Brandenburgische Ingenieurkammer

Brandenburgische Ingenieurkammer ... denn es ist gut, dass es Ingenieure gibt! Gleichzeitig vertreten wir die Interessen unserer Mitglieder.

Wir vertreten Ingenieur*innen im Land Brandenburg und möchten dem Berufsbild ein wenig mehr Glanz und Aufmerksamkeit verleihen.

04/09/2026

Weiterbauen statt neu bauen.

Die Kuhdammbrücke in Wustermark war für den wachsenden Verkehr zu schmal.

Die Lösung: Die 76,60 Meter lange Stabbogenbrücke wurde in der Mitte geteilt, um 3,50 Meter verbreitert und verstärkt.

So konnte ein großer Teil der bestehenden Bausubstanz erhalten bleiben. Rund 160 Tonnen Stahl und 520 Kubikmeter Beton wurden für die Erweiterung eingesetzt.

Eine Lösung, die technische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbindet.

Auch bei der Planung ging das Projekt neue Wege: Die Kuhdammbrücke war für VIC Planen und Beraten der Einstieg in BIM.

Für diese besondere Ingenieurlösung gab es beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 eine Anerkennung.

Und am 02. September stand die Brücke bei „Baukultur vor Ort“ im Mittelpunkt: 23 Teilnehmende diskutierten über Ingenieurleistung, Nachhaltigkeit und die Zukunft bestehender Infrastruktur.

Baukultur heißt auch: Bestehendes weiterdenken.

Weiterbauen statt neu bauen: Die Kuhdammbrücke in WustermarkWas tun, wenn eine Brücke für den wachsenden Verkehr zu klei...
03/09/2026

Weiterbauen statt neu bauen: Die Kuhdammbrücke in Wustermark

Was tun, wenn eine Brücke für den wachsenden Verkehr zu klein wird? Neu bauen? Nicht unbedingt.

Die Kuhdammbrücke über den Havelkanal zeigt, wie eine anspruchsvolle Ingenieurlösung mit Nachhaltigkeit und Baukultur verbunden werden kann.

Die 76,60 Meter lange Stabbogenbrücke aus dem Jahr 2005 war ursprünglich nur 4,50 Meter breit und einspurig. Für das wachsende Güterverkehrszentrum Wustermark wurde eine zweispurige Fahrbahn mit acht Metern Breite erforderlich.

Statt die Brücke abzureißen, wurde sie weitergebaut: In der Mitte geteilt, um 3,50 Meter verbreitert und konstruktiv verstärkt. Ein Großteil der bestehenden Bausubstanz konnte erhalten bleiben. Rund 160 Tonnen Stahl und 520 Kubikmeter Beton wurden für die Erweiterung eingesetzt.

Fünf Varianten wurden untersucht. Die gewählte Lösung überzeugte technisch, wirtschaftlich und hinsichtlich Nachhaltigkeit.

Auch digital ging das Projekt neue Wege: Die Planung der Kuhdammbrücke war für VIC Planen und Beraten der Einstieg in Building Information Modeling (BIM), das anschließend erfolgreich im Unternehmen etabliert wurde.

Die Kuhdammbrücke wurde beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Und gestern, am 2. September, stand sie im Mittelpunkt des dritten Gesprächs unserer Reihe „Baukultur vor Ort“. 23 Teilnehmende konnten das Bauwerk besichtigen und mit den Projektbeteiligten über Ingenieurleistung, Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung bestehender Infrastruktur diskutieren.

Denn Baukultur findet nicht nur bei Gebäuden statt. Auch Brücken und andere Infrastrukturbauwerke prägen unsere gebaute Umwelt.

Ingenieurleistung bedeutet auch: Bestehendes verstehen, weiterdenken und zukunftsfähig machen.

