Tolerantes Brandenburg

Tolerantes Brandenburg Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung Sie unterstützt und vernetzt Menschen, die für Demokratie, Toleranz und Integration eintreten.

Die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg/ Bündnis für Brandenburg" ist Ansprechpartnerin für alle Bürger/innen.

🗣️ Drei Stimmen für Demokratie und Vielfalt30 Jahre nach dem rassistischen Anschlag auf Noël Martin stellt die Eröffnung...
13/06/2026

🗣️ Drei Stimmen für Demokratie und Vielfalt

30 Jahre nach dem rassistischen Anschlag auf Noël Martin stellt die Eröffnung der Woche für Demokratie und Vielfalt eine zentrale Frage: Wie gelingt es, Erinnerung lebendig zu halten und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten?

Darüber sprechen am 15. Juni in Blankenfelde-Mahlow drei Frauen, die sich seit vielen Jahren mit Rassismus, gesellschaftlicher Teilhabe und demokratischem Zusammenhalt auseinandersetzen:

– Manja Präkels, Autorin, Journalistin und Musikerin, die in ihren Arbeiten rechte Gewalt und die Umbrüche der Nachwendezeit thematisiert.

– Marianne Ballé Moudoumbou, Mitgründerin von PAWLO-Masoso e. V. und engagierte Stimme für die Teilhabe Schwarzer Menschen in Brandenburg.

– Ines Schroeder-Sprenger, ehemalige stellvertretende Ausländerbeauftragte des Landes Brandenburg und langjährige Wegbegleiterin der Antirassismusarbeit.

Eröffnet wird die Veranstaltung von René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg, sowie Michael Schwuchow, Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow.

Gemeinsam sprechen die Mitwirkenden über Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit Rassismus – und darüber, was eine vielfältige und demokratische Gesellschaft heute braucht.

📅 15. Juni 2026 | ab 17:00 Uhr
📍 Gemeindebibliothek Blankenfelde-Mahlow

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung:
https://gstoo.de/Eroeffnung_Woche_fuer_Demokratie

📖 Anne Frank Tag 2026Heute, am Geburtstag von Anne Frank, erinnern wir an das Schicksal eines jungen Mädchens, das Opfer...
12/06/2026

📖 Anne Frank Tag 2026

Heute, am Geburtstag von Anne Frank, erinnern wir an das Schicksal eines jungen Mädchens, das Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurde. Ihr Tagebuch macht bis heute sichtbar, wohin Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit führen können.

Der Anne Frank Tag verbindet Erinnerung mit Verantwortung. Er ermutigt junge Menschen, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen und Haltung für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander zu zeigen.

Dass sich in diesem Jahr 40 Schulen aus Brandenburg am bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus beteiligen – deutlich mehr als in den Vorjahren –, ist ein starkes Zeichen für eine lebendige Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gerade in Zeiten zunehmenden Antisemitismus bleibt diese Auseinandersetzung wichtiger denn je.

ℹ️ Mehr Informationen: annefranktag.de

Bildquelle: Anne Frank Stichting Amsterdam (Public Domain), via Wikimedia Commons.

Rassismus schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.Wie dem begegnet werden kann, diskutierten heute VertreterInnen a...
11/06/2026

Rassismus schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wie dem begegnet werden kann, diskutierten heute VertreterInnen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, und Verwaltung beim Forum gegen Rassismus in Berlin. Auch wir als Koordinierungsstelle waren mit dabei.

Im Mittelpunkt stand die Neuauflage des Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus. Dabei ging es um das Empowerment und den Schutz von Betroffenen, die Förderung demokratischer Resilienz und die Frage, wie die Rassismusforschung gestärkt werden kann.

Klar ist: Rassismus ist ein strukturelles und kein Randproblem. Er betrifft viele Bereiche unserer Gesellschaft wie Schulen, den Arbeitsplatz, den Wohnungsmarkt, das Gesundheitswesen und den öffentlichen Raum. Deshalb braucht es Empowerment, starke Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wirksame Prävention, eine resiliente Gesellschaft und rassismuskritische Institutionen.

In Brandenburg haben wir 2022 ein landeseigenes Handlungskonzept gegen Rassismus entwickelt, das die Sensibilisierung für und Auseinandersetzung mit Rassismus stärken soll und konkrete Maßnahmen aufzeigt. Dieses findet ihr hier: https://tolerantes.brandenburg.de/sixcms/media.php/171/handlungskonzept_gegen_rassismus.pdf?fbclid=IwY2xjawSXuVJleHRuA2FlbQIxMABicmlkETA1dFVkU2VpQW1aYUFrbmF4c3J0YwZhcHBfaWQPNTE0NzcxNTY5MjI4MDYxAAEerMW3aUmSbur3qfs3hfLuqPImJozjfN5GdDajp5oDJBHnDFRvQfCjc0L-VDI_aem_YWdncwBwT-gvUUPeh5eZ5gxIxpDw&brid=YWdncwE8L7IS0b0jGwrozo2y2-jG

