Die Linke im Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Die Linke im Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Die Linke ist im Kreistag Sächsiche Schweiz- Osterzgebirge seit 2024 mit 3 Mandatsträger:Innen vertreten.

Keine Zustimmung zum Haushalt des Landkreises – LINKE fordert gerechte Finanzausstattung von Land und BundVor der Hausha...
28/11/2025

Keine Zustimmung zum Haushalt des Landkreises – LINKE fordert gerechte Finanzausstattung von Land und Bund

Vor der Haushaltsdebatte haben wir uns als Gruppe positiv zum Bericht der Gleichstellungsbeauftragten geäußert. Die Vielfalt der Projekte zeigt, dass Gleichstellung ein Thema ist, das viele Lebensbereiche betrifft, und dass die Beauftragte Frau Joos einen guten Start hingelegt hat. Wir als Gruppe werden Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen.

Zentraler Punkt in der Kreistagssitzung war die Debatte um den Haushaltsplan für 2026. Noch nie stand es so schlecht um die Finanzen des Landkreises. Für das kommende Jahr wird mit einem Fehlbetrag von ca. 30 Millionen Euro gerechnet. Einigkeit bestand im Kreistag darin, dass die Hauptursache die völlig unzureichenden Finanzausstattung durch Bund und Land ist. Den Kommunen werden immer mehr Aufgaben übertragen, ohne die dafür erforderlichen Gelder bereitzustellen. Seit vielen Jahren hat DIE LINKE auf dieses Problem hingewiesen. Alle unsere Anträge, dagegen vorzugehen, wurden im Kreis- wie im Landtag immer wieder abgelehnt.
André Hahn erklärt dazu: „Jetzt merken es plötzlich alle: Das zur Verfügung stehende Geld reicht für die Aufgaben des Kreises hinten und vorne nicht aus! Doch dafür gibt es politisch Verantwortliche. Wer regiert denn seit über 30 Jahren in Sachsen? Die CDU stellt seitdem ununterbrochen den Finanzminister. Und Landrat Michael Geisler (ebenfalls CDU) hat viel zu wenig unternommen, um die Interessen des Landkreises gegenüber der Landesregierung wirkungsvoll zu vertreten.
Anders als die meisten Fraktionen hat DIE LINKE dem Haushalt nicht „mit der Faust in der Tasche“ zugestimmt, weil es angeblich keine Alternative gäbe. Wir haben klar und deutlich „Nein“ gesagt, weil mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nahezu kein Gestaltungsspielraum für den Kreistag mehr besteht.
Wir haben auch deshalb dagegen votiert, weil der Haushaltsentwurf eine Erhöhung der Kreisumlage für die Städte und Gemeinden um vier Prozent vorsah; für uns der Versuch, die Finanzmisere an die ohnehin schon klammen kreisangehörigen Kommunen durchzureichen. Für uns inakzeptabel! Zugestimmt haben wir dagegen einem zusätzlichen Budget von bis zu 700.000 EUR für die Musikschulen im Landkreis, damit deren wichtige Arbeit auch künftig gesichert werden kann.“

Ein weiteres wichtiges Thema für uns ist das Thema Rettungswesen im Landkreis. In Deutschland sind die Landkreise gesetzlich verpflichtet, den Rettungsdienst sicherzustellen. Damit Gebühren erhoben werden dürfen, braucht es eine Satzung, der wir zugestimmt haben. "Der Rettungsdienst in der Fläche ist unverzichtbar, weil er die einzige Möglichkeit bietet, Menschen in ländlichen Regionen schnell und zuverlässig medizinisch zu versorgen.", so Ina Richter.
Unser Rettungsdienst braucht gut funktionierende Organisationen, moderne Fahrzeuge und Technik, gut ausgebildetes Personal sowie eine gesicherte Finanzierung. Nur das Zusammenspiel dieser Faktoren garantiert schnelle und wirksame Hilfe. Mit der Gebührensatzung gehen wir in die richtige Richtung.

