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13/08/2026

Mich würde interessieren, auf welcher konkreten Grundlage die SPD Porta Westfalica zu der Feststellung kommt, der Neubau in Espelkamp sei sowohl aus Gründen der medizinischen Versorgungsfähigkeit als auch der Finanzierbarkeit einer Sanierung in Lübbecke vorzuziehen.

Gerade bei der Finanzierbarkeit bleiben nach den bisherigen Antworten der Mühlenkreiskliniken wesentliche Fragen offen – unter anderem zur belastbaren Vergleichbarkeit der Sanierungsalternative und deren Förderfähigkeit.

Wenn diese beiden Punkte aus Sicht der SPD inzwischen eindeutig geklärt sind, wäre es hilfreich, die zugrunde liegenden Zahlen, Gutachten und Berechnungen öffentlich zu benennen. Eine so weitreichende Entscheidung sollte sich schließlich nachvollziehbar überprüfen lassen. Oder liegt der SPD anderes Zahlenmaterial vor??

Transparenz zur KrankenhausplanungIm Anschluss an die Informationsveranstaltung der Mühlenkreiskliniken im Rat der Stadt...
10/08/2026

Transparenz zur Krankenhausplanung

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung der Mühlenkreiskliniken im Rat der Stadt Porta Westfalica hatte ich Landrat Ali Dogan einige Fragen zur Zukunft des Krankenhausstandorts Lübbecke schriftlich übermittelt.

Im Mittelpunkt stand insbesondere die Frage, auf welcher Grundlage seit längerer Zeit von einer fehlenden Förderfähigkeit einer Weiterentwicklung des bestehenden Standorts ausgegangen wird. Die Mühlenkreiskliniken haben diese Fragen inzwischen schriftlich beantwortet. Der Vollständigkeit und Transparenz halber veröffentlichen wir nachfolgend sowohl meine Fragen als auch die Antworten der MKK im Wortlaut, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.
Eine inhaltliche Einordnung der Antworten erfolgt separat.

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Sehr geehrte Frau Korff,

vielen Dank für Ihre Nachricht und dafür, dass Sie von dem Angebot Gebrauch machen, die bei der Informationsveranstaltung nicht mehr behandelten Fragen schriftlich einzureichen. Herr Doğan bat mich, Ihre Fragen zu beantworten.

1. Wurde die im Gutachten von Nickl & Partner beschriebene strukturverändernde Weiterentwicklung des Standorts Lübbecke jemals vollständig auf ihre Förderfähigkeit geprüft?

Eine förmliche und abschließende Förderfähigkeitsprüfung der gesamten von Nickl & Partner beschriebenen Variante hat nicht stattgefunden. Eine solche abschließende Prüfung erfolgt regelmäßig erst auf Grundlage eines konkreten, vom Krankenhausträger zur Förderung eingereichten Vorhabens mit einem abgestimmten medizinischen Konzept, einem Raum- und Funktionsprogramm sowie einer hinreichend ausgearbeiteten Kostenplanung.

Die Untersuchung von Nickl & Partner war dagegen zunächst eine bauliche Bestandsbewertung und Zielplanung. Sie sollte insbesondere klären, ob und mit welchem Aufwand das bestehende Krankenhausgebäude technisch, funktional und strukturell weiterentwickelt werden könnte.

Dabei wurde festgestellt, dass eine Sanierung des somatischen Gebäudes grundsätzlich möglich wäre, hierfür jedoch eine weitgehende Entkernung und eine langjährige Umsetzung in zahlreichen Bauabschnitten erforderlich wäre. Für das Medizinische Zentrum für Seelische Gesundheit kamen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass sich die Anforderungen einer modernen Psychiatrie in den bestehenden Gebäudestrukturen nicht abbilden lassen und hierfür ein neuer Gebäudezuschnitt beziehungsweise ein Neubau erforderlich wäre.

Die Aussage zur fehlenden Förderfähigkeit beruhte deshalb nicht auf einem abschließenden Förderbescheid für die Nickl-&-Partner-Variante, sondern auf den Gesprächen mit den zuständigen Stellen und der für das Gesamtvorhaben maßgeblichen Förderkulisse. Danach wurde eine Förderung der bloßen baulichen Sanierung und Bestandserhaltung nicht in Aussicht gestellt. Förderfähig sind insbesondere strukturverändernde Maßnahmen, die den Zielsetzungen der Krankenhausplanung des Landes entsprechen. Gerade hier hat das Ministerium Vorbehalte formuliert. Ob einzelne Neubauteile einer umfassenderen Bestandslösung theoretisch förderfähig gewesen wären, hätte nur anhand eines konkret ausgearbeiteten und eingereichten Fördervorhabens abschließend beurteilt werden können.

