26/04/2026
🔥Wir Für Eure Sicherheit🔥
Einsatz 09/26
Datum: 25.04.2026
Uhrzeit: 22:33 Uhr
Ereignis: Kaminbrand
Einsatzdauer: ca. 3 Stunden
Einheiten: OF Plötzkau - LF 20
MZF
OF Alsleben
OF Güsten
RTW Könnern
NEF Bernburg
Schornsteinfeger
Lage vor Ort: Zu einem Schornsteinbrand wurden am Abend die Einheiten aus Plötzkau und Alsleben in die Ortslage Plötzkau alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Flammen und Funkenflug waren deutlich erkennbar. Wir kontrollierten die Schornsteinzüge und konnten den Brand lokalisieren. Um ein sicheres Arbeiten am Schornstein zu gewährleisten wurde die Drehleiter der Verbandsgemeinde Saale-Wipper aus Güsten alarmiert.
Noch bei der Lageerkundung wurde im Gebäude eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid durch unsere Messgeräte gemessen, was eine unverzügliche Evakuierung der Bewohner und Einsatzkräfte die sich im Gebäude befanden nach sich zog. Arbeiten im Gebäude wurden danach nur noch unter schweren Atemschutz durchgeführt. Der angeforderte Rettungswagen kontrollierte die Bewohner auf eine eventuelle Intoxikation. Zusammen mit einem herbeigeeilten Notarzt konnten aber keine erhöhten Werte festgestellt werden. Nun galt es den Brand im Schornstein zu bekämpfen. Mit der Drehleiter und ausgerüstet mit leichten Atemschutz und Kehrgerät wurde an die Schornsteinspitze gefahren um die Esse zu fegen. Ein Trupp im inneren entnahm den brennenden Ruß an der Revisionsklappe und füllte ihn in eine Schuttmulde. Dieser wurde dann im Außenbereich mittels C-Rohr abgelöscht. Das fegen zeigte recht schnell Wirkung. Der starken Hitze, ca. 400 Grad, im Schornstein hielt das Kehrgerät nicht stand. Das TLF der Feuerwehr Güsten wurde mit einem neuen Kehrgerät zur Einsatzstelle beordert. Das weitere Fegen zeigte Erfolg und es konnte konnte nach kurzer Zeit Feuer aus gemeldet werden. Ein mittlerweile an der Einsatzstelle eingetroffener Schornsteinfeger kontrollierte den Schornstein auf weitere Beschädigungen, konnte aber nichts feststellen. Die Feuerwehren haben gute Arbeit geleistet. Das Gebäude wurde gelüftet und freigemessen. Mit der Wärmebildkamera wurde der Betroffene Bereich auf ungewöhnliche Wärmeentwicklung kontrolliert. Es gab keine ungewöhnliche Feststellung. Die Bewohner konnten in ihr Haus zurück. Alle Kräfte der Feuerwehr konnten im Anschluss zu ihren Standorten zurück kehren.