Senioren-Union Deggendorf

Senioren-Union Deggendorf Kreisverband Deggendorf der Senioren-Union Unser Arbeitskreis wurde im November 1999 im Bischofshof in Plattling gegründet.

In unserer CSU-Senioren Union haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, die ihre Erfahrungen in privater und beruflicher Hinsicht in politische Entscheidungen einbringen wollen. Dies gilt für alle Bereiche auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene und nicht nur auf den Gebieten auf denen die Interessen der Senioren berührt werden. Die Stärken der Mitglieder dieser jüngsten aufstrebenden Arbeit

sgemeinschaft der CSU liegen in ihrer jahrelangen Erfahrung auf unterschiedlichsten Fachgebieten, in der Freiheit über die Zeit selbständig verfügen zu können und in ihrer Unabhängigkeit, da sie keine Karriere (Mandate und Posten) mehr anstreben. Die CSU-Senioren setzen sich auch dort ein, wo andere Befürchtungen haben „anzuecken“. Eine Vielfalt von Menschen bedeutet auch eine Vielfalt an Erfahrungen, Gedanken und Kenntnissen. Da jedem das Gemeinwohl am Herzen liegt, trägt auch jeder dazu gerne bei. Es hängt von uns ab, wie wir unser Leben und unser Umfeld gestalten. Unsere Ziele sind:
• Stärkung des Erfahrungsaustausches durch die SEN
• Verstärkte Zusammenarbeit mit den Arbeitsgemeinschaften der CSU und der CSU selbst
• Generationen-Ausgleich - Partnerschaft der Generationen
• Beteiligung älterer Mit-Bürgerinnen und Mit-Bürger an der politischen Willens- und Meinungsbildung
• Unbürokratische Hilfevermittlung in sozialen und wirtschaftlichen Fragen
• Informationsangebote, zum Beispiel aktuelle politische Themen, Kultur, Geschichte oder öffentliche Sicherheit und Ordnung
Wir wollen:
• Neben aktuellen politischen Veranstaltungen soll das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz kommen. Unsere Stammtische verbinden beides in vorbildlicher Art und Weise.
• Wir verbinden politische Arbeit und gesellschaftliche Ereignisse in einer guten Synthese und geben somit unsere Erfahrungen an die Gliederungen weiter, die bereit sind, den Dialog mit der älteren Generation aufzunehmen. Vordergründig werden wir aber die berechtigten Belange der älteren Menschen wahrnehmen, zu allererst die Anliegen der Frauen und Männer, die sich selbst nicht mehr helfen können.

CSU-SEN-Kreisverband Deggendorf: Stammtisch mit Vortrag über „Gärten früher und heute“Beim jüngsten Stammtisch des CSU-S...
08/06/2026