2. Liegt hierzu eine schriftliche Stellungnahme oder Bewertung des Landes Nordrhein-Westfalen beziehungsweise der Bezirksregierung vor?

Eine eigenständige, abschließende schriftliche Förderentscheidung des Landes oder der Bezirksregierung speziell zur vollständigen Nickl-&-Partner-Variante liegt nicht vor. Hintergrund ist, dass diese Variante nicht als konkretes Fördervorhaben bis zur Antragsreife weiterentwickelt und eingereicht wurde. Dies hätte zusätzliche, siebenstellige Beträge für Planungskosten verursacht.

Die Förderfrage war gleichwohl Gegenstand von Gesprächen mit den zuständigen Förderstellen. Bereits bei der Vorstellung des Zwischenberichts von Nickl & Partner im September 2023 wurde öffentlich darauf hingewiesen, dass neben den detaillierten Kosten insbesondere die Förderfähigkeit für die weitere Entscheidung maßgeblich sei und hierzu weitere Gespräche mit den Fördermittelgebern geführt würden.

Aus diesen Abstimmungen ergab sich, dass für eine umfassende Sanierung des vorhandenen Gebäudebestands keine Förderung in Aussicht gestellt wurde. Die derzeitige Planung eines neuen Klinikums im Lübbecker Land entspricht dagegen der vom Land verfolgten Konzentration von Krankenhausstandorten und Leistungen. Für die beiden aktuellen Bauprojekte hat das Land Nordrhein-Westfalen eine Einzelförderung von insgesamt 178 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der entsprechende formale Förderantrag wurde am 28. Februar 2026 eingereicht.

Die Aussage, die Nickl-&-Partner-Variante sei „nicht förderfähig“, ist deshalb präziser so zu verstehen: Für die überwiegend aus Sanierungsmaßnahmen bestehende Gesamtvariante bestand nach den Abstimmungen mit den Förderstellen keine realistische Förderperspektive; zumal das Ministerium die Erreichbarkeit des Standortes Lübbecke kritisch gestellt hat. Eine förmliche Ablehnung eines konkreten Förderantrags zu dieser Variante gibt es hingegen nicht, da ein solcher Antrag nicht gestellt wurde.

3. Wurde jemals eine Fördervoranfrage oder ein Förderantrag für diese konkrete Variante gestellt? Falls nein: Warum wurde darauf verzichtet?

Ein formaler Förderantrag für die konkrete Nickl-&-Partner-Variante wurde nicht gestellt.

Auf eine Weiterentwicklung dieser Variante zu einem vollständigen Förderantrag wurde verzichtet, weil die bauliche Untersuchung erhebliche Nachteile und Risiken aufgezeigt hat und die Variante auch unabhängig von der Förderfrage nicht als vorzugswürdig bewertet wurde.

Hierzu gehören insbesondere:

die notwendige weitgehende Entkernung des bestehenden Gebäudes,
die für moderne Krankenhaus- und Gebäudetechnik unzureichenden Geschosshöhen,
die ungünstigen Grundrisse und langen Wege,
erhebliche Defizite beim Brandschutz sowie bei Elektro-, Sanitär- und Versorgungsanlagen,
eine voraussichtlich zehn- bis fünfzehnjährige Bau- und Sanierungsphase im laufenden Krankenhausbetrieb,
die zeitweise Verlagerung von Stationen und Betten sowie möglicherweise erforderliche Ersatz- und Interimsgebäude,
erhebliche Risiken für den laufenden Krankenhausbetrieb und die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts,
und die Tatsache, dass insbesondere für die Psychiatrie ohnehin wesentliche Neubauanteile erforderlich gewesen wären.
Die Mühlenkreiskliniken beziffern das auf vergleichbare Kapazitäten hochgerechnete Gesamtbudget der Bestandsvariante einschließlich Baupreisindex und eines Risikopuffers für das Bauen im Bestand mit rund 356 Millionen Euro. Möglicherweise notwendige Ersatzgebäude für die Bauzeit sind darin noch nicht berücksichtigt.

