ausstellungen zu politischer Verfolgung unter den Nationalsozialisten, dem sowjetischen und dem DDR-Geheimdienst sowie über die Friedliche Revolution 1989/90. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße fördert das Andenken an Verfolgte der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungsherrschaft und der SED-Diktatur. Im ehemaligen

Gerichts- und Hafthaus wird die Geschichte der unterschiedlichen Diktaturen und ihrer Opfer erforscht und dokumentiert. Auch die Überwindung der SED-Diktatur und der Einsatz für Freiheit und Menschenrechte werden hier gewürdigt. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße zeigt Ausstellungen zu allen Phasen der Geschichte des Hauses und bietet regelmäßig Veranstaltungen zu damit verbundenen Themen an. Die Dauerausstellung kann individuell oder mit Führung besucht werden. Seminar- und Weiterbildungsangebote sowie Projekttage können nach Absprache gebucht werden.

Heutiges Gedenken an die Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 mit einer Kranzniederlegung u.a. mit der Beauftragte...
17/06/2026

Heutiges Gedenken an die Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 mit einer Kranzniederlegung u.a. mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Maria Nooke und mit dem Dezernenten für zentrale Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam (Potsdam.de) , Dieter Jetschmanegg. Für die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße sprach Vorstand Maria Schultz.

Die anschließende Sonderführung ging auf die Ereignisse rund um den 17. Juni 1953 und die in diesem Zusammenhang anschließenden zahlreichen Verhaftungen in Potsdam ein.

Am 17. Juni 1953 kam es in mehr als 700 Orten in der DDR zu Streiks, Kundgebungen und der Erstürmung von SED- und Polizeigebäuden. Hunderttausende Menschen schlossen sich den Protesten für bessere Lebensbedingungen, Demokratie und Freiheit an. In Brandenburg gab es Proteste unter anderem in Potsdam, Rathenow, Brandenburg an der Havel, Oranienburg, Hennigsdorf und Velten. Sowjetisches Militär und DDR-Volkspolizei schlugen den Aufstand blutig nieder. Mehr als 50 Menschen starben; etwa 15.000 Männer und Frauen kamen im Zusammenhang mit dem Aufstand in Haft. Zahlreiche Menschen wurden auch in die Untersuchungshaftanstalt Lindenstraße 54 eingesperrt.

Am Mittwoch, den 17. Juni, um 14 Uhr wird in der Gedenkstätte Lindenstraße an die erste große Protestbewegung in der DDR...
15/06/2026

Am Mittwoch, den 17. Juni, um 14 Uhr wird in der Gedenkstätte Lindenstraße an die erste große Protestbewegung in der DDR erinnert.
Am 17. Juni 1953 kam es in mehr als 700 Orten in der DDR zu Streiks, Kundgebungen und der Erstürmung von SED- und Polizeigebäuden. Hunderttausende Menschen schlossen sich den Protesten für bessere Lebensbedingungen, Demokratie und Freiheit an. In Brandenburg gab es Proteste unter anderem in Potsdam, Rathenow, Brandenburg an der Havel, Oranienburg, Hennigsdorf und Velten. Sowjetisches Militär und DDR-Volkspolizei schlugen den Aufstand blutig nieder. Mehr als 50 Menschen starben; etwa 15.000 Männer und Frauen kamen im Zusammenhang mit dem Aufstand in Haft. Zahlreiche Menschen wurden auch in die Untersuchungshaftanstalt Lindenstraße 54 eingesperrt.

Zum Gedenken an die Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 findet um 14 Uhr eine Kranzniederlegung der Landeshauptstadt Potsdam ( .de) im Hof der Gedenkstätte Lindenstraße statt.
Im Anschluss bietet die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße eine Sonderführung an, mit Fokus auf die Ereignisse um den 17. Juni 1953 und die in diesem Zusammenhang anschließenden zahlreichen Verhaftungen in Potsdam.

Der Eintritt zur Sonderführung ist frei.
Um Anmeldung unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de wird gebeten.