🕯️ Noël Martin: Erinnerung und AuftragVom 15. bis 21. Juni 2026 findet in Blankenfelde-Mahlow die Woche für Demokratie u...
11/06/2026

🕯️ Noël Martin: Erinnerung und Auftrag

Vom 15. bis 21. Juni 2026 findet in Blankenfelde-Mahlow die Woche für Demokratie und Vielfalt statt. Die Aktionswoche erinnert an den rassistischen Anschlag auf Noël Martin, der sich am 16. Juni zum 30. Mal jährt, und setzt ein Zeichen für eine offene Gesellschaft, demokratischen Zusammenhalt und gegen das Vergessen.

Zur Eröffnung der Aktionswoche laden die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die Noël- und Jacqueline-Martin-Stiftung, die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam sowie die Koordinierungsstelle Gesellschaftlicher Zusammenhalt / Tolerantes Brandenburg herzlich ein.

Auf dem Programm stehen:

* die Eröffnung durch Minister René Wilke und Bürgermeister Michael Schwuchow
* ein literarischer Impulsvortrag der Autorin Manja Präkels
* eine Diskussion zum Thema „Rassismus im Alltag“ mit Manja Präkels, Marianne Ballé Moudoumbou und Ines Schroeder-Sprenger

Im Anschluss besteht bei Getränken und Imbiss die Möglichkeit zu Gesprächen, Begegnung und Vernetzung.

📅 15. Juni 2026 | ab 17:00 Uhr
📍 Gemeindebibliothek Blankenfelde-Mahlow, Luisenstraße 4

Kommt vorbei!

Die Veranstaltung wird von der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, der Noël- und Jacqueline-Martin-Stiftung, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam und dem Toleranten Brandenburg unterstützt. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Handlungskonzepts Tolerantes Brandenburg.

Anmeldung:
https://gstoo.de/Eroeffnung_Woche_fuer_Demokratie

🎤 Brandenburg braucht mehr Stimmen im Journalismus!Wer berichtet, prägt, welche Themen sichtbar werden und welche Perspe...
05/06/2026

🎤 Brandenburg braucht mehr Stimmen im Journalismus!

Wer berichtet, prägt, welche Themen sichtbar werden und welche Perspektiven gehört werden. Doch ostdeutsche Stimmen sind in vielen Redaktionen noch immer unterrepräsentiert. Das hat Folgen – für die Wahrnehmung von Lebensrealitäten und für das Vertrauen in Medien.

Mit dem Coachingprogramm „Voices of Brandenburg“ sucht die Medienanstalt Berlin-Brandenburg deshalb Menschen mit einem starken Bezug zu Brandenburg, die ihre Perspektiven in den Journalismus einbringen möchten. Journalistische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) ist Kooperationspartnerin des Toleranten Brandenburg und setzt sich mit dem Programm für mehr Vielfalt und Repräsentation in der Medienlandschaft ein.

Die Teilnehmer erwartet ein sechsmonatiges Programm mit persönlichem Mentoring, Praxisstationen in renommierten Medienhäusern und einer Förderung von 1.400 Euro pro Monat.

Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen sichtbar werden. Vielfältige Stimmen stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt – auch, weil sich mehr Menschen in den Medien wiederfinden und gehört fühlen.

📅 Bewerbungsschluss: 7. Juni 2026

Alle Informationen:
https://www.mabb.de/foerderung/voices-of-brandenburg

📱 Extremismus, Desinformation und Radikalisierung: Die Herausforderungen wachsenDer heute vorgestellte Verfassungsschutz...
05/06/2026

📱 Extremismus, Desinformation und Radikalisierung: Die Herausforderungen wachsen

Der heute vorgestellte Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2025 zeigt: Demokratiefeindliche Akteure versuchen zunehmend, Einfluss auf unsere Gesellschaft zu nehmen – auf der Straße, aber auch in sozialen Medien und digitalen Räumen.

Das extremistische Personenpotenzial in Brandenburg ist auf 7.540 Personen gestiegen – ein Zuwachs von 2.035 Personen gegenüber dem Vorjahr.

▪️ Gesamt: 7.540 (+2.035)
▪️ Rechtsextremismus: 5.890 (+2.240)
▪️ Linksextremismus: 660 (+110)
▪️ Islamismus: 260 (+35)

Der Rechtsextremismus bleibt die mit Abstand größte Herausforderung. Der Bericht verweist auf gewaltorientierte Neonationalsozialisten, rechtsextreme Bruderschaften, Kampfsportgruppen und eine zunehmende Konzert- und Veranstaltungsszene. 1.460 Personen gelten als gewaltorientiert.