Damit hätte die Variante trotz der langfristigen Einschränkungen und der verbleibenden strukturellen Nachteile eine Größenordnung erreicht, die mit der Neubauplanung vergleichbar ist. Gleichzeitig wäre die angekündigte Förderung des Landes nicht gesichert gewesen beziehungsweise hätte sich allenfalls auf einzelne strukturverändernde Neubaumaßnahmen beziehen können.

Die Entscheidung, diese Variante nicht weiter bis zur Antragsreife auszuarbeiten, beruhte daher auf einer Gesamtabwägung und nicht ausschließlich auf der Förderfrage.

4. Wurden die Varianten Neubau und strukturverändernde Weiterentwicklung des Bestands nach identischen medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen Kriterien miteinander verglichen?

Die Varianten wurden anhand derselben grundlegenden Entscheidungsfelder bewertet. Dazu gehörten insbesondere die medizinische Zielstruktur, die benötigten Kapazitäten, die funktionalen Abläufe, die bauliche Umsetzbarkeit, die Auswirkungen auf den laufenden Betrieb, die Investitionskosten, die zeitliche Realisierbarkeit, die Förderperspektive und die langfristige Wirtschaftlichkeit.

Allerdings handelte es sich nicht um zwei bis zur gleichen Planungstiefe ausgearbeitete Bauentwürfe. Der Neubau wurde nach der politischen Grundsatzentscheidung schrittweise bis zur Entwurfs- und Genehmigungsplanung konkretisiert. Bei der Nickl-&-Partner-Untersuchung handelte es sich dagegen um eine Bestandsbewertung und eine bauliche Zielplanung. Deshalb sind die heute für den Neubau vorliegenden detaillierten Kostenberechnungen nicht unmittelbar mit der damaligen Grobkostenermittlung für die Bestandsvariante gleichzusetzen.

Um dennoch eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen, wurden die von Nickl & Partner untersuchten Kapazitäten auf die für das Klinikum Lübbecker Land vorgesehene Größenordnung hochgerechnet und mit einem Baupreisindex sowie einem erhöhten Risikopuffer für das Bauen im Bestand versehen. Nach dieser Berechnung ergab sich für die Bestandsvariante ein Gesamtbudget von rund 356 Millionen Euro, ohne mögliche Ersatzgebäude und weitere betriebliche Folgekosten.

Darüber hinaus wurde die medizinische Gesamtkonzeption im Jahr 2023 durch das Institute for Health Care Business unter Leitung von Professor Dr. Boris Augurzky erneut bewertet. Dieses Gutachten empfahl für das Lübbecker Land einen Neubau und bestätigte die Notwendigkeit einer Konzentration der bisherigen Krankenhausstrukturen.

Zusammenfassend ist daher festzuhalten:

Die konkrete Nickl-&-Partner-Variante wurde nicht Gegenstand eines förmlichen Förderantrags und somit auch nicht abschließend durch einen Förderbescheid bewertet. Es wäre aber zu kurz gegriffen, daraus zu schließen, die Entscheidung gegen die Bestandsvariante beruhe lediglich auf einer ungeprüften Behauptung. Ausschlaggebend war vielmehr die Kombination aus fehlender Förderperspektive für die umfassenden Sanierungsanteile, erheblichen baulichen und betrieblichen Risiken, der sehr langen Bauzeit, verbleibenden strukturellen Einschränkungen und einem Investitionsvolumen, das sich bei vergleichbarer Kapazität in einer ähnlichen Größenordnung wie die Neubauplanung bewegt.

Ich hoffe, dass ich damit die von Ihnen angesprochenen Punkte nachvollziehbar beantworten konnte.



Mit freundlichen Grüßen



Christian Busse

Leiter Unternehmenskommunikation/Marketing

Pressesprecher

Mühlenkreiskliniken AöR

Hans-Nolte-Straße 1

32429 Minden

Tel. 0571 / 7 90-20 40

[email protected]

www.muehlenkreiskliniken.de

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Von: Ratsfraktion WP
Datum: 15. Juli 2026 um 22:45:00 MESZ
An: Doğan, Ali (Kreis Mi-Lk)
Betreff: [EXTERN] Schriftliche Nachfrage zur Informationsveranstaltung „Krankenhausneubauten“ im Rat der Stadt Porta Westfalica



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Sehr geehrter Herr Landrat Doğan,

Sie haben im Rahmen der Informationsveranstaltung im Rat der Stadt Porta Westfalica erklärt, jede Frage beantworten zu wollen und baten sogar darum, offene Fragen schriftlich einzureichen. Von diesem Angebot möchte ich gerne Gebrauch machen.