Kuhdammbrücke Wustermark: Weiterbauen statt neu bauenDie Kuhdammbrücke in Wustermark stand durch den stark gewachsenen L...
18/08/2026

Kuhdammbrücke Wustermark: Weiterbauen statt neu bauen

Die Kuhdammbrücke in Wustermark stand durch den stark gewachsenen LKW-Verkehr des Güterverkehrszentrums vor einer Kapazitätsgrenze. Statt eines vollständigen Ersatzneubaus wurde die bestehende Stabbogenbrücke weitergebaut.

Dafür wurde die Brücke mittig getrennt, durch einen zusätzlichen Hohlkasten verbreitert und die Bögen gezielt verstärkt. Ein großer Teil der vorhandenen Bausubstanz konnte erhalten bleiben. Das zeigt, wie ressourcenschonendes und wirtschaftliches Weiterbauen auch bei bestehender Infrastruktur umgesetzt werden kann.

Für die Lösung erhielt das Projekt beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 eine Anerkennung.

Am 2. September 2026 kannst du die Kuhdammbrücke bei „Baukultur vor Ort“ besichtigen und mit den Beteiligten über Planung, Umsetzung und die Erfahrungen aus dem Projekt sprechen. Die Veranstaltung bietet 3 Fortbildungspunkte.

16:00 bis 19:00 Uhr in Wustermark. Weitere Informationen und Anmeldung auf unserer Website.

Photovoltaikanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch mit jeder neuen Anlage steigen auch die Anforderu...
03/07/2026

Photovoltaikanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch mit jeder neuen Anlage steigen auch die Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz. Das aktuelle Merkblatt der Fachkommission Bauaufsicht zeigt: Brandschutz ist bei PV Anlagen kein nachträglicher Prüfpunkt, sondern Teil einer vorausschauenden Planung.

Wichtige Themen sind ausreichende Abstände zu Brandwänden, die Gliederung großer Dachflächen sowie die Abstimmung mit Rauch und Wärmeabzugsanlagen. Gerade bei Bestandsgebäuden treffen neue Technik und bestehende Brandschutzkonzepte häufig auf komplexe Rahmenbedingungen.

Für Ingenieurbüros, Bauherrschaften und Behörden wird damit deutlich: Eine sichere und nachhaltige Gebäudeentwicklung gelingt nur, wenn Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Brandschutz frühzeitig gemeinsam gedacht werden.

Mehr zum neuen Merkblatt und den wichtigsten Anforderungen im Beitrag auf unserem Profil.

Eine aktuelle Entscheidung des OLG Braunschweig sorgt für Aufmerksamkeit im Bauträgerrecht. Das Gericht vertritt die Auf...
01/07/2026

Eine aktuelle Entscheidung des OLG Braunschweig sorgt für Aufmerksamkeit im Bauträgerrecht. Das Gericht vertritt die Auffassung, dass Mängelrechte unter bestimmten Voraussetzungen verloren gehen können, wenn der ursprüngliche Erfüllungsanspruch bereits vor einer Abnahme verjährt ist.

Für alle am Bau Beteiligten ist das ein wichtiger Hinweis: Auch ohne Abnahme laufen Verjährungsfristen. Wer Ansprüche zu spät geltend macht, riskiert den Verlust von Rechten. Gleichzeitig wirft das Urteil grundlegende Fragen zum Verhältnis von Erfüllungs und Nacherfüllungsanspruch auf.

Da die Revision zugelassen wurde, dürfte sich der Bundesgerichtshof künftig mit dieser praxisrelevanten Rechtsfrage befassen. Für Planungsbüros, Bauträger und Erwerbende lohnt es sich, die weitere Entwicklung genau zu verfolgen.

Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale Aufgabe im Bauwesen. Gleichzeitig wird diskutiert, ob geringere Standards Bauk...
29/06/2026

Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale Aufgabe im Bauwesen. Gleichzeitig wird diskutiert, ob geringere Standards Baukosten senken können.

Die Brandenburgische Ingenieurkammer betont: Entscheidend sind nicht Qualitätsabstriche, sondern intelligente Vereinfachungen.

Du erlebst in der Planung, dass Baukosten vor allem durch Grundstücke, Finanzierung, lange Verfahren sowie Material und Personalkosten geprägt sind. Genau hier liegen die Hebel.