Im Bereich Islamismus wachsen sowohl das salafistische Spektrum als auch das sogenannte demokratieunterwandernde Umfeld der Muslimbruderschaft. Auch im Linksextremismus werden Zuwächse verzeichnet. Der Verfassungsschutz beobachtet insbesondere gewaltbefürwortende Strukturen und neue Gruppierungen.

Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen, insbesondere durch gezielte Ansprache durch Extremisten über soziale Medien. Zugleich nehmen pro-russische Desinformation und hybride Bedrohungen zu. Über KI-generierte Inhalte, Chatbots und digitale Einflusskampagnen wird versucht, Misstrauen zu schüren, gesellschaftliche Konflikte zu verschärfen und demokratische Institutionen zu schwächen.

Die Entwicklungen machen deutlich: Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, demokratische Kompetenzen zu stärken, Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten und Radikalisierung frühzeitig vorzubeugen – gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in ganz Brandenburg.

📄 Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2025:
https://mik.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/VSB_2025_Pressefassung.pdf

Quelle für Text und Bildmaterial: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

🕯️ 33 Jahre Solingen: Ihr Schmerz ist unsere Mahnung.In der Nacht auf den 29. Mai 1993 zündeten Rechtsextreme das Haus d...
29/05/2026

🕯️ 33 Jahre Solingen: Ihr Schmerz ist unsere Mahnung.

In der Nacht auf den 29. Mai 1993 zündeten Rechtsextreme das Haus der Familie Genç in Solingen an.

Fünf Menschen wurden aus rassistischem Hass mitten aus dem Leben gerissen:

• Gürsün İnce (27)
• Hatice Genç (18)
• Gülüstan Öztürk (12)
• Hülya Genç (9)
• Saime Genç (4)

Der Anschlag markierte den tragischen Höhepunkt einer Welle rassistischer Gewalt Anfang der 1990er-Jahre. Wie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) einordnet, war Solingen kein isoliertes Ereignis, sondern Teil der sogenannten „Baseballschläger-Jahre“ – einer Zeit, in der rechter Terror und rassistische Hetze bundesweit den Alltag prägten.

Mehr Informationen im Dossier der bpb:
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/161980/29-mai-1993-brandanschlag-in-solingen/

Auch in Brandenburg gedenken wir heute der Familie Genç und verweisen auf eine aktuelle Ausstellung der Opferperspektive / Antidiskriminierungsberatung, die den Betroffenen dieser Gewaltwelle in unserer eigenen Landesgeschichte Raum gibt.

Hier geht es zur Ausstellung:
https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/home/

Mevlüde Genç, die bei dem Anschlag zwei Töchter, zwei Enkelinnen und eine Nichte verlor, fand trotz ihres unermesslichen Leids zeitlebens Worte des Friedens: „Der Tod meiner Familie soll uns nicht in Hass verbinden, sondern uns dazu bringen, gemeinsam für den Frieden zu arbeiten“, forderte sie bereits kurz nach der Tat. Ihr Vermächtnis nimmt uns alle in die Pflicht, rassistischer Hetze konsequent entgegenzutreten.

Wir vergessen euch nicht.

Grundrechte begleiten uns von Geburt an. In der Schule, im Freundeskreis, online, im Beruf oder dann, wenn wir unsere Me...
23/05/2026

Grundrechte begleiten uns von Geburt an. In der Schule, im Freundeskreis, online, im Beruf oder dann, wenn wir unsere Meinung äußern. Sie prägen unseren Alltag oft mehr, als uns bewusst ist. Jede:r kennt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Aber was steht eigentlich noch im Grundgesetz und was bedeutet das für unseren Alltag?

⚽️ Ob Jugendclub, Sportverein, Gewerkschaft oder Initiative gegen Rechtsextremismus: Menschen dürfen sich zusammenschließen, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten und die Gesellschaft mitzugestalten.
👉Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen sich organisieren, engagieren und solidarisch handeln.

👩‍🚒 Heute scheint es selbstverständlich, selbst über Ausbildung und Beruf zu entscheiden. Historisch war das lange nicht für alle Menschen möglich: Frauen wurden in vielen Berufen ausgeschlossen, Herkunft und sozialer Status bestimmten Bildungswege.
👉 Auch heute beeinflussen soziale Herkunft, Diskriminierung, fehlende finanzielle Möglichkeiten oder stereotype Rollenbilder noch immer Bildungs- und Berufswege. Das Recht auf freie Berufswahl ist deshalb auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit.

🎨 Freie Kunst, unabhängige Forschung und kritische Bildung sind zentral für eine demokratische Gesellschaft. Gleichzeitig erleben Wissenschaftler:innen, Kulturschaffende und Lehrkräfte zunehmend politischen Druck, Anfeindungen oder Versuche der Einflussnahme.
👉 Demokratie braucht Räume für kritisches Denken, freie Forschung und unbequeme Perspektiven – denn sie sind Bedingungen für die zivilisatorische Weiterentwicklung.