Aus Zeitgründen konnte ich einen für mich entscheidenden Fragenkomplex leider nicht mehr stellen.

Er betrifft die immer wieder vertretene Aussage, eine Weiterentwicklung des Standorts Lübbecke sei nicht förderfähig.

Ich bitte Sie daher um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wurde die im Gutachten von Nickl & Partner beschriebene strukturverändernde Weiterentwicklung des Standorts Lübbecke jemals vollständig auf ihre Förderfähigkeit geprüft?

2. Liegt hierzu eine schriftliche Stellungnahme oder Bewertung des Landes Nordrhein-Westfalen bzw. der Bezirksregierung vor?

3. Wurde jemals eine Fördervoranfrage oder ein Förderantrag für diese konkrete Variante gestellt? Falls nein: Warum wurde darauf verzichtet?

4. Wurden die Varianten Neubau und strukturverändernde Weiterentwicklung des Bestands nach identischen medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen Kriterien miteinander verglichen?

Nach meinem Kenntnisstand hat die Bezirksregierung selbst erklärt, dass die Förderfähigkeit der im Nickl-&-Partner-Gutachten beschriebenen Maßnahmen nicht vollumfänglich geprüft wurde.

Umso wichtiger wäre aus meiner Sicht eine eindeutige Antwort auf die Frage, auf welcher Grundlage dennoch seit Jahren öffentlich erklärt wird, diese Variante sei nicht förderfähig.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Fragen – so wie in der Veranstaltung angekündigt – schriftlich beantworten würden. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung halte ich eine nachvollziehbare und vollständige Klärung für selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Korff

Von der Notfallversorgung bis zur Spitzenmedizin – wir sind für Sie da!

Krankenhausneubau: Fakten, Prognosen oder Hoffnung?Im Rat der Stadt Porta Westfalica haben am 14.07.2026 Landrat Ali Doğ...
15/07/2026

Krankenhausneubau: Fakten, Prognosen oder Hoffnung?

Im Rat der Stadt Porta Westfalica haben am 14.07.2026 Landrat Ali Doğan, die Mühlenkreiskliniken und die Kreisverwaltung ihre Planungen für die Krankenhausneubauten vorgestellt.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, einige kritische Fragen zu stellen – unter anderem zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit, zu den Auswirkungen der Krankenhausreform und zur verlorenen SAV-Zulassung.

Mein Eindruck nach der Veranstaltung: Es wurden deutlich mehr Zahlen präsentiert als bisher. Gleichzeitig beruhen viele der tragenden Argumente auf Prognosen und Erwartungen über die kommenden Jahrzehnte. Genau hier sehe ich die Verantwortung der Politik, sorgfältig zwischen gesicherten Fakten und Annahmen zu unterscheiden.

In meiner ausführlichen Nachlese ordne ich die wichtigsten Aussagen ein, benenne offene Fragen und erläutere, warum mich der Vortrag letztlich nicht überzeugen konnte.

👉 Den vollständigen Beitrag finden Sie hier:

Kritische Nachlese zur MKK-Vorstellung im Rat der Stadt Porta Westfalica: Fakten, Prognosen, Kreisumlage und offene Fragen zur Zukunft Lübbeckes.

Porta-Bad: Transparenz statt ZuständigkeitsdebattenDie Diskussion um das Porta-Bad in der Ratssitzung am 8. Juli hat gez...
12/07/2026

Porta-Bad: Transparenz statt Zuständigkeitsdebatten

Die Diskussion um das Porta-Bad in der Ratssitzung am 8. Juli hat gezeigt, wie wichtig dieses Thema für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ist. Umso bedauerlicher war es, dass zunächst die Zuständigkeit der Beratung im Mittelpunkt stand. Der Hinweis, die CDU verfüge über einen Vertreter im Aufsichtsrat der Stadtwerke und könne die Fragen dort stellen, greift aus unserer Sicht zu kurz. Der Aufsichtsrat tagt nicht öffentlich. Gerade deshalb müssen Themen von großem öffentlichem Interesse auch im Rat öffentlich diskutiert werden.