Die rote Backsteinfassade des „Großen Holländischen Hauses“ von 1737 im Zentrum von Potsdam lässt kaum erahnen, dass sic...
11/06/2026

Die rote Backsteinfassade des „Großen Holländischen Hauses“ von 1737 im Zentrum von Potsdam lässt kaum erahnen, dass sich dahinter ein ehemaliges Justiz- und Gefängnisgebäude verbirgt.⁠

Heute gibt die Gedenkstätte Lindenstraße mit Ausstellungen, Führungen und Sonderveranstaltungen Einblicke in politische Verfolgung und Haft im 20. Jahrhundert in Deutschland. Im Fokus stehen die Schicksale derjenigen, die während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur hier in Potsdam inhaftiert und verurteilt wurden.⁠

📖 Die Sonderausstellung „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort Lindenstraße 1945–1952“ beleuchtet noch bis zum 12. Juli die sowjetische Nutzung des Gebäudes. Anhand von 26 Biografien erzählt sie von Lebenswegen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie erzählen stellvertretend von mehr als 2.000 Männern, Frauen und Jugendlichen aus ganz Europa, die in dieser Zeit den Haftort durchliefen.⁠

Von Dienstag bis Sonntag lässt sich das Haus mit einem Audioguide individuell erkunden. Wer tiefer eintauchen möchte, kann jeden Samstag auf einer öffentlichen Führung den Spuren der Vergangenheit nachgehen. ⁠

ℹ️ Veröffentlichung im Rahmen einer bezahlten Partnerschaft.⁠

📷 Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Einblicke in die geführte Fahrradtour „Neuer Garten – Schloss Cecilienhof – ehemaliges KGB-Viertel – Gedenkstätte Linden...
08/06/2026

Einblicke in die geführte Fahrradtour „Neuer Garten – Schloss Cecilienhof – ehemaliges KGB-Viertel – Gedenkstätte Lindenstraße“ mit Schlossbereichsleiter Matthias Simmich und Gedenkstättenleiterin Maria Schultz am vergangenen Freitag.

Die Fahrradtour fand statt im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort 1945-1952“. Die Ausstellung ist noch bis 12. Juli in der Gedenkstätte Lindenstraße zu sehen.

Informationen zu unseren Veranstaltungen schicken wir auch monatlich über unseren Newsletter. Ein Anmeldelink ist auf unserer Website zu finden: https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/ausstellungen/veranstaltungen/

Fotos: Michael Lüder

Freitag, 5. Juni, 16 UhrGeführte Fahrradtour „Neuer Garten – Schloss Cecilienhof – ehemaliges KGB-Viertel – Gedenkstätte...
01/06/2026

Freitag, 5. Juni, 16 Uhr
Geführte Fahrradtour „Neuer Garten – Schloss Cecilienhof – ehemaliges KGB-Viertel – Gedenkstätte Lindenstraße"

Im Rahmen der Sonderausstellung „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort 1945-1952“ findet eine geführte Fahrradtour mit dem SPSG-Schlossbereichsleiter Matthias Simmich und Gedenkstättenleiterin Maria Schultz statt.

In Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Dauer: ca. 120 Minuten
Treffpunkt: Meierei Potsdam, Am Neuen Garten 10
Eintritt frei.
Maximal 15 Teilnehmende

Es gibt noch wenige Plätze, schnell anmelden!

> Anmeldung erforderlich unter: info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de

Am Sonntag, den 17. Mai ist Internationaler Museumstag. Von 10-18 Uhr lädt die Gedenkstätte Lindenstraße bei freiem Eint...
12/05/2026

Am Sonntag, den 17. Mai ist Internationaler Museumstag. Von 10-18 Uhr lädt die Gedenkstätte Lindenstraße bei freiem Eintritt zu einem Besuch ein.

Entweder ganz individuell, mit Audioguide (Deutsch, Deutsche Leichte Sprache, Englisch, Spanisch, Französisch Polnisch, Dänisch sowie ein Guide in DGS) oder zu einer unserer Führungen.

- 11h & 13h: Überblicksführung durch die Gedenkstätte
- 15h / 3p.m.: Guided tour in English
- 16:30h: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung

Eine Anmeldung zu den kostenfreien Führungen ist erwünscht unter empfang[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de

Unsere neue Graphic Novel „UNVERGESSEN – Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“ wurde mit dem EMYS-...
07/05/2026

Unsere neue Graphic Novel „UNVERGESSEN – Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“ wurde mit dem EMYS-Sachbuchpreis im Mai ausgezeichnet!