CSU-SEN-Kreisverband Deggendorf: Stammtisch mit Vortrag über „Gärten früher und heute“
Beim jüngsten Stammtisch des CSU-SEN-Kreisverbandes Deggendorf im Gasthaus Kirschner konnte Vorsitzender Hermann Hilmer zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt des Abends stand ein interessanter und zugleich nostalgischer Vortrag der stellvertretenden Vorsitzenden Elsbeth Fitzek zum Thema „Gärten früher und heute“.
Fitzek erinnerte daran, dass Gärten die Menschen seit jeher begleiten und sich im Laufe der Jahrhunderte ständig weiterentwickelt haben. Während es zahlreiche Formen wie Schlossgärten, Klostergärten, Kräutergärten oder Rosengärten gebe, richtete sie den Blick vor allem auf die Bauerngärten in den Dörfern ihrer Kindheit und auf die Veränderungen, die viele selbst erlebt haben.
Der frühere Pflanz- und Nutzgarten sei für nahezu jede Familie unverzichtbar gewesen. Entlang der Zäune blühten vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein Blumen. Auf den großen Gartenflächen wurden Jungpflanzen für die Felder gezogen sowie zahlreiche Gemüse- und Nutzpflanzen angebaut. Der Garten war damit nicht nur schön anzusehen, sondern ein wichtiger Bestandteil der Selbstversorgung.
Auch der Obstgarten spielte eine bedeutende Rolle. Meist standen dort verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Zwetschgenbäume sowie Holunder, Hasel- und Walnusssträucher. Ergänzt wurde das Angebot durch Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und andere Beerensträucher. Unter den Bäumen wuchs Gras als Tierfutter, häufig dienten die Obstgärten zugleich als Auslauf für Hühner oder Gänse. Fitzek erinnerte auch an die früher selbstverständliche Nachhaltigkeit: Organische Abfälle kamen auf den Komposthaufen, trockenes Material wurde als Brennstoff genutzt.
Im Vergleich dazu würden viele moderne Gärten heute anders gestaltet. Kurz geschorene Rasenflächen, gepflegte Rosenbeete, Koniferen, Ziergräser und teilweise große Steinflächen prägten vielerorts das Bild. Obstbäume fehlten oft, weil Laub und Fallobst als störend empfunden würden. Solche Anlagen wirkten zwar ordentlich und modern, böten jedoch häufig nur wenig Lebensraum für Tiere und Insekten.
Als zukunftsweisende Alternative stellte Fitzek die naturnahe Gartengestaltung vor. Diese verbinde Schönheit, Nutzen und Artenvielfalt. Ein naturnaher Garten biete Schutzräume, Nistplätze und Winterquartiere für zahlreiche Tierarten. Gleichzeitig profitierten auch die Menschen von frischem Obst und Gemüse, Kräutern, Nüssen sowie von Erholung und Naturerlebnis direkt vor der Haustür.
Entscheidend sei dabei eine große Vielfalt an Pflanzen mit möglichst langer Blütezeit, damit Bienen, Hummeln und andere Insekten ausreichend Nahrung fänden.
Zum Abschluss ging die Referentin auf den Wandel des Gartens im Jahreslauf ein: vom Erwachen der Natur im Frühling über die Wachstums- und Erntezeit im Sommer und Herbst bis hin zur winterlichen Ruhephase.
In der anschließenden Diskussion wurden viele Erinnerungen an die eigenen Haus- und Bauerngärten ausgetauscht. Vorsitzender Hermann Hilmer dankte Elsbeth Fitzek für ihren informativen und lebendig vorgetragenen Beitrag, der bei den Zuhörern großen Anklang fand und zahlreiche Denkanstöße für eine naturnahe Gartengestaltung gab. Anschließend klang der Stammtisch in geselliger Runde aus.

Der CSU-Senioren-Kreisverband Deggendorf besuchte kürzlich das Infozentrum Isarmündung in Moos-Maxmühle. Organisiert hat...
25/05/2026