Wir haben weiterhin Anfragen zur Kitalandschaft und eventuellen Schließungen, zur Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes, zum Rettungsdienst sowie zur Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten gestellt.

Auch zwei Anträge zum Thema Krankenhaus und zur Bürgerbeteiligung bei der Haushaltsdebatte konnten wir einbringen.

🚩 Unser aktueller Bericht aus dem Kreistag des Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist online.Dr. André Hahn krit...
21/03/2025

🚩 Unser aktueller Bericht aus dem Kreistag des Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist online.

Dr. André Hahn kritisiert, dass unser Antrag zum Erhalt der Krankenhäusern und Kliniken unserer Gruppe nicht auf der Tagesordnung steht. 😠

Unsere Kreisrätin Ina Richter begründet die Ablehnung zur Gebührensatzung für die Unterbringung von Asylsuchenden u.a. wie folgt: https://youtube.com/shorts/GnF5dtoTJuY?feature=share

Den ausführlichen Bericht findet ihr unter:
https://www.dielinke-soe.de/im-kreistag/

Wir haben als einzige komplett gegen die weitere Erhöhung gestimmt ❣️ Wir bleiben Sozial!
01/12/2023

Wir haben als einzige komplett gegen die weitere Erhöhung gestimmt ❣️ Wir bleiben Sozial!

28/06/2023

Lutz Richter berichtet aus dem Kreistag.
Themen sind unter anderem:
- Bericht der Waldbrandkomission
- ein furchtbarer Antrag der AfD
- die Wahl ehrenamtlicher Richter
- unsere aktuellen Anträge im Verfahren

23/05/2022

Lutz Richter berichtet über die Schwerpunkte der heutigen Kreistagssitzung.
- wie der Kreistag zukünftig mit Fahrpreiserhöhungen beim VVO umgeht
- der Breitbandausbau im Landkreis
- die Hilfe für Ukrainische Geflüchtete

23/05/2022

DIE LINKE. Kreistagsfraktion bringt Transparenz bei Ticketpreisen im VVO zurück in den Kreistag!
In Zukunft werden Preisänderungen im ÖPNV wieder im Kreistag beraten und beschlossen. Das hat unser Antrag im Kreistag gefordert und der wurde heute einstimmig angenommen.
Seit Jahren hat sich darum nur die Verbandsversammlung des Zweckverbandes gekümmert ohne den Kreistag zu beteiligen.
Wir werden uns natürlich auch in dem Rahmen weiter dafür einsetzen, dass die Preise sinken und das Angebot insbesondere auf dem Land verbessert wird.

04/11/2021

PRESSEINFORMATION

Zu den vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) geplanten Tariferhöhungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erklärt der Gohrischer Bundestagsabgeordnete der LINKEN und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion im Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Dr. André Hahn:
„Neuerliche Tariferhöhungen im ÖPNV wären ökologisch ein völlig falsches und insbesondere aus sozialer Sicht auch ein absolut inakzeptables politisches Signal.
Kein Zweifel: Busse und Bahnen müssen das Rückgrat der notwendigen Verkehrswende sein, um individuelle Automobilnutzung zu reduzieren. Nur mit einem starken und attraktiven Öffentlichen Nahverkehr kann das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger flächendeckend gut und klimafreundlich werden. Das erfordert natürlich weitere Investitionen in den Nahverkehr, eine Verbesserung der Taktzeiten, gerade auch für Busse im ländlichen Raum und perspektivisch eine Absenkung und gerade keine Anhebung der Preise.
Wenn die Deutsche Bahn und viele Nahverkehrsunternehmen jetzt die Preise anheben wollen, wird das mehr Menschen davon abhalten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Sowohl für Menschen, die das Auto brauchen (Stichwort: Benzinpreise), als auch für die, die auf den ÖPNV angewiesen sind, steigen die Kosten immer weiter. Für viele Menschen im Hartz-IV-Bezug, mit niedrigen Löhnen und kleinen Renten, ist die regelmäßige Nutzung von Bus und Bahn schon lange unerschwinglich.
Hier muss die Politik endlich gegensteuern, anstatt den ÖPNV durch weitere Tariferhöhungen noch unattraktiver zu machen!

