04/09/2026
Krieg und Frieden – Die Pfullendorfer Stadtbefestigung
Vortrag von Bruder Jakobus Kaffanke OSB am 10. September, 19 Uhr im Alten Haus
Pfullendorf wurde 1220 von Stauferkaiser Friedrich II. zur Freien Reichsstadt erhoben. Damit war die Stadt direkt dem Heiligen Römischen Reich unterstellt. Über rund 500 Jahre konnte sich Pfullendorf weitgehend selbstständig entwickeln, bevor die Zeit der Freien Reichsstädte 1806 mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches und dem Übergang an Baden endete. Wie sich diese Entwicklung in der Stadtbefestigung widerspiegelt, zeigt der Benediktinermönch Bruder Jakobus Kaffanke OSB in seinem Vortrag am Donnerstag, 10. September, um 19 Uhr im Alten Haus. Mauern, Türme und Stadttore waren über Jahrhunderte ein wichtiger Schutz für Städte. Sie sollten die Bewohner und ihre Häuser vor Angriffen schützen. Gleichzeitig waren sie ein Zeichen für die Bedeutung und Stärke einer Stadt. Auch Pfullendorf war von einer Stadtmauer mit Türmen und Toren umgeben. Die Lage der Stadt und ihre natürlichen Gegebenheiten spielten dabei eine wichtige Rolle. Verteidigt wurde die Freie Reichsstadt von ihren Bürgern. Der christliche Glaube prägte das Leben der Menschen und zeigte sich nicht nur in der großen Stadtkirche St. Jakobus, sondern auch in Kapellen, Bildern und Symbolen an Gebäuden und Teilen der Stadtbefestigung.
Bruder Jakobus Kaffanke OSB nimmt in seinem Vortrag nicht nur die Geschichte der Pfullendorfer Befestigungsanlagen in den Blick. Er geht auch der Frage nach, welche Bedeutung Mauern, Tore und andere Elemente der Stadtbefestigung aus religiöser und spiritueller Sicht haben können. Unterstützt wird der Benediktinermönch bei seinen historischen Ausführungen von Frieder Kammerer vom Förderverein Ramsberg St. Wendelin e.V.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bitte beachten Sie: Das Alte Haus ist nicht barrierefrei zugänglich.