Der CSU-Senioren-Kreisverband Deggendorf besuchte kürzlich das Infozentrum Isarmündung in Moos-Maxmühle. Organisiert hatte die informative Besichtigung Vorstandsmitglied Burgi Bertl. Kreisvorsitzender Hermann Hilmer konnte dazu über 20 Teilnehmer willkommen heißen. Besonders begrüßte er den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Barthl Kalb sowie den Referenten Theo Günthner, Ehrenvorsitzender des Imkereivereins Plattling.
Das Infozentrum Isarmündung – Dr.-Georg-Karl-Haus ist ein bedeutendes Natur- und Umweltbildungszentrum in der Gemeinde Moos bei Deggendorf. Es liegt unmittelbar am Naturschutzgebiet der Isarmündung, wo die Isar in die Donau fließt. Dabei handelt es sich um die letzte weitgehend intakte Alpenflussmündung in die Donau.
Während der Führung erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die rund 250 Quadratmeter große Ausstellung zur Entstehung und Bedeutung der Auenlandschaft. Themenschwerpunkte waren die faszinierende Unterwasserwelt der Isar mit Aquarien, seltene Vogelarten der Auenlandschaft, die Dynamik von Hochwasser und Flusslandschaften sowie die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt des Schutzgebietes.
Ein weiterer Schwerpunkt der Besichtigung galt dem traditionsreichen Bienenzuchtverein Plattling, der bereits im Jahr 1880 gegründet wurde und heute mehr als 150 Mitglieder zählt. Der Verein betreibt am Infozentrum einen Lehrbienenstand, an dem regelmäßig Imker-Anfängerkurse, Praxisschulungen, Familienveranstaltungen sowie Umweltbildungsprogramme durchgeführt werden. Der Lehrbienenstand dient seit dem Jahr 2000 als wichtiger Bildungs- und Informationsort rund um Bienen, Bestäubung und Honiggewinnung.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher vom 3D-Film „Das Leben ist (k)ein Honigschlecken“. Mit spektakulären Makro- und 3D-Aufnahmen vermittelt der Film eindrucksvoll das Leben der Honigbienen. Gezeigt werden unter anderem das Sammeln von Nektar und Pollen, das Leben im Bienenstock, die Aufgaben von Königin und Arbeiterinnen sowie die Bedeutung der Bienen für Natur und Umwelt.
Zum Abschluss bedankten sich Burgi Bertl und Hermann Hilmer herzlich bei Referent Theo Günthner für die informative und kurzweilige Führung. Ein gemeinsamer Biergartenbesuch rundete die gelungene Veranstaltung in geselliger Atmosphäre ab.

Obergessenbach. Zu einem gut besuchten Stammtisch traf sich der CSU-SEN Kreisverband Deggendorf im Gasthaus Kirschner in...
12/05/2026

Obergessenbach. Zu einem gut besuchten Stammtisch traf sich der CSU-SEN Kreisverband Deggendorf im Gasthaus Kirschner in Obergessenbach. Als Referentin konnte die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verkehrsrecht, Sabrina Edmeier, gewonnen werden. Sie ist auch Stellv. Kreisvorsitzende des CSU-Kreisverbandes Deggendorf.
In einem anschaulichen Vortrag, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation, informierte sie die Teilnehmer umfassend über das richtige Verhalten bei Verkehrsunfällen. Darüber hinaus ging sie auf Verkehrsdelikte ein, die den Verlust des Führerscheins nach sich ziehen können, erläuterte die Einteilung der Führerscheinklassen und erklärte, wann alte Führerscheine umgetauscht beziehungsweise neu beantragt werden müssen.
Edmeier beleuchtete die Themen praxisnah und ging dabei auch auf wichtige Details ein. Mit zahlreichen wertvollen Tipps gab sie den Zuhörern konkrete Handlungsempfehlungen für den Ernstfall. Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und konnten sowohl ihr bestehendes Wissen auffrischen als auch viele neue Erkenntnisse aus dem Vortrag mitnehmen.
Zum Abschluss bedankten sich der Kreisvorsitzende Hermann Hilmer und Mitglieder der Vorstandschaft herzlich bei der Referentin für die informativen Ausführungen.
Der SEN-Kreisverband zeigt sich weiterhin sehr aktiv: Bereits in Vorbereitung ist ein Halbtagesausflug zur Sonderausstellung „Was ist Musik in Bayern“ des Hauses der Bayerischen Geschichte, die vom 25. April bis 8. November im Tonyversumgebäude in Freyung stattfindet.
Hierfür stehen zwei Termine zur Auswahl:
• Freitag, 29. Mai, ab ca. 14 Uhr mit Führung und Film in der Ausstellung sowie anschließendem Besuch des Sänger-, Gstanzl- und Musikantentreffens im Freilichtmuseum Finsterau (ab ca. 18.30 Uhr)
• Donnerstag, 1. Oktober, ab ca. 14 Uhr ebenfalls mit Ausstellungsführung und anschließendem geselligen Abend unter dem Motto „G’spuit, g’sunga und g’lesn“ mit den Mooser Musikanten „Drunter & Drüber“
Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Zur besseren Planung wird um Rückmeldung zu einem der Termine bis spätestens Montag, 11. Mai, gebeten – per E-Mail ([email protected]) oder telefonisch bei Hermann Hilmer unter Tel. 09931/5781.