Das Porta-Bad gehört zur kommunalen . Die Wortmeldungen aus der Bürgerschaft haben deutlich gemacht, wie groß das Interesse an einem attraktiven und verlässlichen Badeangebot ist. Ein Bürger brachte es auf den Punkt: Er würde sein Geld lieber im Porta-Bad als in einem einer Nachbarstadt ausgeben.

Für die Wählergemeinschaft Porta kommen die aktuellen Probleme allerdings nicht überraschend. Bereits im Juni 2024 haben wir auf den Fachkräftemangel, die eingeschränkten Öffnungszeiten und die Notwendigkeit kreativer Lösungen hingewiesen. Schon damals haben wir hinterfragt, warum das Freibad ausgerechnet sonntags geschlossen bleibt. Die damalige Begründung der Stadtwerke, der Samstag sei der besucherstärkere Tag, konnten wir nicht nachvollziehen.

Auch die Personalprobleme bestehen nicht erst seit diesem Sommer. Umso wichtiger wäre es gewesen, frühzeitig und sichtbar Maßnahmen zur Personalgewinnung einzuleiten. Positiv ist, dass der neue Stadtwerke-Geschäftsführer die Personalsuche inzwischen intensiviert hat. Nach Angaben der wurden zusätzliche Stellen ausgeschrieben und erste neue Kräfte gewonnen. Diesen Weg gilt es konsequent fortzusetzen.

Die Wählergemeinschaft Porta hat den Antrag der CDU deshalb ausdrücklich unterstützt, künftig zweimal jährlich öffentlich über die Situation des Porta-Bades zu berichten – so wie der Rat auch regelmäßig über den Stand der Grundschulsanierungen informiert wird. Mehr Transparenz schafft Vertrauen, ermöglicht eine sachliche Diskussion und hilft dabei, gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft unseres Porta-Bades zu entwickeln.

https://waehlergemeinschaft-porta.de/blog/index.php?porta-freibad-mit-einschraenkungen

Während in vielen Städten und Gemeinden in der Umgebung die Freibäder bereits längst geöffnet haben, blieb das Porta-Freibad zunächst lange geschlossen.

📢 **Informationsveranstaltung zum EDEKA-Neubau in Eisbergen**Die Stadt Porta Westfalica lädt alle Interessierten zur frü...
05/07/2026

📢 **Informationsveranstaltung zum EDEKA-Neubau in Eisbergen**

Die Stadt Porta Westfalica lädt alle Interessierten zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Rahmen der **1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 63 „Sondergebiet Eisbergen“** ein.

📅 **Donnerstag, 09. Juli 2026**
🕕 **18:00 Uhr**
📍 **Schützen- und Bürgerhaus Eisbergen, Bruchhof 10**

Geplant ist die zukunftsfähige Weiterentwicklung des EDEKA-Marktes in Eisbergen. In der Veranstaltung werden die Planungen vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen einzubringen.

Gerade für Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die sich für die Entwicklung unseres Ortsteils interessieren, ist dies eine gute Gelegenheit, sich frühzeitig zu informieren.

➡️ Bitte gerne teilen, damit möglichst viele Eisbergerinnen und Eisberger von dem Termin erfahren.

🌳 **Eichenprozessionsspinner: Wo sind die bekannten Befallsstellen?**Die Stadt Porta Westfalica plant die Anschaffung ei...
30/06/2026

🌳 **Eichenprozessionsspinner: Wo sind die bekannten Befallsstellen?**

Die Stadt Porta Westfalica plant die Anschaffung eines Gerätes zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Das begrüßen wir ausdrücklich.

Doch eine Frage bleibt: **Warum werden die Bürgerinnen und Bürger nicht über bekannte Befallsstellen informiert?**

Gerade für Familien mit Kindern, Spaziergänger, Hundebesitzer und andere Erholungssuchende kann der Kontakt mit den Brennhaaren gesundheitliche Folgen haben.

Deshalb haben wir eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Wir möchten wissen, wo bereits Befall festgestellt wurde und ob künftig eine transparente Information der Öffentlichkeit vorgesehen ist.

📄 Die vollständige Anfrage findet ihr auf unserer Homepage.

💬 Wie seht ihr das? Sollte die Stadt bekannte Gefahrenstellen öffentlich machen?