Gefragt sind schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit. Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit bleiben dabei unverzichtbar.

Auch der Gebäudetyp E kann Spielräume eröffnen, wenn er sinnvoll genutzt wird, ohne bewährte Standards zu gefährden.

Ziel muss sein, Wirtschaftlichkeit, Qualität und Zukunftsfähigkeit zusammenzubringen.

25/06/2026

Über 30 Grad in Potsdam. Trotzdem wurde heute intensiv diskutiert, vernetzt und nach vorne gedacht.

Die Vorstände der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt kamen zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Denn viele Herausforderungen im Ingenieurwesen machen nicht an Landesgrenzen halt – umso wichtiger ist der regelmäßige Dialog.

Über 30 Grad in Potsdam – und trotzdem ein voller Sitzungstag mit vielen wichtigen Gesprächen.Heute trafen sich die Vors...
25/06/2026

Über 30 Grad in Potsdam – und trotzdem ein voller Sitzungstag mit vielen wichtigen Gesprächen.

Heute trafen sich die Vorstände der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt zum gemeinsamen Austausch. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, gemeinsame Herausforderungen und die weitere Zusammenarbeit beider Kammern.

Der länderübergreifende Dialog schafft Raum für neue Impulse, den Austausch von Erfahrungen und eine starke Interessenvertretung der Ingenieurinnen und Ingenieure.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die konstruktiven Gespräche und den offenen Austausch – trotz sommerlicher Höchsttemperaturen.

22/06/2026

Ingenieurkammertag 2026: Fachstärke trifft Flexibilität

Der 30. Ingenieurkammertag der Brandenburgischen Ingenieurkammer zeigt, wie flexibel Ingenieurinnen und Ingenieure auf unerwartete Situationen reagieren. Trotz Bombenentschärfung in Potsdam kamen über 100 Teilnehmende im Potsdam Museum zusammen.

Im Fokus standen Bauordnung, BauGB Novelle, Gebäudetyp E und der Bauturbo. Beschleunigung muss Qualität und Planungssicherheit sichern.

In den Fachforen ging es um nachhaltige Konstruktionen, serielles Sanieren und Brandschutz.

Der Tag zeigt: Ingenieurarbeit verbindet Technik, Recht und Zukunft.

Ingenieurkammertag 2026: Wenn Krisen auf Baukultur treffenDer 30. Ingenieurkammertag der Brandenburgischen Ingenieurkamm...
22/06/2026

Ingenieurkammertag 2026: Wenn Krisen auf Baukultur treffen

Der 30. Ingenieurkammertag der Brandenburgischen Ingenieurkammer zeigte die hohe Anpassungsfähigkeit der Branche. Trotz Bombenentschärfung in Potsdam kamen über 100 Ingenieurinnen und Ingenieure im Potsdam Museum zusammen und setzten ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit und Pragmatismus.

Im Mittelpunkt standen Baupolitik und aktuelle Reformen. Diskutiert wurden Brandenburgische Bauordnung, BauGB Reform, Gebäudetyp E und Bauturbo. Klar wurde der Wunsch nach Beschleunigung ohne Verlust von Qualität, Sicherheit und Vier Augen Prinzip.

Die Fachforen zeigten breite ingenieurtechnische Themen von nachhaltigen Konstruktionen über serielles Sanieren bis zu Brandschutz und Lehmbau und gaben konkrete Antworten auf die Bauaufgaben der Zukunft.

Der Tag macht deutlich: Ohne Ingenieurinnen und Ingenieure keine Zukunft im Bau.

Adresse

Schlaatzweg 1
Potsdam
14473

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:30
Dienstag 08:00 - 16:30
Mittwoch 08:00 - 16:30
Donnerstag 08:00 - 16:30
Freitag 08:00 - 14:00

Telefon

+49331743180

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Brandenburgische Ingenieurkammer erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Brandenburgische Ingenieurkammer senden:

Verknüpfungen

Teilen