Auf großes Interesse stieß die Betriebsbesichtigung des CSU-Senioren-Kreisverbandes Deggendorf beim Fleckvieh-Zuchtverba...
06/05/2026

Auf großes Interesse stieß die Betriebsbesichtigung des CSU-Senioren-Kreisverbandes Deggendorf beim Fleckvieh-Zuchtverband Niederbayern. Stellvertretender Vorsitzender Max Zitzler begrüßte die Teilnehmer und führte in die über 125-jährige Geschichte des Verbandes ein.
Zitzler erläuterte, dass der Verband im Jahr 1900 als bäuerliche Selbsthilfeorganisation gegründet wurde und sich aus den früheren Abteilungen in Landshut, Passau und Regen zur heutigen zentralen Institution der Rinderzucht in Niederbayern entwickelte. Mit der Inbetriebnahme der modernen Vermarktungsanlage im Jahr 2016 in Osterhofen wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht. Seither bündelt der Standort Verwaltung, Zuchtprogramme sowie die regelmäßige Durchführung von Kälber- und Zuchtviehmärkten.
Alle zwei Wochen finden große Kälbermärkte statt, ergänzt durch monatliche Zuchtviehmärkte. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich Osterhofen zu einem zentralen Umschlagplatz für die Viehvermarktung in ganz Niederbayern und zählt heute zu den modernsten Standorten dieser Art in Europa.
Bei der anschließenden Führung durch die Vermarktungshalle erhielten die Besucher einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Verbandes. Vorgestellt wurde die in Süddeutschland bedeutende Rinderrasse Fleckvieh sowie die entscheidenden Kriterien der Zucht wie Genetik, Milchleistung und Fleischqualität. Zudem wurde der Ablauf von Tierversteigerungen erläutert – von der Präsentation der Tiere über die Preisbildung bis hin zur Auswahl durch Landwirte und Händler.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigte die organisatorischen Abläufe: von Stallungen und Vorbereitungsbereichen über Tierkontrollen bis hin zur Logistik der Märkte. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen konnten die Teilnehmer eine Versteigerung live miterleben.
Fazit der Veranstaltung: Die CSU-Senioren gewannen einen kompakten und zugleich eindrucksvollen Einblick in die moderne Rinderzucht und Vermarktung in Niederbayern.

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen des CSU-Senioren-Kreisverbandes DeggendorfPlattling. Im gut besetzten Nebenzimmer de...
20/04/2026