Die Wählergemeinschaft Porta fragt nach bekannten Befallsstellen des Eichenprozessionsspinners - Transparenz zum Schutz von Bürgern und Tieren.

16/06/2026

Kita-Gipfel wird reaktiviert

Der Jugendhilfeausschuss hat den Antrag der Wählergemeinschaft Porta zur Reaktivierung des Kita-Gipfels einstimmig beschlossen. Inzwischen hat die Verwaltung bereits für Juli zum nächsten Treffen eingeladen.

Aus unserer Sicht ist das ein wichtiges Signal. Die Herausforderungen in der Kindertagesbetreuung lassen sich nicht isoliert an einzelnen Standorten diskutieren. Sinkende Kinderzahlen, wirtschaftlicher Druck auf Träger und die langfristige Sicherung wohnortnaher Betreuungsangebote erfordern eine gesamtstädtische Betrachtung.

Warum wir den Kita-Gipfel für wichtig halten und welche Themen dort beraten werden sollten, lesen Sie in unserem aktuellen Beitrag:

👉https://ratsfraktion-wp.com/aktuelle-beitraege-kommentare-meinungen/aktuelle-beitraege/kita-gipfel-wird-reaktiviert-gemeinsam-ueber-die-zukunft-der-kindertagesbetreuung-beraten/

Mit einer Anfrage im Jugendhilfeausschuss wollte die WP klären, welche Möglichkeiten Pool- und Teamlösungen bieten könnt...
16/06/2026

Mit einer Anfrage im Jugendhilfeausschuss wollte die WP klären, welche Möglichkeiten Pool- und Teamlösungen bieten könnten. Die Antworten der Verwaltung machen deutlich, welche rechtlichen und organisatorischen Hürden derzeit bestehen und warum solche Modelle bislang nur in wenigen Fällen eingesetzt werden.

Was wir gefragt haben, welche Antworten es gab und welche Punkte aus unserer Sicht weiterhin offen sind, lesen Sie in unserem Beitrag.

https://ratsfraktion-wp.com/aktuelle-beitraege-kommentare-meinungen/jugendhilfeausschuss-antrag-zur-pruefung-von-pool-bzw-teamloesungen-im-bereich-der-schulbegleitung-eingliederungshilfe/

Kommt die Weserfähre zurück?Im Ausschuss wurde über die nächsten Schritte zur möglichen Wiederaufnahme der Fährverbindun...
12/06/2026

Kommt die Weserfähre zurück?

Im Ausschuss wurde über die nächsten Schritte zur möglichen Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Porta Westfalica und Bad Oeynhausen beraten.

Die WP sieht Chancen für Tourismus und Naherholung und hat der Vorlage zugestimmt. Gleichzeitig bleiben wichtige Fragen zu Finanzierung, Betrieb und möglichen Folgekosten offen.

Warum wir den eingeschlagenen Weg unterstützen, aber weiterhin genau hinschauen werden, lesen Sie hier:

Den vollständigen Bericht findet ihr hier: https://ratsfraktion-wp.com/aktuelle-beitraege-kommentare-meinungen/weserfaehre-zustimmung-mit-offenen-fragen/

Fährverein, Fördermittel und neue Weserfähre: Die WP stimmt der Vorlage zu, fordert aber Klarheit bei Kosten und Risiken.

Wesertreff Barkhausen: Aus Einzelprojekten soll ein Gesamtkonzept entstehenIm Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Touris...
12/06/2026

Wesertreff Barkhausen: Aus Einzelprojekten soll ein Gesamtkonzept entstehen

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus, Stadtmarketing und Digitalisierung wurde deutlich, dass die aktuellen Überlegungen weit über einzelne Maßnahmen hinausgehen.

Schiffsanleger, Wohnmobilstellplatz und weitere touristische Angebote sollen künftig als Gesamtprojekt betrachtet werden. Ziel ist ein „abgerundeter Wesertreff“, der die Potenziale rund um Weser, Weserradweg, Fahrgastschifffahrt und Gastronomie besser miteinander verknüpft.

Die Wählergemeinschaft Porta hat beide Beschlüsse unterstützt.

➡️ Unseren vollständigen Bericht aus dem Ausschuss findet ihr hier:

Schiffsanleger, Wohnmobilstellplatz und LEADER-Förderung: Die WP berichtet über die Pläne für den Wesertreff in Barkhausen.

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Porta Westfalica
32457

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