🙏Menschen sollen ihren Glauben frei leben können. Trotzdem erleben viele Menschen in Deutschland antisemitische, antimuslimische oder andere religiös motivierte Anfeindungen und Diskriminierung.
👉 Religionsfreiheit bedeutet, Vielfalt zu schützen und Menschen unabhängig von ihrem Glauben mit Respekt zu begegnen.

Welche Grundrechte uns besonders wichtig sind, merken wir oft erst dann, wenn sie eingeschränkt oder angegriffen werden. Die Frage ist: Wie selbstverständlich sind diese Rechte heute wirklich und welche davon müssen wir aktuell besonders schützen?

Im November 2001 riefen die Vereinten Nationen den 21. Mai zum Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklu...
21/05/2026

Im November 2001 riefen die Vereinten Nationen den 21. Mai zum Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung aus. Er soll das Bewusstsein dafür stärken, dass kulturelle Vielfalt keine Bedrohung ist, sondern eine Grundlage für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Brandenburg steht dabei nicht abseits. Als erstes ostdeutsches Bundesland richtete es bereits 2001 eine Fachtagung zu Interkulturalität in der Kulturpolitik aus. Heute fördert das Land über Programme wie „Kulturelle Bildung und Partizipation“ und die „Regionalen Kulturellen Ankerpunkte“ gezielt Projekte, die kulturelle Teilhabe ermöglichen und Vielfalt sichtbar machen.

Kulturelle Vielfalt ist kein Selbstläufer. Sie braucht Räume, Ressourcen und Menschen, die sie aktiv gestalten. Der heutige Tag dient als Erinnerung daran, dass kulturelle Vielfalt aktiv verteidigt und gestaltet werden muss – in der Politik, in Bildungseinrichtungen und im Alltag.

👉 Der Brandenburgische Landtag setzt heute ein Zeichen. Die Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke eröffnet ab 18 Uhr die Podiumsdiskussion “Zusammenhalt in Vielfalt”. Expert:innen aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutieren, welchen Mehrwert kulturelle Vielfalt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat. Alle Infos und einen Link zum Livestream findet ihr hier. https://www.landtag.brandenburg.de/de/termine/forum_demokratie:_aktionstag_2026__zusammenhalt_in_vielfalt/48147

Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit zeigen sich nicht nur in einzelnen Situationen. Sie beeinflussen tagtäglich, w...
17/05/2026

Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit zeigen sich nicht nur in einzelnen Situationen. Sie beeinflussen tagtäglich, wer sich sicher fühlen kann, wer sichtbar sein darf und wer Schutz bekommt.

Der 17. Mai, der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), erinnert daran, dass queere Menschen weltweit noch immer Diskriminierung und Gewalt erleben. Allyship bedeutet, sich aktiv und solidarisch an die Seite von Menschen zu stellen, die von Diskriminierung betroffen sind – nicht nur in Worten, sondern im Alltag und im konkreten Handeln:

🏳️‍🌈 Geh auf die Straße
Proteste, CSDs und Kundgebungen sind für viele queere Menschen wichtige Zeichen von Sichtbarkeit, Solidarität und Sicherheit.
👉 Deine Präsenz als Ally kann einen Unterschied machen.

📚 Wissen schafft Verständnis
Informiere dich über queere Geschichte, Sprache und Aktivismus. Q***re Menschen müssen nicht immer alles erklären.
👉 Ein Glossar zu Begriffen rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt findest du beim Bundesfamilienministerium
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/sexuelle-und-geschlechtliche-vielfalt/lsbtiq-glossar-zur-sexuellen-und-geschlechtlichen-vielfalt-256152

📢 Diskriminierung braucht Widerspruch
Ob im Alltag, online oder im Freundeskreis: Wenn du diskriminierende Witze oder Aussagen hörst, widersprich.
👉 Sichtbares Allyship bedeutet auch dann zu handeln, wenn es unbequem wird.

🎬 Mach Platz für queere Perspektiven
Bücher, Filme, Serien oder Dokus können helfen, Perspektiven sichtbar zu machen und Erfahrungen besser zu verstehen – besonders dann, wenn queere Menschen ihre Geschichten selbst erzählen.
👉 Q***re Film- und Serientipps findest du online bspw. bei der Siegessäule.

Allyship ist kein Label und keine einmalige Geste. Sie zeigt sich im Alltag durch Zuhören, Lernen, Widersprechen und konkretes Handeln. Solidarität bedeutet, queere Menschen ernst zu nehmen, Diskriminierung nicht hinzunehmen und sich aktiv für Respekt und Gleichberechtigung einzusetzen.

***r

Adresse

Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473

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