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen des CSU-Senioren-Kreisverbandes Deggendorf
Plattling. Im gut besetzten Nebenzimmer der Gaststätte Fischerstube in Plattling fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des CSU-Senioren-Kreisverbandes Deggendorf statt. Kreisvorsitzender Hermann Hilmer eröffnete die Versammlung und hieß die zahlreichen Mitglieder herzlich willkommen.
Nach einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ließ Hilmer in seinem Rechenschaftsbericht das vergangene Vereinsjahr R***e passieren. Er berichtete über die Teilnahme an Bezirks- und Landesversammlungen sowie an Sitzungen des Kreisvorstandes. Ebenso hob er die Präsenz bei zahlreichen überörtlichen und örtlichen politischen Veranstaltungen hervor. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den insgesamt 24 organisierten Stammtischen in Plattling und Obergessenbach. Darüber hinaus gehörten Geburtstagsbesuche bei Mitgliedern zu runden Jubiläen sowie die Teilnahme an Beerdigungen zum festen Bestandteil der Vereinsarbeit.
Im Anschluss berichtete Vorstandsmitglied und Schatzmeister Ludwig Wagner über weitere Aktivitäten des Kreisverbandes. Dazu zählten Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Betriebsbesichtigungen sowie die Durchführung von Vorträgen.
In seinem folgendem Kassenbericht konnte Wagner trotz vielfältiger Ausgaben ein positives Ergebnis vermelden. Die Kassenprüfer Gabi Thoma und Günther Obermaier bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Schatzmeisters sowie der gesamten Vorstandschaft erfolgte daraufhin einstimmig.
Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Die Leitung übernahm der stellvertretende Vorsitzende Artur Kolbe. Die Ehrungen wurden von Hermann Hilmer, Raimund Fries und dem zweiten Bürgermeister der Stadt Plattling, Franz Geisberger, vorgenommen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Dr. Klaus Feldl ausgezeichnet. Seit 20 Jahren gehören Günther Pammer, Josef Drasch, Xaver Kiermaier, Bartholomäus Kalb, Anneliese Kämpfer und Josef Blöchl dem Verband an. Für zehnjährige Treue wurden Alfons Stieglbauer, Konrad Zimmer, Alois Pirkl, Franz X. Strobl, Johann Hasreiter, Anneliese Altmann, Christoph Duschl, Franz Nothaft, Franz Klingerbeck, Jürgen Schöffel, Hela Schandelmaier sowie Hermann Hilmer geehrt.
Im anschließenden Grußwort würdigte Bezirksvorsitzender Raimund Fries die engagierte Arbeit des Kreisverbandes. Besonders dankte er dem Kreisvorsitzenden sowie dem gesamten Team für ihren Einsatz. Ehrenamt sei nicht immer einfach, aber eine erfüllende Aufgabe. Es bedeute Haltung, Verlässlichkeit und Verantwortung gegenüber Gemeinschaft und Gesellschaft.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete das gemeinsame Singen der Bayernhymne. Die Versammlung machte deutlich, dass der CSU-Senioren-Kreisverband Deggendorf eine äußerst aktive politische Gruppierung ist, die sich engagiert für die Belange der Gemeinschaft einsetzt.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Kreisvorsitzender Hermann Hilmer folgende Ehrengäste begrüßt: Raimund Fries, Bezirksvorsitzender und stellv. Landesvorsitzender der CSU-Senioren-Union, CSU-Fraktionsvorsitzenden MdB a.D. Bartholomäus Kalb, die beiden Bürgermeister der Stadt Plattling Franz Geisberger und Max Thoma, Günther Pammer, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Deggendorf, den JU-Bezirksvorsitzenden Julien Pursch, den JU-Kreisvorsitzenden Stefan Zitzelsberger, die stellvertretende Kreisvorsitzende Sabrina Edmaier, Peter Erl, Bezirksvorsitzender der Mittelstandsunion, Margret Tuchen aus Deggendorf sowie Kornelia Klingbeil-Knodel aus Plattling.

Obergessenbach – Zu einem hochinteressanten und zugleich fundierten Vortrag über die Grundlagen der Versicherungen hatte...
16/04/2026