Dass die Nahverkehrsunternehmen durch die Corona-Pandemie und die politisch veranlassten Lockdown-Maßnahmen zum Teil erhebliche Einnahmeverluste hinnehmen mussten, ist ebenso unbestreitbar wie der Umstand, dass die Kommunen, hier also unser Landkreis als Eigentümer des RVSOE, die aufgelaufenen Defizite angesichts ihrer Finanzsituation allein objektiv nicht stemmen können. Eine Abwälzung der Kosten auf die Kunden ist aus Sicht der LINKEN allerdings auch nicht hinnehmbar.
Es gibt diverse Unterstützungsprogramme auf Bundes- und Landesebene zur Abfederung der Folgen der Corona-Pamdemie, so auch zum Ausgleich von Verlusten bei Unternehmen im Bereich des ÖPNV. Diese müssen in vollem Umfang genutzt und notfalls aufgestockt werden. Tariferhöhungen, die in der Endkonsequenz auch zur Anhebung der Elternbeiträge für die Schülerbeförderung führen würden, sind daher weder sinnvoll noch notwendig.

Deshalb fordere ich als Bundestagsabgeordneter, aber auch namens der Kreistagsfraktion der LINKEN, den Landrat eindringlich auf, in der im Dezember anstehenden Zweckverbandsversammlung des VVO im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises gegen die geplante Tariferhöhung zu votieren und dies binnen einer Woche auch öffentlich zu erklären.
Anderenfalls hat auch der Kreistag die Möglichkeit, seine Mitglieder im Zweckverband per Beschluss förmlich zu verpflichten, gegen die Fahrpreiserhöhung zu stimmen. Da die nächste reguläre Sitzung des Kreistages erst nach der VVO-Entscheidung anberaumt ist, müsste zuvor eine Sondersitzung einberufen werden. Sofern der Landrat nicht von sich aus eine klare Aussage macht, bitte ich die Fraktionen der Freien Wähler, der SPD und der Grünen, dieses Anliegen zu unterstützen und die Menschen im Landkreis damit vor weiteren Belastungen zu bewahren.“

Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH

19/07/2021

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Dr. André Hahn berichtet über unsere Schwerpunkte der Kreistagssitzung am 19.07.21
Themen waren unter anderem:
- die Hochwasserkatastrophen der letzten Tage
- die Abschiebung einer Pirnaer Familie nach Georgien
- das "Graue Flecken"-Programm für den Breitbandausbau

10/06/2021

Nachdem die Corona-Pandemie in der Region immer mehr abflacht, können wir unser Büro in Dippoldiswalde wieder für den regulären Besucherverkehr öffnen.
Die Sprechzeit des Fraktionsgeschäftsführers ist ab sofort Donnerstags von 10 bis 18 Uhr.
Die Adresse ist:
Herrengasse 20, 01744 Dippoldiswalde

18/05/2021

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Dr. André Hahn berichtet von der Kreistagssitzung am 17.05.21
Themen waren:

- die Einführung des Bildungstickets

- ein Radverkehrskonzept für den Landkreis (unser Änderungsantrag dazu wurde angenommen)

- die Einführung eines Klimaschutzkonzepts und eines Klimaschutzmanagements (AfD und FDP halten einen koordinierten Klimaschutz für Steuerverschwendung)

- den Haushalt für 2021 (Leider ist das Zahlenwerk undurchsichtig)

- darum, wie der Landkreis Geld anlegen darf, um keine Minuszinsen zahlen zu müssen (Außer uns und den Grünen wollen alle anderen auch Geld anlegen, wo Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit mit Füßen getreten werden oder es ist ihnen egal)

- einige neue Richtlinien im Bereich Jugendhilfe und Kitas

Adresse

Lauterbachstraße 4
Pirna
01796

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
Donnerstag 10:00 - 15:00

Telefon

+4935046999459

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