Die Jury begründete die Auszeichnung wie folgt:
"Die Jury hat das Buch besonders überzeugt, da es auf eindringliche und zugleich zugängliche Weise ein zentrales Kapitel deutscher Geschichte vermittelt. Durch die Verbindung von künstlerisch vielfältigen Graphic-Novel-Elementen und fundierten Hintergrundtexten eröffnet „UNVERGESSEN“ insbesondere jungen Leser:innen einen emotionalen und zugleich informierten Zugang zu den Lebensgeschichten von Menschen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die unterschiedlichen biografischen Perspektiven stehen exemplarisch für das Schicksal von Millionen und machen die Auswirkungen ideologischer Ausgrenzung greifbar. Gerade die gelungene Verknüpfung von individueller Erzählung und historischer Einordnung macht den Titel zu einer besonders wertvollen und nachhaltigen Form der Erinnerungskultur."

Wir freuen uns sehr!

Die Graphic Novel ist bei uns vor Ort in der Gedenkstätte Lindenstraße kostenfrei erhältlich.

Der EMYS-Sachbuchpreis ist eine angesehene monatliche Auszeichnung für herausragende Kinder- und Jugendsachbücher, die seit 2013 in Potsdam verliehen wird. Getragen von proWissen Potsdam e.V., der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam und der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj), prämiert die Jury fachlich kompetente, attraktiv gestaltete Bücher für Leser ab 6 Jahren.

https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/graphic-novel-unvergessen/

Beim gestrigen Teamtag führte uns die Kuratorin Dr. Anja Tack exklusiv durch die aktuelle Ausstellung „Das Weite suchen....
05/05/2026

Beim gestrigen Teamtag führte uns die Kuratorin Dr. Anja Tack exklusiv durch die aktuelle Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“ im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke in die Werke der zwölf Fotograf:innen!

Donnerstag, 7. Mai, 18 UhrDer bebilderter Vortrag "Potsdam unterm Roten Stern" mit Hannes Wittenberg beleuchtet 50 Jahre...
29/04/2026

Donnerstag, 7. Mai, 18 Uhr
Der bebilderter Vortrag "Potsdam unterm Roten Stern" mit Hannes Wittenberg beleuchtet 50 Jahre Nachkriegsgeschichte in Potsdam, auch mit zahlreichen Fotos, die größtenteils zwischen 1990 und 1994 hinter den Kasernenmauern entstanden sind.

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de

Weitere Infos zur Veranstaltung:
https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/veranstaltungen/bebilderter-vortrag-potsdam-unterm-roten-stern/

Foto: Krampnitz, 1993 © Potsdam Museum, Foto Peter Frenkel

Zum Auftakt der Potsdamer Inklusionstage findet heute um 16 Uhr die inklusive Tastführung "Geschichte in Händen halten" ...
20/04/2026

Zum Auftakt der Potsdamer Inklusionstage findet heute um 16 Uhr die inklusive Tastführung "Geschichte in Händen halten" statt.

Ab Minute 1:10 finden Sie den Hinweis in den rbb24-Nachrichten.

Außerdem bieten wir diese Woche folgende inklusive Führungen an:
- Dienstag, 21. April, 16 Uhr: Führung in Leichter Sprache über Verfolgung im Nationalsozialismus
- Donnerstag, 23. April, 16 Uhr: Führung in Leichter Sprache über das Stasi Gefängnis in Potsdam

Der Eintritt zu unseren inklusiven Führungen ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter info[at]gedekstaette-lindenstrasse.de

Potsdam.de


https://www.ardmediathek.de/video/rbb24-brandenburg-aktuell/nachrichten/rbb/Y3JpZDovL3JiYl9hNWJkM2RlMy03ZjcwLTQ4OTktYWJkNS0xOTNiYTRlNGI5YzZfcHVibGljYXRpb24

+++ Gedenktag in Sachsenhausen +++ 800 Jahre Schorbus +++ Inklusionstage in der Gedenkstätte Lindenstraße +++ Topspiel Energie Cottbus gegen Rot-Weiss Essen +++ Diesel-Diebstahl hat zugenommen +++

Adresse

Lindenstraße 54/55
Potsdam
14467

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4933197189000

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