Obergessenbach – Zu einem hochinteressanten und zugleich fundierten Vortrag über die Grundlagen der Versicherungen hatte der CSU-Kreisverband in das Gasthaus Kirschner in Obergessenbach eingeladen. Kreisvorsitzender Hermann Hilmer konnte hierzu als Referenten das Vorstandsmitglied Dr. Günter Mog begrüßen, der bereits vor seinem Studium als Lehrer in der Versicherungsbranche tätig war und sich bis heute intensiv mit versicherungs- und sozialpolitischen Fragestellungen auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen die grundlegenden Strukturen der Sozial- und Privatversicherung sowie die Rolle von Versicherungen als bedeutender Wirtschaftsfaktor auf nationaler und internationaler Ebene. Dr. Mog spannte dabei den Bogen von den historischen Ursprüngen bis hin zu aktuellen Herausforderungen der Systeme. So verwies er auf die Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 1883 durch Otto von Bismarck, die als Meilenstein der sozialen Absicherung von Arbeitern gilt. In den Folgejahren wurden die Unfall- und Rentenversicherung etabliert, die bis heute auf dem Umlageverfahren basieren, bei dem die Beiträge der Erwerbstätigen direkt zur Finanzierung der laufenden Leistungen verwendet werden.
Zum heutigen System der gesetzlichen Sozialversicherungen zählen die Renten-, Kranken-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen die Beiträge jeweils zur Hälfte und leisten zusammen rund 42 Prozent des Bruttoeinkommens. Die gesetzliche Ausgestaltung dieser Systeme obliegt dem Deutscher Bundestag als zentralem Entscheidungsträger. Deutschland verfüge damit über ein vergleichsweise dichtes soziales Sicherungsnetz, das international vielfach als vorbildlich angesehen werde.
Neben den gesetzlichen Systemen erläuterte der Referent die Bedeutung der privaten und freiwilligen Versicherungen. Dazu zählen unter anderem Haftpflicht-, Hausrat-, Lebens-, Rechtsschutz- sowie private Krankenversicherungen. Diese funktionieren nach marktwirtschaftlichen Prinzipien und sind häufig aktien- oder genossenschaftlich organisiert. Sie ergänzen die staatlichen Systeme und bieten individuelle Absicherungsmöglichkeiten je nach Lebenssituation.
Mit Blick auf die gesetzliche Krankenversicherung führte Dr. Mog aus, dass rund 79,3 Millionen Menschen in Deutschland dort versichert sind, was etwa 89 Prozent der Bevölkerung entspricht. Darunter befinden sich etwa 16,3 Millionen beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige sowie 5,1 Millionen freiwillig Versicherte. Etwa 9 Millionen Menschen – rund 11 Prozent – sind privat krankenversichert, darunter ein hoher Anteil von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Eine Integration der Privatversicherten in die gesetzliche Krankenversicherung würde nach Einschätzung des Referenten keine spürbare finanzielle Entlastung bringen.
Auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Versicherungsbranche wurde hervorgehoben: Mit rund 500 Versicherungsgesellschaften zählt Deutschland zu den wichtigsten Versicherungsstandorten weltweit. Die Branche sichert nicht nur Risiken ab, sondern ist zugleich ein bedeutender Investor und Stabilitätsfaktor für die Wirtschaft.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war der Vergleich mit dem österreichischen Rentensystem. Dr. Mog zeigte Parallelen und Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich auf. Während in Deutschland aktuell 18,6 Prozent des Bruttolohns in die Rentenversicherung fließen, liegt der Beitragssatz in Österreich bei 22,8 Prozent. Zudem sind dort mindestens 15 Beitragsjahre für einen Rentenanspruch erforderlich, in Deutschland hingegen lediglich fünf Jahre.
Ein wesentlicher Unterschied besteht auch in der Dynamisierung der Renten: In Österreich werden diese direkt an die Inflation gekoppelt. Die im Vergleich höheren Rentenleistungen seien laut Referent vor allem auf die höheren Beiträge, eine stärkere Steuerfinanzierung sowie häufig stabilere Erwerbsbiografien zurückzuführen.
Abschließend bedankte sich Hermann Hilmer bei Dr. Mog für den informativen und anschaulich gestalteten Vortrag, der bei den Zuhörern auf großes Interesse stieß und mit anhaltendem Applaus gewürdigt wurde.

Vielen Dank an Landrat Bernd Sibler für seinen Besuch bei der Senioren-Union und für den offenen, informativen Austausch...
02/04/2026

Vielen Dank an Landrat Bernd Sibler für seinen Besuch bei der Senioren-Union und für den offenen, informativen Austausch zum wichtigen Thema Hochwasserschutz zwischen Deggendorf und Vilshofen. 🌊

Ein herzliches Dankeschön auch für die Zeit und dafür, dass er die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführlich und verständlich beantwortet hat. Der große Zuspruch hat gezeigt: Dieses Thema bewegt viele Menschen in unserer Heimat.

Hochwasserschutz zwischen Deggendorf und Vilshofen: Positive Entwicklung und Herausforderung.Informationen aus erster Ha...
29/03/2026

Hochwasserschutz zwischen Deggendorf und Vilshofen: Positive Entwicklung und Herausforderung.
Informationen aus erster Hand durch Landrat Bernd Sibler.
Auch Nichtmitglieder, Gemeinden, Anwohner und Feuerwehren sind zu diesem wichtigen und interessanten Thema herzlich eingeladen.

CSU-Senioren informierten sich über Sicherheit des europäischen StromnetzesZum monatlichen Stammtisch trafen sich die Mi...
29/03/2026

CSU-Senioren informierten sich über Sicherheit des europäischen Stromnetzes
Zum monatlichen Stammtisch trafen sich die Mitglieder des CSU-Senioren-Kreisverbandes in der Sportgaststätte Pankofen von Wirtin Inge Scheifl. Vorsitzender Hermann Hilmer zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung – rund 30 Mitglieder waren der Einladung gefolgt.
Als Referent des Abends fungierte diesmal Kassier Ludwig Wagner, der bereits in einem früheren Vortrag die Entstehung und Zusammensetzung der Strompreise erläutert hatte. In seinem aktuellen Referat widmete er sich dem Thema: „Wie sicher ist das deutsche – europäische Stromnetz?“
Zu Beginn stellte Wagner klar, dass Deutschland fest in den europäischen Stromverbund eingebunden ist. Dieses Netz zählt zu den größten synchronen Stromsystemen weltweit und umfasst mehr als 30 Länder. Es verbindet über 500 Millionen Menschen und gewährleistet durch gemeinsamen Stromhandel eine hohe Versorgungssicherheit. Während Kontinentaleuropa ein gemeinsames Kernnetz bildet, sind Skandinavien, Großbritannien und Irland über eigene, aber synchronisierte Teilnetze angebunden.
Ein zentraler Punkt seines Vortrags war die veränderte Rolle Deutschlands im Stromhandel. Während Deutschland früher als klassischer Stromexporteur galt, wird seit einigen Jahren häufiger mehr Strom importiert als exportiert. Wagner betonte jedoch, dass dies kein Zeichen von Versorgungsengpässen sei, sondern vor allem wirtschaftliche Gründe habe.
Strom werde im europäischen Markt dort eingekauft, wo er am günstigsten produziert werden kann. So sei importierter Strom – etwa aus Windkraft in Dänemark oder Kernenergie in Frankreich – oft preiswerter als die Erzeugung in deutschen Gas- oder Kohlekraftwerken. Hinzu kämen der Wegfall der Kernkraftwerke seit April 2023 sowie gestiegene Kosten durch CO₂-Zertifikate, die die heimische Stromproduktion verteuern.
Auch strukturelle Herausforderungen wie Netzengpässe spielen eine Rolle: Windstrom aus Norddeutschland könne aufgrund fehlender Leitungen nicht immer ausreichend in den Süden transportiert werden, was Importe zusätzlich begünstige.
Anhand aktueller Zahlen verdeutlichte Wagner die Entwicklung: Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland einen Importüberschuss von rund 21,9 Terawattstunden. Insgesamt wurden 76,2 TWh importiert und 54,3 TWh exportiert. Hauptlieferländer waren Dänemark, Frankreich, die Niederlande und Norwegen, während Strom vor allem nach Österreich, Tschechien, Luxemburg und Polen exportiert wurde. Trotz des Importüberschusses sei Deutschland weiterhin in der Lage, sich selbst zu versorgen, nutze jedoch gezielt den europäischen Markt zur Kostenoptimierung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stabilität des Stromnetzes. Anhand eines Films wurde die Funktionsweise des Stromflusses anschaulich dargestellt. Entscheidend für einen stabilen Betrieb sei die Netzfrequenz von 50 Hertz. Diese werde von den Übertragungsnetzbetreibern ständig überwacht, wobei nur geringe Schwankungen im Bereich von etwa 0,2 Hertz zulässig seien. Zudem ging Wagner auf Notfallpläne für mögliche Blackouts ein und betonte die hohe Sicherheit des europäischen Verbundsystems.
In der anschließenden lebhaften Diskussion tauschten sich die Teilnehmer über aktuelle energiepolitische Fragen aus. Dabei ging es unter anderem um den Einsatz von Stromspeichern, die Bewertung des Atomausstiegs sowie die Rolle fossiler Energieträger in der Übergangsphase.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte der stellvertretende Vorsitzende Artur Kolbe im Namen aller Mitglieder dem Kreisvorsitzenden Hermann Hilmer herzlich zum Geburtstag gratuliert. Hilmer wiederum nutzte die Gelegenheit, den Mitgliedern Helmut Wagner und Helmut Brandl zu ihren Geburtstagen zu gratulieren.
Der informative Abend zeigte einmal mehr das große Interesse der CSU-Senioren an aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen.

Über die Kommunalwahlen ging es am 25.02.2026 auf dem  Stammtisch der CSU-Seniorenunion im Sportheim von Pankofen. Mit e...
03/03/2026

Über die Kommunalwahlen ging es am 25.02.2026 auf dem Stammtisch der CSU-Seniorenunion im Sportheim von Pankofen. Mit einem Fachmann auf dem Gebiet der Informationsvermittlung konnte Kreisvorsitzender Hermann Hilmer seinen Stellvertreter Artur Kolbe M.A. begrüßen. Kolbe ist Referent für Sonder- und Kooperationsseminare, Ethik, Film, Politik und Integration. Neben den für das trockene Thema zahlreich erschienen Mitgliedern konnte Hilmer mit Sabine Bernauer, Sonja Frodl, Sabrina Edmeier, Simone Hofmann, Marcella Hüttinger und dritten Bürgermeister Max Thoma auch einige Kandidaten für den Plattlinger Stadtrat begrüßen. Ein besonderer Gruß galt auch dem CSU-Urgestein und Mercedes-Chef aus Deggendorf, Manfred Eiberweiser. Gegen Ende der Veranstaltung stieß auch Plattlings Rathauschef Hans Schmalhofer zur Veranstaltung und richtete noch einige Worte an die Versammelten. Zu Beginn gab Max Thoma ein Statement über die derzeitige Parteienlandschaft mit dem Tenor ab, daß momentan noch alles offen sei. Die AfD bezeichnete er als gefährlichen Gegner, den man nicht unterschätzen dürfe. Einig waren sich Thoma und Kolbe darüber, daß man bei der AfD auch nur mit Wasser koche, denke man an die kläglichen Ergebnisse , die der AfD-Landrat vom Landkreis Sonneberg bisher geliefert habe. “Der hat bis heute kein einziges seiner Wahlversprechen einhalten können”, so Kolbe zur Versammlung und weiter: “Man stelle sich vor, wir bekämen so einen an Stelle von Bernd Sibler. Es wäre eine einzige Katastrophe für den Landkreis”, prophezeite der Referent. Kolbe gab dann einen Überblick über die Wahlverfahren und teilte dazu mit, daß in ganz Bayern im März ca. 39.500 Mandate vergeben werden. Nach einem Rückblick über die Entwicklung der Möglichkeit per Briefwahl seine Stimme abzugeben, stellte Kolbe auch kurz die Funktion des Bezirkstags vor, eine Einrichtung für Volksvertreter auf kommunaler Ebene, die es in dieser Form in Deutschland nur in Bayern gebe. Das für diese unsicheren Zeiten kämpferische Schlagwort des Abends mit dem Sabine Bernauer in den Wahlkampf gezogen ist lautete: “Gegenwind macht stark”, wie sie nach Ende ihrer Wahlvorstellung in den Saal rief. Da gab es natürlich Beifall. Der offizielle Teil der Sitzung endete mit interessanten Diskussionen an den Tischen.
Text: Harald Keller
Foto: Max Thoma

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